Behandlungskategorien

Orale Antidiabetika

Orale Antidiabetika zur Blutzuckerkontrolle. Metformin, SGLT-2-Hemmer und DPP-4-Hemmer für Typ-2-Diabetes.

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Orale Antidiabetika sind verschreibungspflichtig. Wir verweisen auf legale Online-Arztdienste. Regelmäßige Blutzuckerkontrollen sind erforderlich.

Alles über orale Antidiabetika

Orale Antidiabetika sind Tabletten zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Sie werden eingesetzt, wenn Lebensstiländerungen (Ernährung, Bewegung, Gewichtsreduktion) allein nicht ausreichen, um den Blutzucker zu kontrollieren. Die verschiedenen Wirkstoffklassen greifen an unterschiedlichen Stellen in den Zuckerstoffwechsel ein.

Metformin – das Basismedikament

Metformin ist seit Jahrzehnten das Medikament der ersten Wahl bei Typ-2-Diabetes:

  • Wirkung: Verbessert die Insulinempfindlichkeit, reduziert die Zuckerproduktion in der Leber
  • Vorteile: Gewichtsneutral oder leicht gewichtsreduzierend, kein Unterzuckerungsrisiko, bewährt und günstig
  • Nebenwirkungen: Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Durchfall) – einschleichende Dosierung hilft
  • Kontraindikation: Schwere Niereninsuffizienz, Kontrastmitteluntersuchungen
  • Dosierung: Meist 2x 500-1000 mg täglich, zu den Mahlzeiten

SGLT-2-Hemmer (Gliflozine)

Moderne Medikamente mit vielen Zusatzvorteilen:

  • Wirkstoffe: Empagliflozin (Jardiance), Dapagliflozin (Forxiga), Canagliflozin (Invokana)
  • Wirkung: Fördern die Zuckerausscheidung über den Urin
  • Vorteile: Gewichtsverlust (2-3 kg), Blutdrucksenkung, Schutz für Herz und Nieren
  • Nebenwirkungen: Genitale Pilzinfektionen, häufigeres Wasserlassen, seltene Ketoazidose
  • Wichtig: Auch für Herzinsuffizienz und Nierenerkrankungen zugelassen (unabhängig von Diabetes)

GLP-1-Rezeptor-Agonisten

Meist als Spritze, aber auch als Tablette (Semaglutid oral):

  • Wirkstoffe: Semaglutid (Ozempic, Rybelsus), Liraglutid (Victoza), Dulaglutid (Trulicity)
  • Wirkung: Fördern mahlzeitenabhängige Insulinfreisetzung, verlangsamen Magenentleerung, zügeln Appetit
  • Vorteile: Starker Gewichtsverlust (bis zu 15%), Herzschutz
  • Nebenwirkungen: Übelkeit (bessert sich meist), selten Pankreatitis
  • Anwendung: Meist einmal wöchentlich (Spritze) oder täglich (Tablette)

DPP-4-Hemmer (Gliptine)

  • Wirkstoffe: Sitagliptin (Januvia), Saxagliptin, Linagliptin, Vildagliptin
  • Wirkung: Verstärken körpereigene Inkretine, die die Insulinproduktion stimulieren
  • Vorteile: Gewichtsneutral, gut verträglich, kein Unterzuckerungsrisiko
  • Anwendung: Einmal täglich als Tablette

Sulfonylharnstoffe

  • Wirkstoffe: Glimepirid, Glibenclamid, Gliclazid
  • Wirkung: Regen die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion an
  • Nachteile: Unterzuckerungsrisiko, Gewichtszunahme
  • Heute: Weniger verwendet als früher, aber noch sinnvoll in bestimmten Situationen

Kombinationstherapie

Häufig werden mehrere Medikamente kombiniert:

  • Metformin + SGLT-2-Hemmer (z.B. Synjardy, Vokanamet)
  • Metformin + DPP-4-Hemmer (z.B. Janumet, Eucreas)
  • Metformin + Sulfonylharnstoff
  • Bei Bedarf: Ergänzung durch GLP-1-Agonist oder Insulin

Therapieentscheidung

Die Wahl des Medikaments hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankung: SGLT-2-Hemmer oder GLP-1-Agonist bevorzugt
  • Herzinsuffizienz: SGLT-2-Hemmer
  • Nierenerkrankung: SGLT-2-Hemmer (nephroprotektiv)
  • Gewichtsproblem: GLP-1-Agonist oder SGLT-2-Hemmer
  • Kosten: Metformin, Sulfonylharnstoffe günstig; GLP-1-Agonisten teuer

Orale Antidiabetika online erhalten

Über seriöse Online-Arztdienste können Sie Ihre Diabetes-Medikamente nachbestellen. Sie füllen einen medizinischen Fragebogen aus, in dem Sie Ihre aktuellen Blutzuckerwerte (HbA1c) und Medikation angeben. Ein EU-lizenzierter Arzt prüft Ihre Angaben und stellt bei Eignung ein Rezept aus. Diese Methode eignet sich für Folgerezepte bei stabiler Einstellung.

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