Chariva

Chariva ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum mit den Wirkstoffen Chlormadinon-Acetat (2 mg) und Ethinylestradiol (30 Mikrogramm), das neben zuverlassiger Verhutung auch eine antiandrogene Wirkung entfaltet und damit bei Frauen mit Akne oder erhoter Korperbehaarung eingesetzt werden kann.

Die Pille wird nach dem 21-Tage-Schema mit anschliessender 7-tagiger Pause eingenommen.

In Deutschland ist Chariva rezeptpflichtig und wird uber die GKV fur Frauen bis 22 Jahre erstattet.

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Chariva, Kombinationspille zur Empfangnisverhtung

Chariva ist ein kombiniertes hormonelles Verhutungsmittel, das die Wirkstoffe Chlormadinon und Ethinylestradiol enthalt und zur Gruppe der monophasischen kombinierten oralen Kontrazeptiva (KOK) zahlt.

Es wird in Deutschland zur Verhutung einer ungewollten Schwangerschaft eingesetzt. Chariva wird von der Herstellerfirma Gedeon Richter vertrieben und unterliegt als verschreibungspflichtiges Arzneimittel der arztlichen Verordnungspflicht.

Die Uberwachung der Arzneimittelsicherheit in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das zusammen mit den europaischen Behorden das Sicherheitsprofil kontinuierlich bewertet.

Chariva gehort zu den sogenannten niedrig dosierten kombinierten oralen Kontrazeptiva mit 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 2 Milligramm Chlormadinon pro Tablette.

Chlormadinon ist ein stark gestagenes Progesteron-Derivat mit antiandrogener Wirkung, weshalb Chariva auch bei Frauen mit androgenassoziierten Beschwerden wie Akne oder erhohter Korperbehaarung (Hirsutismus) verordnet werden kann, soweit eine gleichzeitige Empfangnisverhtung gewunscht ist.

Wirkstoffprofil: Chlormadinon und Ethinylestradiol

Ethinylestradiol (EE) ist ein synthetisches Ostrogen, das in zahlreichen kombinierten oralen Kontrazeptiva eingesetzt wird. In Chariva wird es in einer Dosierung von 30 Mikrogramm pro Tablette verwendet.

Ethinylestradiol hemmt gemeinsam mit dem Gestagen die FSH-Ausschuttung aus der Hypophyse und unterdruckt damit die Follikelreifung in den Eierstocken. Zudem stabilisiert es das Endometrium und verhindert so Durchbruchblutungen.

Chlormadinon ist ein Gestagen, das als Acetat (Chlormadinon-Acetat, CMA) eingesetzt wird.

Es besitzt eine ausgepragt antiandrogene Eigenschaft durch Verdrangen von Androgenen an deren Rezeptoren und durch Hemmung der 5-Alpha-Reduktase.

Diese Eigenschaft macht es fur Frauen attraktiv, die neben der Verhutung auch eine Verbesserung androgenassoziierter Beschwerden wunschen.

Im Vergleich zu manchen anderen Gestagenen weist Chlormadinon eine geringere androgene Rest-Aktivitat auf.

Wirkmechanismus und kontrazeptive Sicherheit

Chariva verhindert eine Schwangerschaft durch drei sich erginzende Mechanismen: Erstens wird durch die kombinierte Wirkung von Ostrogen und Gestagen die hypothalamisch-hypophysare Funktion supprimiert, sodass keine Follikelreifung und kein Eisprung stattfindet.

Zweitens verandert das Gestagen die Zusammensetzung des Zervixschleims und macht ihn undurchlassig fur Spermien.

Drittens verandern sich Beschaffenheit und Rezeptivitat des Endometriums so, dass eine Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert wird.

Der Pearl-Index fur Chariva betragt bei korrekter Anwendung etwa 0,1, was bedeutet, dass weniger als 1 von 1.000 Frauen pro Jahr bei zuverlassiger Einnahme schwanger wird.

Bei typischer Anwendung im Alltag liegt der Wert etwas hoher (etwa 1 bis 2), da gelegentliche Einnahmefehler nicht ausgeschlossen werden konnen.

Zugelassene Indikationen

Chariva ist in Deutschland zugelassen zur oralen Empfangnisverhtung.

Daruber hinaus kann es aufgrund der antiandrogenen Eigenschaft von Chlormadinon in der klinischen Praxis auch bei Frauen mit leichter bis mittelschwerer Akne und gleichzeitigem Verhutungswunsch eingesetzt werden, sofern kein anderes Aknemedikament angebracht ist.

Diese Zusatzindikation ist jedoch nicht offiziell in der Zulassung verankert; es handelt sich um einen sogenannten Off-Label-Use, der einer individuellen arztlichen Entscheidung bedarf.

Einnahme und Dosierung

Chariva wird als 21-Tage-Pille verabreicht: 21 Tabletten aktiv, gefolgt von einer 7-tagigen Einnahmepause (oder 7 Plazebo-Tabletten, je nach Packungsart).

Wahrend der Einnahmepause tritt in der Regel eine Abbruchblutung auf.

Nach 7 Tagen Pause wird mit der nachsten Packung begonnen, unabhangig davon, ob die Blutung noch anhalt oder bereits beendet ist.

Der erste Blister sollte am ersten Tag der Menstruation begonnen werden, es besteht dann sofortiger Verhutungsschutz. Bei Beginn nach dem ersten Zyklustag sind sieben Tage zusatzliche Verhutung notwendig.

Die Tablette sollte jeden Tag etwa zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden, bei Bedarf mit einem Glas Wasser. Bei Ubelkeit empfiehlt es sich, die Tablette zum Abend einzunehmen.

Wird eine Einnahme vergessen und es sind weniger als 12 Stunden vergangen, sollte die Tablette sofort nachgeholt werden.

Bei mehr als 12 Stunden Versaumnis gelten die in der Packungsbeilage beschriebenen Regeln fur vergessene Tabletten, die von der Einnahmenummer im Zyklus abhangen.

Beginn der Einnahme in besonderen Situationen

Nach einer Entbindung sollte Chariva, sofern nicht gestillt wird, nicht fruhestens am 21. Tag post partum begonnen werden, da das Thromboserisiko in der Postpartalzeit erhoht ist.

Bei stillenden Frauen ist die Anwendung von kombinierten oralen Kontrazeptiva in den ersten sechs Monaten nach der Geburt nicht empfehlenswert; hier sollte eine gestagene Methode wie Cerazette bevorzugt werden.

Nach einem Abort im ersten Trimester kann die Einnahme unmittelbar begonnen werden.

Gegenanzeigen

Chariva darf nicht angewendet werden bei: bekannter oder vermuteter Schwangerschaft; Thrombosen (venose oder arterielle) in der Vorgeschichte oder aktuell; Migrane mit fokalen neurologischen Symptomen (Migrane mit Aura); schwerer Hypertonie (dauerhaft uber 160/100 mmHg); Diabetes mellitus mit Gefassbeteiligung; Lebererkrankungen, solange sich die Leberfunktionswerte nicht normalisiert haben; hormonabhangigen Tumoren (z.

B. Brustkrebs, Endometriumkarzinom); Pankreatitis in der Vorgeschichte bei gleichzeitiger schwerer Hypertriglyzeridamie; ungeklarten vaginalen Blutungen sowie bei Uberempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe.

Risiken: Thrombose und kardiovaskulare Erkrankungen

Kombinierte hormonelle Kontrazeptiva erhohen das Risiko fur venose Thromboembolien (VTE), arterieller Thromboembolien, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Das absolute Risiko ist fur gesunde Nicht-Raucherinnen ohne Risikofaktoren gering, jedoch bei Vorliegen von Risikofaktoren wie Rauchen (insbesondere ab 35 Jahren), Adipositas, Hypertonie, Bewegungsmangel oder Thrombophilie deutlich erhoht.

Vor der Verordnung sollten Arztinnen und Arzte das individuelle Risikoprofil sorgfaltig erheben.

Zu den Warnsymptomen einer Thrombose gehoren plotzliche Beinschwellung oder -schmerzen, Brustschmerzen, Atemnot, plotzliche Sehstorungen oder plotzliche Lahmungserscheinungen, bei diesen Symptomen umgehend den Notruf 112 anrufen.

Wechselwirkungen

Enzyminduzierende Arzneimittel konnen die Wirksamkeit von Chariva vermindern. Zu diesen gehoren bestimmte Antiepileptika (Phenytoin, Carbamazepin, Barbiturate, Topiramat, Oxcarbazepin), Rifampicin, bestimmte antiretrovirale Medikamente (Ritonavir, Nelfinavir) sowie Johanniskraut-Praprate.

Bei gleichzeitiger Einnahme dieser Substanzen sind zusatzliche Verhutungsmasnahmen notwendig. Umgekehrt kann Chariva die Wirksamkeit bestimmter Arzneimittel beeinflussen, beispielsweise kann es die antikoagulatorische Wirkung von Warfarin verandern.

Bitte informieren Sie Ihre Arztin oder Ihren Arzt uber alle eingenommenen Arzneimittel.

Nebenwirkungsprofil

Haufige Nebenwirkungen von Chariva sind: Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Ubelkeit, Brustspannen, veranderte Libido sowie Gewichtsveranderungen. Durch die antiandrogene Wirkung des Chlormadinons berichten manche Anwenderinnen von Verbesserungen bei Akne und Hirsutismus.

Seltener konnen kontaktlinsenbedingte Probleme, Haarausfall oder Hautausschlag auftreten. Schwere Nebenwirkungen umfassen Thrombosen, Embolien und zerebrale Ereignisse (Schlaganfall), diese sind selten, aber medizinisch ernst zu nehmen.

Auswirkungen auf Laborparameter und Untersuchungen

Chariva kann verschiedene Laborparameter beeinflussen, darunter Leberfunktionswerte, Gerinnungsparameter, Lipidwerte (HDL/LDL-Verhaltnis), Blutzucker und Schilddrusenfunktionsparameter.

Es ist wichtig, beim Arzttermin auf die Anwendung von Chariva hinzuweisen, damit Laborwerte korrekt interpretiert werden konnen.

Vor operativen Eingriffen mit langerer Immobilisierung sollte die Patientin die Arztin oder den Arzt uber die Einnahme von Chariva informieren, da das Thromboserisiko perioperativ erhoht ist.

Psychische Gesundheit und Stimmungsveranderungen

Kombinierte orale Kontrazeptiva, einschliesslich Chariva, konnen Stimmungsschwankungen und in seltenen Fallen Depressionen auslosBen oder verstarken. Frauen mit einer Vorgeschichte von Depressionen sollten sorgfaltig uberwacht werden.

Falls ausgepragte Stimmungsveranderungen oder depressive Episoden auftreten, ist eine arztliche Besprechung notwendig, um zu evaluieren, ob Chariva die Ursache sein konnte und ob eine alternative Verhutungsmethode sinnvoll ist.

Es gibt Hinweise aus Beobachtungsstudien, dass Frauen unter kombinierten Kontrazeptiva ein leicht erhohtes Risiko fur die Verordnung von Antidepressiva aufweisen; dies sollte bei der arztlichen Beratung berucksichtigt werden.

Arztinnen und Arzte sind verpflichtet, Patientinnen aktiv nach psychischen Veranderungen zu befragen.

Zervixkarzinomrisiko und Krebsvorsorge

Epidemiologische Daten zeigen, dass die Langzeitanwendung (mehr als 5 Jahre) kombinierter oraler Kontrazeptiva mit einem leicht erhohten Risiko fur Zervixkarzinom assoziiert sein kann.

Dieses Risiko sinkt nach Absetzen der Pille wieder ab und ist nach 10 Jahren auf das Niveau von Nichtanwenderinnen zuruck.

Da das Zervixkarzinom in erster Linie durch humane Papillomviren (HPV) verursacht wird, ist die regelmasige Teilnahme an der Zervixkrebsvorsorge (Pap-Abstrich, ggf.

HPV-Test) besonders wichtig fur alle Frauen, die hormonelle Kontrazeptiva anwenden. Patientinnen sollten daruber aufgeklart werden und zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen motiviert werden.

Langzeitanwendung und Ruckkehr zur Fruchtbarkeit

Chariva kann uber mehrere Jahre hinweg ohne Unterbrechung angewendet werden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass eine Langzeiteinnahme die spatere Fruchtbarkeit dauerhaft einschrankt.

Nach dem Absetzen von Chariva normalisieren sich Zyklus und Ovulation meist innerhalb von ein bis drei Monaten.

Da die Periode nach Absetzen etwas verzogert eintreten kann (Post-Pill-Amenorrhoe), sollte die Patientin darauf hingewiesen werden, dass das Ausbleiben der Periode zunachst nicht zwingend eine Schwangerschaft bedeutet, ein Test ist jedoch empfehlenswert, wenn die Periode nach mehr als 8 Wochen nicht einsetzt.

Regelmasige Kontrollen und Vorsorge

Vor der Erstverordnung und jahrlich sollte eine gynakologische Untersuchung mit Blutdruckmessung, Brust- und Bauchabtasten sowie Zervixabstrich (Pap-Test) erfolgen. Patientinnen sollten regelmasige Untersuchungen zur Krebsfruhberkennung in Anspruch nehmen.

Der Hausarzt oder die Hausarztin kann bei Bedarf die Blutfettwerte und andere kardiovaskulare Risikofaktoren uberwachen. Bei anhaltenden Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Sehstorungen oder Kurzatmigkeit muss umgehend arztliche Hilfe gesucht werden.

Im Notfall: Notruf 112.

Erstattung und Kosten in Deutschland

Die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland erstatten die Kosten fur kombinierte orale Kontrazeptiva einschliesslich Chariva bis zum vollendeten 22. Lebensjahr.

Fur junge Versicherte wird das Rezept uber die Krankenkasse abgerechnet; es fallt lediglich die gesetzliche Zuzahlung an. Uber das 22.

Lebensjahr hinaus tragt die Patientin die Kosten in der Regel selbst. Generische Praparte mit vergleichbarem Wirkstoffprofil sind in Apotheken erhaltlich und konnen eine kostengunstigere Alternative darstellen.

Informationen zur Erstattung gibt die Krankenkasse oder der Hausarzt.

Lagerung und Entsorgung

Chariva sollte bei Raumtemperatur (nicht uber 30 Grad Celsius), vor Feuchtigkeit und Licht geschutzt sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Abgelaufenes oder nicht mehr benotigtes Arzneimittel sollte nicht uber den Hausmull oder in die Kanalisation entsorgt werden.

Die Ruckgabe in der Apotheke oder uber kommunale Sammelstellen ist zu empfehlen. Weitere Informationen zur sachgerechten Entsorgung erhalten Sie bei Ihrer Apotheke.

Quellen und weiterfuhrende Informationen

Fachinformation Chariva (Gedeon Richter); BfArM (www.bfarm.de); Gemeinsamer Bundesausschuss (www.g-ba.de); IQWiG (www.iqwig.de); Gelbe Liste (www.gelbe-liste.de); Deutsche Gesellschaft fur Gynakologie und Geburtshilfe (DGGG). Bei Fragen oder Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihre Arztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. In Notfallen: Notruf 112.

Medizinische Informationen

Chariva ist eine kombinierte orale Kontrazeptiva, die Ethinylestradiol und Chlormadinonacetat (CMA) enthält.

CMA zeichnet sich durch eine antiandrogene Wirkung aus, die über die kompetitive Hemmung des Androgenrezeptors und die Reduktion der 5-Alpha-Reduktase-Aktivität vermittelt wird.

Neben der zuverlässigen Empfängnisverhütung kann Chariva daher bei Frauen mit androgenabhängigen Hautproblemen wie Akne und übermäßiger Talgproduktion vorteilhaft sein.

Die Verordnung erfordert die standardmäßige VTE-Risikobewertung für alle kombinierten hormonellen Kontrazeptiva. Der Arzt muss Risikofaktoren wie Alter, BMI, Raucherstatus, Blutdruck und thromboembolische Familiengeschichte evaluieren.

Bei bekannter Migräne mit Aura sind kombinierte Kontrazeptiva kontraindiziert. Das Einnahmeregime (21 aktive Tabletten, 7 Tage Pause) und das Vorgehen bei vergessenen Tabletten müssen erklärt werden.

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Dosierung

Dosierung: Eine Tablette taglich fur 21 Tage, gefolgt von 7 Tagen Einnahmepause; dann neuer Zyklus. Wahrend der 7-tagigen Pause tritt in der Regel eine Abbruchblutung auf.

Einnahmebeginn: Am ersten Tag der Menstruation, sofortiger Verhutungsschutz. Bei Beginn an Tag 2 bis 5: sieben Tage zusatzliche Verhutung erforderlich.

Vergessene Tablette: Unter 12 Stunden, sofort nachholen, kein Schutzausfall. Uber 12 Stunden, nachholen und je nach Zyklusphase sieben Tage zusatzliche Verhutung anwenden (Details in der Packungsbeilage).

Wechsel von anderer Pille: Direkt nach der letzten aktiven Tablette des Vorgangerpraprats beginnen; kein Schutzausfall.

Nach Geburt (ohne Stillen): Nicht vor Tag 21 post partum beginnen. Nach Abort im ersten Trimester: sofort beginnen moglich.

Einnahme bei Ubelkeit: Tablette zum Abend nehmen, das reduziert haufig Ubelkeit. Bei Erbrechen oder Durchfall innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme gelten die Regeln fur vergessene Tabletten.

Nebenwirkungen und Warnhinweise

Sehr haufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Anwenderinnen): Kopfschmerzen; Brustspannen oder Brustschmerzen; Stimmungsschwankungen einschliesslich depressive Verstimmungen; Ubelkeit.

Haufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Anwenderinnen): Gewichtsveranderungen; verminderte oder gesteigerte Libido; Bauchschmerzen oder Blahungen; Akne-Verbesserung (kann auch als erwinschter Effekt gelten); Kontaktlinsenproblem durch Veranderung der Hornhauttolleranz.

Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen): Migrane; Vaginalinfektionen; Flussigkeitseinlagerungen (Odeme); Haarausfall oder gesteigertes Haarwachstum; allergische Reaktionen (Hautausschlag, Urtikaria).

Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen: Venose Thromboembolien (TVT, Lungenembolie); arterieller Thrombose (Herzinfarkt, Schlaganfall); Lebererkrankungen einschliesslich Leberzelladenom. Bei plotzlichen Brustschmerzen, Atemnot, Bewusstlosigkeit, starken Kopfschmerzen oder Sehstorungen sofort den Notruf 112 anrufen. Nebenwirkungen konnen beim BfArM (www.bfarm.de) gemeldet werden.

Absolute Gegenanzeigen: Schwangerschaft; fruhere oder aktuelle Thrombose; Migrane mit Aura; schwere Hypertonie (uber 160/100 mmHg); Diabetes mit Gefassbeteiligung; Lebererkrankungen (solange Leberwerte nicht normal); hormonabhangige Tumoren (Brustkrebs, Endometriumkarzinom); schwere Hypertriglyzeridamie mit Pankreatitis-Vorgeschichte; unbehandelte vaginale Blutungen; Uberempfindlichkeit gegen Inhaltsstoffe.

Besondere Warnhinweise: Rauchen und kombinierte orale Kontrazeptiva, starke Erhohung des kardiovaskularen Risikos, besonders ab 35 Jahren.

Frauen sollten auf das Rauchen hingewiesen werden und bei Fortsetzung des Rauchens auf eine alternative Methode umgestellt werden.

Perioperative Thromboseprophylaxe: Bei geplanten Operationen mit langerer Immobilisierung (mehr als 30 Minuten) sollte Chariva 4 Wochen vorher abgesetzt und erst 2 Wochen nach vollstandiger Mobilisierung wieder aufgenommen werden.

Wechselwirkungen: Enzyminduzierende Arzneimittel (Rifampicin, bestimmte Antiepileptika, HIV-Medikamente, Johanniskraut) konnen die Wirksamkeit herabsetzen, bei gleichzeitiger Einnahme zusatzliche Verhutung verwenden.

Notfallkontakt: Notruf 112; Giftnotruf 0800 192 11 12 (kostenlos, 24 Stunden). Informationen: BfArM (www.bfarm.de), G-BA (www.g-ba.de), IQWiG (www.iqwig.de).

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