Serevent
Serevent (Salmeterol) ist ein langwirksames Beta-2-Sympathomimetikum, das zur Dauertherapie von Asthma bronchiale und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt wird.
Es erweitert die Bronchien uber einen Zeitraum von bis zu 12 Stunden und verbessert so die Atemfunktion nachhaltig.
Serevent wird stets in Kombination mit einem inhalativen Kortikosteroid angewendet und ersetzt keine Akutmedikation.
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Serevent, Langwirksames Bronchodilatativum zur Atemwegskontrolle
Serevent ist ein verschreibungspflichtiges Inhalationsmedikament, das den Wirkstoff Salmeterolxinafoat enthalt.
Es gehort zur Gruppe der langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) und wird in Deutschland von GlaxoSmithKline in Form eines Dosieraerosols (Serevent Dosieraerosol) sowie als Trockenpulverinhalator (Serevent Diskus) angeboten.
Die Zulassung durch die europaische Arzneimittelbehorde EMA sowie die nationale Uberwachung durch das Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gewahrleisten die Qualitat, Sicherheit und Wirksamkeit dieses Praparats.
Serevent ist ausschliesslich zur Langzeittherapie bestimmt und darf nicht als Notfallmedikament eingesetzt werden. Patienten, die unter Asthma leiden, benotigen stets ein zusatzliches kurzwirksames Bedarfsinhalativum sowie ein inhalatives Kortikosteroid.
Wirkungsmechanismus von Salmeterol
Salmeterol bindet selektiv und mit hoher Affinitat an Beta-2-Adrenozeptoren in der glatten Muskulatur der Bronchien.
Uber eine Aktivierung der Adenylatzyklase steigt der intrazelluare zyklische Adenosinmonophosphat-Spiegel (cAMP), was zu einer Relaxation der Bronchialmuskulatur fuhrt.
Durch seine chemische Struktur, insbesondere die lange lipophile Seitenkette, verankert sich Salmeterol in der Zellmembran nahe dem Rezeptor und bewirkt eine anhaltende Bronchodilatation von bis zu 12 Stunden Dauer.
Im Gegensatz zu kurzwirksamen Beta-2-Agonisten wie Salbutamol setzt die Wirkung von Salmeterol langsamer ein (nach ca. 10-20 Minuten), weshalb es nicht zur Behandlung akuter Bronchospasmen geeignet ist.
Zusatzlich hemmt Salmeterol die Freisetzung von Mastzellmediatoren und verringert so die bronchiale Hyperreagibilitat, was zu einer Reduktion nachtlicher Asthmasymptome beitragen kann.
Zugelassene Indikationen
Serevent ist in Deutschland fur folgende Indikationen zugelassen: regulare Dauertherapie reversibler Atemwegsobstruktionen bei Asthma bronchiale (ausschliesslich in Kombination mit einem inhalativen Kortikosteroid), Dauertherapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) einschliesslich chronischer Bronchitis und Lungenemphysem, sowie Prophylaxe belastungsinduzierter Bronchospasmen.
Die Entscheidung uber den Einsatz von Serevent trifft Ihr behandelnder Arzt (Hausarzt oder Facharzt fur Pneumologie) nach eingehender Diagnostik und unter Berucksichtigung der aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft fur Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sowie der Bewertungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).
Eine Off-Label-Anwendung ausserhalb dieser Indikationen ist ohne arztliche Beratung nicht empfehlenswert.
Dosierung und Anwendung
Die Dosierung von Serevent richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und dem individuellen Ansprechen des Patienten.
Fur Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren betragt die ubliche Dosierung beim Asthma bronchiale 2 Inhalationen (2 x 25 Mikrogramm) zweimal taglich (Morgens und Abends), also insgesamt 100 Mikrogramm pro Tag.
Bei COPD werden ebenfalls 2 Inhalationen zweimal taglich empfohlen.
Bei der Prophylaxe belastungsinduzierter Bronchospasmen genugt in der Regel eine einmalige Gabe von 2 Inhalationen 30-60 Minuten vor der korperlichen Belastung.
Fur Kinder unter 12 Jahren sollte Serevent Diskus (50 Mikrogramm pro Dosis) verwendet werden, sofern eine Behandlung arztlich indiziert ist. Die tagliche Dosis betragt 50 Mikrogramm zweimal taglich.
Eine Uberschreitung der empfohlenen Tagesdosis sollte vermieden werden. Serevent muss regelmasig angewendet werden, auch wenn keine Symptome vorhanden sind.
Der Inhalator sollte korrekt angewendet werden, Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihnen die richtige Inhalationstechnik zeigen.
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ubernimmt die Kosten fur Serevent bei entsprechender Indikation und arztlicher Verordnung.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Serevent Nebenwirkungen verursachen. Haufig auftretende Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 100 Patienten) umfassen Kopfschmerzen, Tremor (Zittern), Palpitationen (Herzrasen) sowie Muskelkrampfe.
Diese Effekte sind in der Regel dosisabhangig und reversibel.
Gelegentlich (bei 1 bis 10 von 1.000 Patienten) konnen paradoxe Bronchospasmen auftreten, in diesem Fall sollte die Anwendung sofort unterbrochen und umgehend arztlicher Rat eingeholt werden.
Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen konnen Herzrhythmusstorungen, eine Hypokaliamie (erniedrigter Kaliumspiegel im Blut, besonders bei hoher Dosierung) sowie allergische Reaktionen einschliessen.
Bei Zeichen einer schweren allergischen Reaktion (Atemnot, Schwellung von Gesicht oder Kehle, starker Hautausschlag) sollten Sie unverzuglich den Notruf 112 rufen.
Melden Sie alle Nebenwirkungen Ihrem behandelnden Arzt oder direkt dem BfArM uber das Online-Meldeportal.
Kontraindikationen
Serevent darf nicht angewendet werden bei bekannter Uberempfindlichkeit gegenuber Salmeterol oder einem der sonstigen Bestandteile des Praparats.
Eine Anwendung als Monotherapie bei Asthma bronchiale ohne gleichzeitige Gabe eines inhalativen Kortikosteroids ist kontraindiziert, da dies das Risiko asthmaassoziierter Todesfalle erhohen kann.
Bei Patienten mit einer Thyreotoxikose, schweren Herzerkrankungen oder einem unkontrollierten Diabetes mellitus ist besondere Vorsicht geboten. Die alleinige Behandlung eines akuten Asthmaanfalls mit Serevent ist streng kontraindiziert.
Wechselwirkungen
Salmeterol wird uber das Enzym CYP3A4 metabolisiert.
Starke Hemmer dieses Enzyms, beispielsweise Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Ritonavir oder andere HIV-Proteasehemmer, konnen den Salmeterol-Plasmaspiegel deutlich erhohen und das Risiko kardiovaskularer Nebenwirkungen steigern.
Die gleichzeitige Anwendung sollte daher vermieden werden. Betablocker, insbesondere nicht-selektive Praparate wie Propranolol, konnen die bronchodilatierende Wirkung von Salmeterol abschwachen oder aufheben und sind bei Asthma-Patienten grundsatzlich kontraindiziert.
Andere Sympathomimetika verstarken sowohl die Wirkung als auch das Nebenwirkungspotenzial von Salmeterol.
Informieren Sie Ihren Arzt und Apotheker stets uber alle Medikamente, Nahrungserganzungsmittel und pflanzlichen Praparate, die Sie einnehmen.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit
Die Anwendung von Serevent wahrend der Schwangerschaft sollte nur dann erfolgen, wenn der zu erwartende Nutzen fur die Mutter die moglichen Risiken fur das ungeborene Kind uberwiegt.
Tierexperimentelle Studien haben bei sehr hohen Dosen embryotoxische Effekte gezeigt. Fur den Menschen liegen keine ausreichenden kontrollierten Studien vor.
Da ein unkontrolliertes Asthma wahrend der Schwangerschaft erhebliche Risiken fur Mutter und Kind birgt, sollte eine bestehende Behandlung in der Regel nicht abrupt abgebrochen werden.
Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Therapie verandern.
Es ist nicht bekannt, ob Salmeterol in die Muttermilch ubergeht; Serevent sollte daher in der Stillzeit nur nach sorgfaltiger Nutzen-Risiko-Abwagung durch den behandelnden Arzt eingesetzt werden.
Aufbewahrung
Serevent Dosieraerosol sollte bei Temperaturen unter 25 Grad Celsius aufbewahrt werden.
Der Behalter steht unter Druck und darf nicht beschadigt, durchstochen oder verbrannt werden, auch nicht wenn er leer erscheint.
Serevent Diskus sollte trocken und bei Raumtemperatur (15-30 Grad Celsius) gelagert werden. Bewahren Sie alle Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.
Verwenden Sie das Praparat nicht nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum.
Nicht verwendete Arzneimittel sollten nicht uber das Abwasser oder den Haushaltsmuller entsorgt werden; fragen Sie in Ihrer Apotheke nach der sachgerechten Entsorgung.
Hinweise fur Patienten mit Asthma
Serevent ist kein Ersatz fur inhalative Kortikosteroide. Bei der Diagnose Asthma bronchiale muss Serevent stets in Kombination mit einem inhalativen Kortikosteroid (z.B. Fluticason, Beclometason oder Budesonid) angewendet werden.
Patienten sollten immer auch ein kurzwirksames Bronchospasmolytikum (Reliever, z.B. Salbutamol) zur Behandlung akuter Symptome bei sich fuhren.
Eine Verschlechterung der Symptome oder ein zunehmender Bedarf an Notfallmedikation ist ein Zeichen einer unzureichenden Krankheitskontrolle und sollte arztlich abgeklart werden.
Regelmassige Kontrolluntersuchungen beim Arzt sind essenziell, um die Therapie anzupassen und Exazerbationen zu vermeiden.
Haufig gestellte Fragen
Kann ich Serevent bei einem akuten Asthmaanfall verwenden? . Nein. Serevent ist nicht fur die Behandlung akuter Bronchospasmen geeignet, da der Wirkungseintritt zu langsam ist.
Verwenden Sie bei einem akuten Anfall Ihr kurzwirksames Bedarfsinhalativum (z.B. Salbutamol). Bei schwerem Anfall rufen Sie sofort den Notruf 112.
Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?
Nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie moglich ein, es sei denn, es ist fast Zeit fur die nachste Dosis. Verdoppeln Sie die Dosis nicht, um eine vergessene Gabe nachzuholen.
Darf ich Serevent als einziges Asthmamedikament verwenden?
Nein. Bei Asthma bronchiale muss Serevent immer zusammen mit einem inhalativen Kortikosteroid eingenommen werden. Eine Monotherapie erhoht das Risiko schwerer Asthmaanfalle und asthmaassoziierter Todesfalle.
Wird Serevent von der Krankenkasse erstattet?
Ja, bei arztlich festgestellter Indikation ubernimmt die GKV die Kosten fur Serevent, abzuglich der gesetzlichen Zuzahlung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse fur Details.
Wie lange dauert es, bis Serevent wirkt?
Die bronchodilatierende Wirkung setzt bei Serevent langsamer ein als bei kurzwirksamen Beta-2-Agonisten, typischerweise nach 10-20 Minuten. Die volle Wirkung wird nach einigen Tagen regelmasiger Anwendung erreicht.
Kann ich Serevent zusammen mit anderen Inhalatoren verwenden?
Ja, in der Regel ist eine Kombination mit inhalativen Kortikosteroiden und Bedarfsinhalativa vorgesehen. Informieren Sie Ihren Arzt uber alle Inhalatoren, die Sie verwenden, um Wechselwirkungen zu vermeiden.
Gibt es Alternativen zu Serevent?
Andere langwirksame Beta-2-Agonisten wie Formoterol (z.B. in Symbicort oder Fostair als Kombinationspraparat) stehen als Alternativen zur Verfugung. Die Auswahl des geeigneten Praparats trifft Ihr Arzt unter Berucksichtigung Ihrer individuellen Situation.
Serevent im Vergleich zu anderen Langzeit-Bronchodilatativa
Neben Salmeterol (Serevent) stehen weitere langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA) zur Verfugung, die sich in ihren pharmakologischen Eigenschaften unterscheiden. Formoterol (z.B.
in Foradil oder als Kombinationspraparat in Symbicort oder Fostair) hat im Vergleich zu Salmeterol einen schnelleren Wirkungseintritt (innerhalb von 1-3 Minuten) und kann daher auch als Bedarfsmedikation in bestimmten Kombinationstherapien (MART-Konzept) eingesetzt werden.
Beide Wirkstoffe bieten eine Bronchodilatation uber 12 Stunden; die Wahl des Praparats hangt von individuellen Faktoren, Inhalatortechnik und arztlicher Praferenz ab.
Langwirksame Muskarinantagonisten (LAMA) wie Tiotropium (Spiriva) oder Umeclidinium sind bei COPD oft die bevorzugte Therapieoption; bei schwerer COPD konnen LABA und LAMA kombiniert werden (z.B.
in Anoro Ellipta als Fixkombination). Fur Asthma-Patienten bleibt die LABA-ICS-Kombination (langwirksamer Beta-2-Agonist plus inhalatives Kortikosteroid) der Goldstandard.
Ihr Pneumologe oder Hausarzt wird die fur Sie optimale Therapiestrategie gemeinsam mit Ihnen festlegen, unter Berucksichtigung der deutschen Versorgungsleitlinien Asthma und COPD.
Serevent und die Versorgungsrealitat in Deutschland
In der deutschen Gesundheitsversorgung ist Serevent als Bestandteil der Stufentherapie des Asthma bronchiale und der COPD etabliert.
Die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Asthma, herausgegeben unter Beteiligung von Arztekammern, Fachgesellschaften und dem G-BA, empfiehlt den Einsatz von LABA ausschliesslich in Kombination mit inhalativen Kortikosteroiden ab Stufe 3 der Asthmatherapie.
Die Erstattung durch die GKV ist bei entsprechender arztlicher Verordnung gewahrleistet; die gesetzliche Zuzahlung des Patienten richtet sich nach den aktuellen Regelungen des SGB V.
Patienten, die Serevent benotigen, konnen sich uber das Disease Management Programm (DMP) Asthma oder COPD ihrer Krankenkasse umfassend versorgen lassen.
Im DMP werden Therapieziele, Medikamentenanpassungen und Schulungen koordiniert und dokumentiert.
Ihr Hausarzt ist in Deutschland der erste Ansprechpartner fur die Langzeitbehandlung von Asthma und COPD.
Bei komplexen Fallen oder bei unzureichender Krankheitskontrolle kann eine Uberweisung zum Pneumologen (Facharzt fur Lungen- und Bronchialheilkunde) sinnvoll sein.
Notfalle sind uber den Notruf 112 zu melden; der arztliche Bereitschaftsdienst (116 117) ist bei nicht lebensbedrohlichen Zustanden ausserhalb der Praxiszeiten erreichbar.
Quellen
- Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.bfarm.de
- Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): www.g-ba.de
- Institut fur Qualitat und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.iqwig.de
- Gelbe Liste Pharmindex: www.gelbe-liste.de
- Deutsche Gesellschaft fur Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): www.pneumologie.de
- Fachinformation Serevent, GlaxoSmithKline GmbH und Co. KG
Medizinische Informationen
Serevent enthält den Wirkstoff Salmeterol, einen langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA), der die Bronchialmuskulatur für bis zu 12 Stunden entspannt und die Atemwege offen hält.
Serevent wird als Zusatztherapie bei Asthma (immer in Kombination mit einem inhalativen Kortikosteroid) und als Erhaltungstherapie bei COPD eingesetzt.
Es ist kein Notfallmedikament – bei akuter Atemnot muss ein schnellwirksamer Bronchodilatator verwendet werden.
Die ärztliche Beurteilung umfasst Ihre Atemwegsdiagnose, aktuelle Basistherapie mit inhalativen Kortikosteroiden, Symptomkontrolle und kardiovaskuläre Risikofaktoren. Salmeterol darf bei Asthma niemals ohne begleitendes ICS angewendet werden, da eine Monotherapie mit LABA das Risiko schwerer Asthmaanfälle erhöhen kann.
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- Gesundheitsfragebogen ausfüllen – Geben Sie Ihre Atemwegsdiagnose, aktuelle Inhalationstherapie und Symptomhäufigkeit an.
- Ärztliche Beurteilung – Ein registrierter Arzt prüft, ob Serevent als Zusatztherapie für Sie geeignet ist.
- Versand nach Hause – Ihr Serevent-Inhalator wird von der Apotheke direkt an Ihre Adresse geliefert.
Prescriptsy ermöglicht Ihnen den Zugang zu verschreibungspflichtigem Salmeterol über eine ärztliche Online-Konsultation.
Dosierung
Dosierung von Serevent (Salmeterol)
Die Dosierung von Serevent ist individuell und richtet sich nach Indikation, Alter und Schweregrad der Erkrankung. Unterschreiten oder uberschreiten Sie die empfohlene Dosis nicht ohne arztliche Rucksprache.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
- Asthma bronchiale: 2 Inhalationen (2 x 25 mcg) zweimal taglich (morgens und abends) = 100 mcg/Tag. Stets in Kombination mit inhalativem Kortikosteroid.
- COPD: 2 Inhalationen (50 mcg) zweimal taglich = 100 mcg/Tag.
- Belastungsinduzierter Bronchospasmus (Prophylaxe): 2 Inhalationen (50 mcg) 30-60 Minuten vor korperlicher Belastung; nicht mehr als einmal taglich.
Kinder von 4 bis unter 12 Jahren (nur Diskus)
- Asthma bronchiale: 1 Inhalation Serevent Diskus (50 mcg) zweimal taglich. Nur in Kombination mit inhalativem Kortikosteroid und unter arztlicher Aufsicht.
Anwendungshinweise
Serevent wird inhalativ angewendet. Verwenden Sie den Inhalator entsprechend der Packungsbeilage oder der Anweisung Ihres Arztes bzw. Apothekers. Schutteln Sie den Dosieraerosol vor jeder Anwendung.
Atmen Sie den Wirkstoff tief ein und halten Sie den Atem kurz an. Spulen Sie nach der Inhalation den Mund mit Wasser aus, um orale Candidiasis zu vermeiden.
Die Behandlung sollte regelmasig und ohne Unterbrechung erfolgen, auch wenn Sie beschwerdefrei sind. Verandern Sie die Dosis nicht eigenhandig.
Bei Verschlechterung der Symptome wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
Nebenwirkungen und Warnhinweise
Nebenwirkungen von Serevent (Salmeterol)
Wie alle Arzneimittel kann Serevent Nebenwirkungen verursachen. Die folgende Aufstellung basiert auf den Angaben der Fachinformation und den Erkenntnissen aus klinischen Studien.
Haufige Nebenwirkungen (1-10 von 100 Patienten)
- Kopfschmerzen
- Tremor (Muskelzittern), besonders der Hande
- Palpitationen (Herzrasen, Herzklopfen)
- Muskelkrampfe
Gelegentliche Nebenwirkungen (1-10 von 1.000 Patienten)
- Paradoxer Bronchospasmus (Atemverschlechterung nach Inhalation, sofort Anwendung stoppen, Arzt aufsuchen)
- Tachykardie (schneller Herzschlag)
- Nervositat, Schlaflosigkeit
- Hypokaliamie (Kaliummangel im Blut, vor allem bei hohen Dosen)
Seltene Nebenwirkungen (1-10 von 10.000 Patienten)
- Herzrhythmusstorungen (Vorhofflimmern, supraventrikulare Tachykardie)
- Allergische Reaktionen (Urtikaria, Angiodem, Anaphylaxie)
- Hyperglykamie (erhohter Blutzucker)
Wann sollten Sie sofort arztliche Hilfe in Anspruch nehmen?
Rufen Sie sofort den Notruf 112, wenn Sie Zeichen einer schweren allergischen Reaktion bemerken: plotzliche Atemnot oder Pfeifatmen, rasche Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, starker Hautausschlag oder Kollaps.
Auch bei einem sich verschlechternden Bronchospasmus nach der Inhalation ist umgehend arztliche Hilfe erforderlich. Melden Sie alle aufgetretenen Nebenwirkungen Ihrem behandelnden Arzt und bei Bedarf dem BfArM.
Wichtige Warnhinweise fur Serevent (Salmeterol)
Monotherapie-Warnung bei Asthma
Serevent darf bei Asthma bronchiale niemals als einziges Medikament verwendet werden. Klinische Studien haben gezeigt, dass die Monotherapie mit langwirksamen Beta-2-Agonisten das Risiko asthmaassoziierter Todesfalle erhohen kann. Serevent muss stets zusammen mit einem inhalativen Kortikosteroid eingenommen werden.
Nicht zur Akutbehandlung geeignet
Serevent ist kein Notfallmedikament. Im Falle eines akuten Asthmaanfalls oder einer plotzlichen Atemverschlechterung verwenden Sie Ihr kurzwirksames Bedarfsinhalativum (z.B. Salbutamol). Bei einem lebensbedrohlichen Anfall rufen Sie sofort den Notruf 112.
Zunehmender Bedarf an Notfallmedikation
Ein steigender Bedarf an kurzwirksamen Bronchospasmolytika ist ein Warnsignal fur eine verschlechterte Asthmakontrolle. Suchen Sie in diesem Fall umgehend Ihren Arzt auf. Erhohen Sie nicht eigenhandig die Serevent-Dosis.
Kardiovaskulare Risiken
Bei Patienten mit schweren Herzerkrankungen, Herzrhythmusstorungen oder Bluthochdruck ist besondere Vorsicht geboten. Salmeterol kann die Herzfrequenz erhohen und Herzrhythmusstorungen provozieren. Teilen Sie Ihrem Arzt alle bestehenden Herzerkrankungen mit, bevor Sie mit der Behandlung beginnen.
Hypokaliamie
Hohe Dosen von Beta-2-Agonisten konnen den Kaliumspiegel im Blut senken (Hypokaliamie), was zu Muskelkrampfen und Herzrhythmusstorungen fuhren kann. Dieses Risiko steigt bei gleichzeitiger Anwendung von Xanthinderivaten, Steroiden und Diuretika. Regelmassige Kalium-Kontrollen sind in bestimmten Patientengruppen empfehlenswert.
CYP3A4-Wechselwirkungen
Starke CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol, Itraconazol oder HIV-Proteasehemmer konnen den Salmeterol-Plasmaspiegel erheblich steigern und das kardiovaskulare Nebenwirkungsrisiko vergroessern. Informieren Sie Ihren Arzt uber alle Medikamente, die Sie einnehmen.
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