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Neuropathie

Alles über die Behandlung von neuropathischen Schmerzen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und die effektivsten Medikamente wie Lyrica und Gabapentin.

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Wirksame Hilfe bei Nervenschmerzen (Neuropathie)

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Neuropathie behandeln: Ursachen, Symptome und Therapieansätze

Die erfolgreiche Behandlung einer Neuropathie erfordert Geduld und oft eine Kombination verschiedener Therapiebausteine. Das primäre Ziel ist es, die Schmerzwahrnehmung zu normalisieren und die Funktion der beschädigten Nerven zu unterstützen. Neben der gezielten medikamentösen Therapie mit Wirkstoffen wie Pregabalin oder Gabapentin spielt die aktive Mitarbeit des Patienten eine entscheidende Rolle. Physiotherapie, Entspannungsverfahren und eine gezielte Ernährung können den Heilungsprozess massiv fördern. Besonders wichtig ist die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache – etwa die optimale Einstellung des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern. Eine frühzeitige therapeutische Intervention kann verhindern, dass der Schmerz chronisch wird, und ermöglicht den Betroffenen eine Rückkehr in einen schmerzfreieren Alltag.

Neuropathische Schmerzen, in der Medizin oft als Nervenschmerzen bezeichnet, stellen eine besondere Herausforderung in der Schmerztherapie dar. Im Gegensatz zu nozizeptiven Schmerzen (z. B. bei einer Schnittwunde), entstehen sie direkt durch eine Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems selbst. Patienten beschreiben diese Empfindungen häufig als brennend, stechend, einschießend oder wie elektrische Schläge. Oft geht die Neuropathie mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Reizen einher, die normalerweise nicht schmerzhaft sind (Allodynie).

Ursachen und Entstehung von Nervenschmerzen

Die Ursachen für eine Neuropathie sind vielfältig. Eine der häufigsten Formen ist die diabetische Polyneuropathie, bei der dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die feinen Nervenbahnen schädigen. Aber auch Infektionen wie eine Gürtelrose (Post-Zoster-Neuralgie), Vitamin-B12-Mangel, Alkoholmissbrauch oder chronische Erkrankungen wie Multiple Sklerose können neuropathische Schmerzen auslösen. Da die Nerven in diesen Fällen unkontrolliert Schmerzsignale an das Gehirn senden, helfen klassische Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol hier meist nur sehr begrenzt.

Moderne medikamentöse Behandlungsansätze

Um die Lebensqualität bei chronischer Neuropathie wiederherzustellen, setzt die moderne Medizin auf Wirkstoffe, die die Erregbarkeit der Nervenzellen modulieren. Hier haben sich vor allem drei Wirkstoffgruppen bewährt:

  • Antikonvulsiva: Medikamente wie Lyrica (Pregabalin) und Gabapentin besetzen spezifische Calciumkanäle im Nervensystem. Sie dämpfen die übermäßige Freisetzung von Botenstoffen und beruhigen so die überaktiven Nervenbahnen.
  • Antidepressiva: Wirkstoffe wie Amitriptylin werden in der Schmerztherapie deutlich niedriger dosiert als bei Depressionen. Sie verstärken die körpereigene Schmerzhemmung im Rückenmark.
  • Lokale Therapien: Bei eng begrenzten Schmerzarealen können auch wirkstoffhaltige Pflaster (z. B. mit Lidocain oder Capsaicin) eine wirksame Option sein.

Häufig gestellte Fragen