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Antibiotika

Antibiotika online kaufen bei bakteriellen Infektionen. Breitband- und gezielte Antibiotika für Harnwegsinfekte, Atemwegserkrankungen und Hautinfektionen.

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Antibiotika richtig verstehen — Der Leitfaden Ihrer Hausärztin

<p>Viele meiner Patienten kommen besorgt zu mir, weil sie nicht sicher sind, ob sie ein Antibiotikum benötigen, oder weil sie verständliche Angst vor Resistenzen haben. Als Hausärztin sehe ich täglich Infektionen unterschiedlichster Art. Ich verstehe, wie frustrierend es sein kann, wenn Hausmittel nicht mehr greifen und man sich einfach nur wünscht, schnell wieder auf die Beine zu kommen.</p><p>Antibiotika sind faszinierende, lebensrettende Medikamente, die bakterielle Infektionen gezielt bekämpfen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass sie gegen Viren – die Hauptverursacher von Erkältungen – völlig wirkungslos sind. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Genesung liegt in der korrekten, zielgerichteten Anwendung. Ein zu häufiger oder falscher Einsatz schadet nicht nur Ihrer natürlichen Bakterienflora, sondern fördert auch Resistenzen.</p><p>Glücklicherweise verfügen wir heute über eine Vielzahl hochwirksamer und gut erforschter Behandlungen. Wenn das richtige Antibiotikum für die richtige Infektion gewählt wird, verschafft es meist sehr schnell Linderung. In diesem Leitfaden möchte ich meine klinischen Erfahrungen mit Ihnen teilen, damit Sie Ihre Behandlung besser verstehen und mit einem sicheren Gefühl angehen können.</p>

Behandlungsleitfaden für bakterielle Infektionen

Verfügbare Behandlungsoptionen

Die Wahl des Medikaments hängt stark vom Ort der Infektion ab. Für Hautinfektionen und schwere Akne verschreibe ich oft topische oder milde orale Mittel wie Aknemycin Plus , Aknemycin , Duac , Inderm , Acnatac oder Zindaclin .

Bei bakteriellen Hautentzündungen kommen Salben wie Bactroban oder Fucidine zum Einsatz. Für die Atemwege und HNO-Bereiche greife ich häufig auf Penicilline und Makrolide zurück, darunter Amoxicillin , Augmentan , Co Amoxiclav , Amoxiclav , Clarithromycin oder Azithromycin .

Bei hartnäckigeren bakteriellen Infektionen können Cephalosporine wie Cefixim oder Penicilline wie Flucloxacillin nötig sein.

Harnwegsinfekte behandle ich bevorzugt gezielt mit Nitrofurantoin , Fosfomycin oder Cotrimoxazol , während Ciprofloxacin eher als Reservemedikament dient. Bei Zahninfektionen oder Infektionen im Vaginalbereich (wo anaerobe Bakterien dominieren) setze ich auf Clindamycin , Clindasol , Metronidazol oder Flagyl .

Tetracycline wie Doxycyclin , Doxycyclin Malaria (auch zur Prophylaxe), Minocyclin , Tetracyclin sowie spezielle Dosierungen wie Oraycea oder Efracea Oraycea sind hervorragend bei Rosacea, Borreliose oder atypischen Lungenentzündungen.

Für bakterielle Bindehautentzündungen am Auge empfehle ich oft Tropfen wie Azyter . Ich wäge bei jedem Patienten individuell ab, welches Präparat die höchste Wirksamkeit bei den geringsten Nebenwirkungen verspricht.

Was Sie von der Behandlung erwarten können

Viele Patienten erwarten, dass sie sich nach der ersten Pille sofort besser fühlen. Tatsächlich dauert es meist 48 Stunden, bis ein konstanter therapeutischer Spiegel im Gewebe erreicht ist.

Fühlen Sie sich nach 72 Stunden nicht spürbar besser, schlägt das Antibiotikum wahrscheinlich nicht an, oder es handelt sich doch um eine virale Infektion. Eine meiner wichtigsten Beobachtungen: In meiner Praxis sehe ich oft, dass Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden am dritten Tag zum eigenmächtigen Abbruch verleiten.

Das ist gefährlich, denn die Bakterien, die bis dahin überlebt haben, sind die widerstandsfähigsten. Brechen Sie die Therapie nie ohne ärztliche Rücksprache ab.

Selbstfürsorge und Prävention

Ihre Genesung hängt nicht nur von der Pille ab. Ein klinischer Tipp aus meiner Praxis: Nehmen Sie probiotische Lebensmittel nicht gleichzeitig mit dem Antibiotikum ein. Lassen Sie mindestens zwei bis drei Stunden Abstand, sonst tötet das Medikament die nützlichen Bakterien im Joghurt oder Präparat direkt ab.

Ein einfaches Glas Kefir am Abend, zeitversetzt zur Medikation, hat vielen meiner Patienten geholfen, den berüchtigten 'Antibiotika-Durchfall' zu vermeiden. Trinken Sie zudem ausreichend Wasser, um die Nieren bei der Ausscheidung der abgetöteten Erreger zu unterstützen.

Häufig gestellte Fragen

Medizinisch geprüftDr. Claire Phipps(GMC: 7014359)

Wann und wie Antibiotika wirklich helfen: Einblicke aus der hausärztlichen Praxis

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