Eklira
Eklira Genuair enthalt Aclidiniumbromid 322 Mikrogramm und ist ein langwirksamer Muskarinantagonist (LAMA) zur zweimal taglichen Inhalationstherapie der COPD bei Erwachsenen.
Das Praparat entspannt die Bronchialmuskulatur, verbessert die Lungenfunktion und reduziert Atemnot uber den gesamten Tag.
Eklira wird in Deutschland als verschreibungspflichtiges Arzneimittel im Rahmen der GKV-Verordnung erstattet.
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Eklira Genuair: Langwirksames Anticholinergikum bei COPD
Eklira Genuair ist ein Inhalationspulver, das den Wirkstoff Aclidiniumbromid in einer Dosierung von 322 Mikrogramm pro Einzeldosis enthalt.
Es gehort zur Arzneimittelklasse der langwirksamen Muskarinantagonisten (LAMA) und ist zugelassen fur die Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) bei erwachsenen Patienten.
Das Praparat wird zweimal taglich mittels des speziellen Genuair-Inhalators angewendet und ermoglicht eine kontinuierliche bronchodilatatorische Wirkung uber den gesamten Tag.
Das BfArM hat Eklira Genuair auf der Grundlage umfangreicher klinischer Studiendaten zugelassen; es wird in Deutschland uber den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) erstattet, wenn die Voraussetzungen der Verordnungsrichtlinien erfullt sind.
Was ist COPD und warum ist eine Langzeittherapie erforderlich?
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine progressive, uberwiegend durch Rauchen verursachte Atemwegserkrankung, die durch eine anhaltende Atemflusslimitierung, Dyspnoe (Atemnot), chronischen Husten und Schleimproduktion gekennzeichnet ist.
COPD ist eine der fuhrenden Ursachen fur Morbiditat und Mortalitat weltweit und verursacht erhebliche Einschrankungen der korperlichen Leistungsfahigkeit und der Lebensqualitat.
Da die Erkrankung irreversibel fortschreitet, zielt die medikamentose Therapie in erster Linie auf die Linderung der Symptome, die Verbesserung der Belastungstoleranz und die Reduktion der Exazerbationshaufigkeit ab.
Die Leitlinien der Deutschen Atemwegsliga und der Deutschen Gesellschaft fur Pneumologie und Beatmungsmedizin empfehlen langwirksame Bronchodilatatoren als Basis der medikamentosen COPD-Therapie ab Schweregrad GOLD II.
Eklira Genuair erfullt als LAMA alle wesentlichen Kriterien fur eine effektive Langzeitbronchodilatation.
Wirkungsmechanismus von Aclidiniumbromid
Aclidiniumbromid, der Wirkstoff in Eklira Genuair, ist ein kompetitiver und reversibler Antagonist an muskarinergen Acetylcholinrezeptoren.
In der Lunge entfaltet es seine Wirkung primar an M3-Rezeptoren der glatten Bronchialmuskulatur, die fur die durch Acetylcholin vermittelte Bronchokonstriktion verantwortlich sind.
Durch die Blockade dieser Rezeptoren verhindert Aclidiniumbromid die cholinerg vermittelte Bronchokonstriktion und fuhrt so zu einer Relaxation der Atemwegsmuskulatur und einer Weitstellung der Bronchien (Bronchodilatation).
Der Wirkungseintritt ist relativ schnell (innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach Inhalation) und die Wirkungsdauer erstreckt sich uber mindestens 12 Stunden, was die zweimal tagliche Anwendung ermoglicht.
Im Vergleich zu Tiotropium, das einmal taglich angewendet wird, bietet Aclidiniumbromid ein ahnliches bronchodilatatorisches Wirkprofil bei zweimal taglicher Dosierung und zeigt eine hohere Selektivitat fur peripheres Gewebe, was das Profil der systemischen Nebenwirkungen gunstig beeinflusst.
Genuair-Inhalator: Funktionsweise und Handhabung
Der Genuair-Inhalator ist ein atemzugaktivierter Multidosen-Pulverinhalator, der speziell fur Patienten mit COPD entwickelt wurde, die haufig einen eingeschrankten inspiratorischen Atemfluss haben.
Er benotigt keinen koordinierten Druckimpuls wie klassische Dosieraerosole, sondern wird durch den Atemzug des Patienten ausgelost.
Ein Feedbacksystem, ein gruner Indikator, der sich nach jeder korrekten Inhalation zeigt, bestatigt dem Patienten visuell und akustisch, dass die Dosis korrekt inhaliert wurde.
Der Inhalator ist wartungsarm und einfach zu bedienen. Er enthalt 60 Einzeldosen; ein Dosiszahler zeigt die verbleibenden Dosen an.
Das Mundstuck sollte regelmassig mit einem trockenen Tuch gereinigt werden; Wasser oder Flussigkeiten sollten nicht verwendet werden, da Feuchtigkeit die Pulverzubereitung beschadigen kann.
Bei Fragen zur korrekten Inhalationstechnik empfiehlt sich eine Einweisung durch den Arzt oder Apotheker.
Klinische Wirksamkeit in Studien
Die Wirksamkeit von Eklira Genuair wurde in einem umfassenden klinischen Entwicklungsprogramm (ATTAIN, ACCORD COPD, AUGMENT) untersucht.
In diesen randomisierten, kontrollierten Studien uber 12 Wochen bis zu einem Jahr zeigte Aclidiniumbromid 322 Mikrogramm zweimal taglich gegenuber Placebo eine statistisch signifikante Verbesserung der Lungenfunktion, gemessen als Zunahme des Forced Expiratory Volume in einer Sekunde (FEV1).
Die Verbesserung des Trough-FEV1 (dem niedrigsten FEV1-Wert unmittelbar vor der nachsten Dosis) betrug im Vergleich zu Placebo etwa 80 bis 100 ml.
Daruber hinaus verbesserte Eklira Genuair den Dyspnoe-Score (gemessen mit dem Transition Dyspnoea Index, TDI) und den COPD-Gesundheitsstatus (gemessen mit dem St. George's Respiratory Questionnaire, SGRQ).
Die Exazerbationsrate wurde im Vergleich zu Placebo numerisch, wenn auch nicht immer statistisch signifikant, reduziert. Subgruppenanalysen zeigten konsistente Effekte uber unterschiedliche COPD-Schweregrade und Patientencharakteristika.
Indikationen und Patientenauswahl
Eklira Genuair ist fur erwachsene Patienten mit COPD als Bronchodilatator-Erhaltungstherapie zugelassen.
Es eignet sich besonders fur Patienten der GOLD-Stufen II bis IV (moderat bis sehr schwer), bei denen eine Langzeitbronchodilatation zur Symptomlinderung und zur Verbesserung der Lebensqualitat indiziert ist.
Das Praparat kann als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Bronchodilatatoren (insbesondere langwirksamen Beta-2-Agonisten, LABA) angewendet werden.
Kombinationspraparate, die Aclidiniumbromid und Formoterol in einem Inhalator vereinen, sind ebenfalls auf dem Markt erhaltlich und konnen eine vereinfachte Therapie bieten.
Eklira Genuair ist nicht fur die Behandlung von Asthma bronchiale, akuten Bronchospasmen oder anderer obstruktiver Lungenerkrankungen geeignet und darf nicht als Notfallmedikament (Rescue-Inhalator) verwendet werden.
Kontraindikationen und Vorsichtsmassnahmen
Eklira Genuair darf nicht bei Patienten mit bekannter Uberempfindlichkeit gegenuber Aclidiniumbromid, Atropin oder seinen Derivaten sowie gegenuber Magnesiumstearat (einem Hilfsstoff) angewendet werden.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einem engen Kammerwinkelglaukom, da Anticholinergika den intraokularen Druck erhohen konnen; Patienten sollten ihren Arzt informieren, wenn sie an einem Glaukom leiden oder gefahrdet sind.
Bei Patienten mit Prostatavergroserung oder Blasenentleerungsstorungen sollte Eklira ebenfalls nur mit Vorsicht eingesetzt werden, da eine Harnretention als Nebenwirkung auftreten kann.
Patienten mit schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz sollten engmaschig uberwacht werden. Bei Auftreten von Paradoxbronchospasmen muss die Behandlung sofort abgebrochen und eine alternative Therapie eingeleitet werden.
Patienten mit kardiovaskularen Erkrankungen (Herzrhythmusstorungen, frischer Myokardinfarkt) sollten vor Therapiebeginn mit ihrem Arzt Rucksprache halten.
Haufige und ernsthafte Nebenwirkungen
Eklira Genuair wird im Allgemeinen gut vertragen. Zu den haufigsten Nebenwirkungen zahlen Mundtrockenheit (typisch fur Anticholinergika), Nasopharyngitis, Husten, Kopfschmerzen und Harnwegsinfektion.
Mundtrockenheit ist in den meisten Fallen leicht ausgepragt und fuhrt selten zum Therapieabbruch; regelmasige Mundpflege und ausreichende Flussigkeitszufuhr konnen die Beschwerden lindern.
Seltenere, aber klinisch bedeutsame Nebenwirkungen umfassen Tachykardie, Herzrhythmusstorungen, erhohter Augeninnendruck (bei Patienten mit praexistierendem Glaukom), Harnretention (insbesondere bei Mannern mit benigner Prostatahyperplasie), Schwindel und Verschwommensehen.
Allergische Reaktionen einschliesslich Urticaria, Angiodem und anaphylaktischer Schock sind in sehr seltenen Fallen beschrieben worden und erfordern den sofortigen Notruf 112.
Paradoxbronchospasmen (Zunahme der Atemnot nach der Inhalation) sind ebenfalls sehr selten, mussen aber als medizinischer Notfall behandelt werden.
Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von Eklira Genuair mit anderen anticholinergen Arzneimitteln kann zu einer Potenzierung der anticholinergen Wirkungen (Mundtrockenheit, Obstipation, Harnverhalt, Tachykardie, Sehstorungen) fuhren und sollte daher vermieden werden.
Dazu zahlen unter anderem Ipratropium (in Bedarfsinhalatoren wie Atrovent), Tiotropium, Umeclidinium und trizyklische Antidepressiva.
Bei der Kombination mit Beta-2-Agonisten (kurz- und langwirksam) sind keine klinisch relevanten Wechselwirkungen zu erwarten; die Kombination ist therapeutisch ublich und wurde in klinischen Studien untersucht.
Auch Theophyllin, Kortikosteroide (inhalativ und systemisch) und Phosphodiesterase-Hemmer (Roflumilast) konnen ohne spezifische Wechselwirkungen mit Eklira Genuair kombiniert werden.
Patienten sollten immer alle eingenommenen Medikamente, einschliesslich nicht verschreibungspflichtiger Praparate und Nahrungserganzungsmittel, mit ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
Anwendung in besonderen Patientengruppen
Altere Patienten (uber 65 Jahre) konnen Eklira Genuair ohne Dosisanpassung anwenden; klinische Studien zeigten keine relevanten Unterschiede in Wirksamkeit und Sicherheit gegenuber jungeren Patienten.
Eine Dosisanpassung ist auch bei leichter bis mittelschwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz nicht erforderlich; bei schwerer Organinsuffizienz sollte die Entscheidung individuell und unter arztlicher Kontrolle getroffen werden.
Eklira Genuair ist nicht fur die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren geeignet, da COPD in dieser Altersgruppe nicht vorkommt und entsprechende Daten fehlen.
Fur Schwangere und Stillende liegen keine ausreichenden Daten vor; das Praparat sollte in Schwangerschaft und Stillzeit nur angewendet werden, wenn der Nutzen die moglichen Risiken uberwiegt und dies mit dem behandelnden Arzt abgestimmt wurde.
Stellenwert in der COPD-Therapie und Leitlinienempfehlungen
In den aktuellen Leitlinien der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) und der Deutschen Gesellschaft fur Pneumologie (DGP) werden LAMA als Praparate der ersten Wahl fur die Erhaltungstherapie der COPD empfohlen, insbesondere bei Patienten mit uberwiegender Dyspnoe und niedrigem Exazerbationsrisiko (Gruppe A und B nach GOLD 2024).
Bei Patienten mit hohem Exazerbationsrisiko wird die Kombination aus LAMA und LABA empfohlen; bei ausgewahlten Patienten mit persistierend hoher Exazerbationsrate auch die Dreifachtherapie (LAMA + LABA + inhalatives Kortikosteroid).
Das IQWiG hat den Zusatznutzen von Aclidiniumbromid im Rahmen der fruhen Nutzenbewertung nach dem AMNOG-Verfahren bewertet; aktuelle Bewertungsergebnisse sind auf www.iqwig.de und www.g-ba.de abrufbar.
Eine enge Kooperation zwischen Hausarzt und Pneumologe ist fur eine optimale, individuelle COPD-Therapie empfehlenswert.
Lagerung und Entsorgung
Eklira Genuair sollte bei Raumtemperatur (nicht uber 25 Grad Celsius) gelagert werden.
Das Arzneimittel ist vor Feuchtigkeit zu schutzen und im Originalbeutel zu lagern, bis es erstmals verwendet wird.
Nach dem Offnen des Beutels sollte der Inhalator innerhalb von 90 Tagen aufgebraucht werden. Der Inhalator ist ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.
Abgelaufene oder nicht mehr verwendete Inhalatoren sollten uber die Apotheke oder eine kommunale Sammelstelle fur Arzneimittelabfalle entsorgt werden; eine Entsorgung uber den Hausmull oder das Abwasser ist aus Umweltschutzgrunden zu vermeiden.
Weitere Informationen zur umweltgerechten Entsorgung erhalten Sie in Ihrer Apotheke oder beim kommunalen Entsorgungsbetrieb.
Quellen und Informationsressourcen
Weitere Informationen zu Eklira Genuair finden Sie auf den Webseiten des BfArM (www.bfarm.de), des G-BA (www.g-ba.de), des IQWiG (www.iqwig.de) und der Gelben Liste (www.gelbe-liste.de).
Im medizinischen Notfall oder bei einem Atemnot-Anfall wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf 112 oder an den arztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117.
Lassen Sie sich regelmasig von Ihrem Pneumologen oder Hausarzt zu Ihrer Inhalationstechnik und dem aktuellen Stand Ihrer COPD-Therapie beraten.
Medizinische Informationen
Eklira Genuair ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von COPD. Das bedeutet, dass Sie traditionell ein Rezept von Ihrem Arzt benötigen, um es in einer Apotheke zu kaufen. Dank Telemedizin ist Eklira Genuair jetzt über Online-Beratung erhältlich.
Viele Menschen wählen eine Online-Beratung, weil es bequem ist, Zeit spart und eine diskrete Möglichkeit bietet, medizinische Hilfe zu erhalten. Es ist besonders nützlich für Patienten, die in ländlichen Gebieten leben oder Schwierigkeiten haben, einen Arzt persönlich aufzusuchen.
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Dosierung
Eklira Genuair wird zweimal taglich in einer Dosis von 322 Mikrogramm Aclidiniumbromid angewendet, morgens und abends im Abstand von etwa 12 Stunden. Die Inhalation erfolgt ausschliesslich uber den mitgelieferten Genuair-Inhalator; der Wirkstoff darf nicht oral eingenommen oder mit einem anderen Inhalator verwendet werden. Zur korrekten Anwendung: Mundstuck des Inhalators in den Mund nehmen, Lippen fest um das Mundstuck schliessen und tief, kraftig und gleichmasig durch den Mund einatmen. Ein gruner Kontrollindikator und ein Klicksignal bestatigen die korrekte Inhalation. Anschliessend die Luft einige Sekunden anhalten, dann normal ausatmen. Der Inhalator sollte nicht senkrecht gehalten oder geschuttelt werden. Bei versaumter Dosis: nachste Dosis zum regularen Zeitpunkt einnehmen, keine doppelte Dosis anwenden. Das Mundstuck regelmasig mit einem trockenen Tuch abwischen, niemals unter Wasser reinigen. Eine Einweisung in die korrekte Technik durch Arzt oder Apotheker wird empfohlen.Nebenwirkungen und Warnhinweise
Die haufigsten Nebenwirkungen von Eklira Genuair sind Mundtrockenheit (klassische anticholinerge Nebenwirkung), Nasopharyngitis, Husten, Kopfschmerzen und Harnwegsinfektionen. Diese Beschwerden sind uberwiegend leicht bis mittelgradig und verschwinden haufig im weiteren Verlauf der Therapie. Anticholinerge Nebenwirkungen wie Obstipation, Harnverhalt, Sehstorungen und erhohter Augeninnendruck konnen auftreten, insbesondere bei Patienten mit Prostatavergroserung oder engem Kammerwinkelglaukom. Kardiovaskulare Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstorungen und Tachykardie sind selten, sollten aber dem Arzt mitgeteilt werden. Paradoxbronchospasmen (sofortige Zunahme der Atemnot nach Inhalation) sind sehr selten, erfordern jedoch das sofortige Absetzen des Praparats und den Notruf 112. Allergische Reaktionen einschliesslich Hautausschlag, Angiodem und Anaphylaxie sind in sehr seltenen Fallen berichtet worden. Schwindel kann die Fahrtauglichkeit und die Fahigkeit zur Bedienung von Maschinen beeintrachtigten; Patienten sollten zu Beginn der Therapie vorsichtig sein.Eklira Genuair ist kein Notfallmedikament und darf nicht zur Behandlung akuter Atemnotsymptome (Bronchospasmen) eingesetzt werden; fur die Notfalltherapie sind kurzwirksame Bronchodilatatoren wie Salbutamol vorgesehen.
Patienten mit engem Kammerwinkelglaukom mussen ihren Arzt informieren; das Praparat kann den Augeninnendruck erhohen.
Bei Mannern mit benigner Prostatahyperplasie besteht ein erhohtes Risiko eines Harnverhalts; dieses Symptom muss umgehend arztlich behandelt werden. Die gleichzeitige Einnahme anderer anticholinerger Praparate sollte vermieden werden.
Patienten mit Herzrhythmusstorungen oder frischem Herzinfarkt sollten das Praparat nur nach Rucksprache mit dem Arzt einnehmen.
Im Notfall wenden Sie sich an den Notruf 112 oder den arztlichen Bereitschaftsdienst 116 117. Informationen des BfArM zur Arzneimittelsicherheit finden Sie unter www.bfarm.de.
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