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Schilddrüse

Medikamente für die Schilddrüse. L-Thyroxin und andere Schilddrüsenhormone bei Unter- oder Überfunktion.

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Schilddrüsen-Medikamente rezeptfrei kaufen?

Schilddrüsenmedikamente sind verschreibungspflichtig. Wir verweisen auf legale Online-Arztdienste. Regelmäßige Blutwertkontrollen sind erforderlich.

Alles über Schilddrüsenerkrankungen

Die Schilddrüse ist ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ am Hals, das eine zentrale Rolle im Stoffwechsel spielt. Sie produziert Hormone, die praktisch jede Körperfunktion beeinflussen – von der Herzfrequenz über die Körpertemperatur bis zur geistigen Leistungsfähigkeit. Schilddrüsenerkrankungen sind häufig und betreffen Frauen deutlich öfter als Männer.

Schilddrüsenhormone

Die Schilddrüse produziert zwei wichtige Hormone:

  • T4 (Thyroxin): Das Hauptprodukt der Schilddrüse, wird im Körper zum aktiven T3 umgewandelt
  • T3 (Trijodthyronin): Das biologisch aktive Hormon

Die Produktion wird durch TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) aus der Hirnanhangsdrüse gesteuert.

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Bei einer Unterfunktion produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone. Häufigste Ursache ist die Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung.

Symptome:

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Kälteempfindlichkeit
  • Gewichtszunahme trotz normalem Essen
  • Trockene Haut und Haare, Haarausfall
  • Verstopfung
  • Depressive Verstimmung
  • Verlangsamter Herzschlag
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

Behandlung:

  • L-Thyroxin (Levothyroxin): Ersetzt das fehlende Schilddrüsenhormon. Die Dosis wird individuell angepasst.
  • Einnahme: Morgens nüchtern, 30 Minuten vor dem Frühstück. Nicht mit Kalzium, Eisen oder Kaffee zusammen nehmen.

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Bei einer Überfunktion werden zu viele Hormone produziert. Häufige Ursachen sind Morbus Basedow (Autoimmunerkrankung) und heiße Knoten.

Symptome:

  • Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit
  • Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
  • Gewichtsverlust trotz gesteigertem Appetit
  • Wärmeempfindlichkeit, Schwitzen
  • Durchfall
  • Schlafstörungen
  • Zittern der Hände
  • Bei Morbus Basedow: hervortretende Augen

Behandlung:

  • Thyreostatika: Thiamazol, Carbimazol – hemmen die Hormonproduktion
  • Betablocker: Lindern Symptome wie Herzrasen
  • Radiojodtherapie: Zerstört überaktives Schilddrüsengewebe
  • Operation: Teilweise oder vollständige Entfernung der Schilddrüse

Schilddrüsenknoten und Struma

  • Struma (Kropf): Vergrößerung der Schilddrüse, oft durch Jodmangel
  • Knoten: Häufig, meist gutartig. Sollten per Ultraschall und ggf. Szintigraphie abgeklärt werden.
  • Heiße Knoten: Produzieren unkontrolliert Hormone
  • Kalte Knoten: Inaktiv, selten bösartig, müssen überwacht werden

Diagnostik

  • TSH: Der wichtigste Screeningwert. Erhöht bei Unterfunktion, erniedrigt bei Überfunktion.
  • fT3, fT4: Freie Schilddrüsenhormone, zeigen die tatsächliche Hormonmenge
  • Antikörper: TPO-AK bei Hashimoto, TRAK bei Morbus Basedow
  • Ultraschall: Größe, Struktur, Knoten
  • Szintigraphie: Bei Knoten zur Unterscheidung heiß/kalt

Leben mit Schilddrüsenerkrankung

  • Regelmäßige Kontrollen (TSH mindestens jährlich)
  • Medikamente konsequent einnehmen
  • Jodversorgung beachten (jodiertes Salz, Seefisch) – außer bei Überfunktion
  • Bei Hashimoto: Selen kann hilfreich sein

Schilddrüsenmedikamente online erhalten

Über seriöse Online-Arztdienste können Sie Ihre Schilddrüsenmedikamente wie L-Thyroxin nachbestellen. Sie füllen einen medizinischen Fragebogen aus, in dem Sie Ihre Diagnose und aktuelle Dosierung angeben. Ein EU-lizenzierter Arzt prüft Ihre Angaben und stellt bei Eignung ein Rezept aus. Diese Methode eignet sich für Folgerezepte bei stabiler Einstellung – regelmäßige Blutkontrollen beim behandelnden Arzt bleiben wichtig.