Spedra

Spedra (Avanafil 50/100/200 mg) ist ein selektiver PDE5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Maennern.

Es zeichnet sich durch einen besonders schnellen Wirkungseintritt (ab 15 Minuten) aus und bietet im Vergleich zu anderen PDE5-Hemmern ein guenstiges Vertraeglichkeitsprofil.

Spedra ist in Deutschland verschreibungspflichtig und wird durch das BfArM reguliert.

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Einleitung: Spedra zur Behandlung erektiler Dysfunktion in Deutschland

Spedra ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) bei erwachsenen Maennern.

Der Wirkstoff Avanafil gehoert zur Klasse der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE5-Hemmer) und ist in Deutschland in den Dosisstufen 50 mg, 100 mg und 200 mg als Filmtablette erhaeltlich.

Das Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Spedra zugelassen, und es steht unter aerztlicher Verschreibungspflicht.

Die erektile Dysfunktion ist eine haeufige Erkrankung, die Millionen Maenner in Deutschland betrifft. Sie kann organische Ursachen haben (vaskulaer, neurologisch, endokrin) oder psychogen sein.

Spedra setzt an einem spezifischen Enzym (PDE5) an, das in der glatten Muskulatur des Penisschwellkoerpers vorkommt, und verstaerkt die natuerliche erektile Reaktion auf sexuelle Stimulation.

Im Unterschied zu aelteren PDE5-Hemmern wie Sildenafil (Viagra) oder Tadalafil (Cialis) zeichnet sich Avanafil durch eine hoehere Selektivitaet fuer PDE5 und einen schnelleren Wirkungseintritt aus, was die Anwendbarkeit in verschiedenen Lebenssituationen verbessert.

Der Hausarzt oder der Urologe bzw. die Urologin kann Spedra verordnen; die Kosten werden von der GKV in der Regel nicht erstattet.

Wirkungsmechanismus: Wie Avanafil die Erektion foerdert

Die Erektion des Penis ist ein neurovaskulaerer Prozess, der durch sexuelle Stimulation ausgeloest wird. Dabei werden parasympathische Nervenfasern aktiviert, die Stickstoffmonoxid (NO) freisetzen.

NO stimuliert die Guanylatzyklase in der glatten Muskulatur der Penisschwellkoerper (Corpora cavernosa), was zu einem Anstieg des zyklischen Guanosinmonophosphats (cGMP) fuehrt.

cGMP entspannt die glatte Muskulatur, erhoehrt den Bluteinstrom in die Schwellkoerper und bewirkt so die Erektion.

Das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5) baut cGMP ab und beendet die erektile Reaktion.

Bei erektiler Dysfunktion ist dieser Regelkreis gestort, oft durch zu hohe PDE5-Aktivitaet oder verminderte NO-Freisetzung.

Avanafil hemmt PDE5 selektiv und kompetitiv, wodurch der cGMP-Abbau gebremst und die erektile Funktion verstaerkt wird.

Wichtig: Avanafil wirkt nur in Kombination mit sexueller Stimulation, ohne diese bleibt die Wirkung aus.

Avanafil hat eine hohere Selektivitaet fuer PDE5 gegenueber anderen PDE-Isoformen (insbesondere PDE6 in der Retina und PDE11 in der Skelettmuskulatur und Herzgewebe) als aeltere PDE5-Hemmer, was das Nebenwirkungsprofil (Sehstoerungen, Muskelschmerzen) guenstiger macht.

Die Halbwertszeit von Avanafil betraegt ca.

6 bis 17 Stunden, und der Wirkungseintritt ist deutlich schneller als bei Sildenafil, bereits 15 Minuten nach Einnahme kann eine signifikante Wirkung einsetzen.

Indikationen: Fuer wen ist Spedra geeignet?

Spedra ist indiziert bei erwachsenen Maennern (ab 18 Jahre) mit erektiler Dysfunktion, die definiert ist als die anhaltende Unfaehigkeit, eine fuer einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.

Spedra ist fuer Maenner mit verschiedenen Ursachen der ED geeignet: vaskulaere ED, psychogene ED, diabetische ED sowie postoperative ED nach Prostatektomie (mit teilweise erhaltenen Nervenbahnen).

Spedra ist nicht fuer Frauen, Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren bestimmt. Es ist keine Therapie zur Verbesserung der sexuellen Leistungsfaehigkeit bei Maennern ohne ED.

Vor der Verschreibung sollte der Arzt die Ursache der ED abklaeren, da eine erektile Dysfunktion ein Warnsignal fuer kardiovaskulaere Erkrankungen sein kann, die einer eigenstaendigen Behandlung beduermen.

Dosierung und Anwendung: Einnahme von Spedra

Spedra wird als Filmtablette oral eingenommen, ca. 15 bis 30 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr. Die empfohlene Startdosis betraegt 100 mg.

Bei unzureichendem Ansprechen oder bei guter Vertraeglichkeit kann die Dosis auf 200 mg erhoeht werden. Bei Vertraeglichkeitsproblemen kann die Dosis auf 50 mg gesenkt werden.

Es sollte nur einmal innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden.

Spedra kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden; eine fettreiche Mahlzeit kann den Wirkungseintritt jedoch verzogern. Alkoholkonsum sollte waehrend der Einnahme minimiert werden, da Alkohol die blutdrucksenkende Wirkung von Avanafil verstaerken und das Risiko orthostatischer Hypotonie erhoehen kann.

Bei aelteren Patienten (ab 65 Jahre) ist in der Regel keine Dosisanpassung erforderlich, jedoch ist erhohte Vorsicht angebracht.

Bei eingeschraenkter Leberfunktion (leicht bis mittelschwer, Child-Pugh A/B) sollte die Initialdosis 50 mg betragen. Bei schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh C) ist Spedra kontraindiziert.

Bei eingeschraenkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance groesser als 30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich; bei schwerer Niereninsuffizienz (weniger als 30 ml/min) ist Vorsicht geboten.

Nebenwirkungen: Unerwuenschte Wirkungen von Spedra

Spedra kann Nebenwirkungen verursachen, die auf die PDE5-Hemmung sowie auf Kreuzreaktivitaeten mit anderen Geweben zurueckzufuehren sind.

Sehr haeufig (mehr als 1 von 10 Behandelten):

  • Kopfschmerzen (Cephalgie)
  • Gesichtsroetung (Flushing)

Haeufig (1 bis 10 von 100 Behandelten):

  • Verstopfte Nase (nasale Kongestion)
  • Rueckenschmerzen
  • Schwindel
  • Erhoehte Herzfrequenz (Tachykardie)
  • Dyspepsie (Magenbeschwerde)
  • Blutdruckabfall (insbesondere bei gleichzeitiger Nitrateinnahme, kontraindiziert)

Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen:

  • Plotzlicher Sehverlust (nicht-arteritische anteriore ischaemische Optikusneuropathie, NAION)
  • Plotzlicher Hoerverlust oder Tinnitus
  • Priapismus (schmerzhafte Dauererektion ueber 4 Stunden), medizinischer Notfall
  • Schwere Hypotonie bei gleichzeitiger Einnahme von Nitraten oder alpha-Blockern

Bei Priapismus (Erektion laenger als 4 Stunden) sofort den Notruf 112 anrufen, eine unbehandelte Dauererektion kann zu dauerhaftem Erektionsverlust fuehren. Bei plotzlichem Sehverlust oder Hoerverlust die Einnahme sofort stoppen und sofort aerztliche Hilfe suchen.

Kontraindikationen: Wer darf Spedra nicht einnehmen?

Spedra ist kontraindiziert bei: Gleichzeitiger Einnahme von Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donoren (z. B.

Glyceroltrinitrat, Isosorbiddinitrat, Amylnitrit), die kombinierte Einnahme kann zu einem lebensgefahrlichen Blutdruckabfall fuehren; Ueberempfindlichkeit gegen Avanafil oder sonstige Bestandteile; schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh C); schwerer Nierenfunktionsstoerung (Dialysepflichtigkeit); bestehender nicht-arteritischer anteriorer ischaemischer Optikusneuropathie (NAION); schweren kardiovaskulaeren Erkrankungen, bei denen sexuelle Aktivitaet nicht angeraten ist; gleichzeitiger Einnahme von starken CYP3A4-Hemmern (z.

B. Ritonavir, Ketoconazol, Clarithromycin).

Spedra sollte bei Patienten mit anatomischer Penisdeformitaet (z. B. Induratio penis plastica) oder Erkrankungen, die zu Priapismus pradisponieren (z. B. Sichelzellanamie, multiples Myelom, Leukamie), nur nach sorgfaeltiger Nutzen-Risiko-Abwaegung verordnet werden.

Wechselwirkungen: Spedra und andere Arzneimittel

Die wichtigste und gefahrlichste Wechselwirkung besteht mit Nitraten und NO-Donoren, die bei gleichzeitiger Einnahme zu einer potenziell lebensgefahrlichen Hypotonie fuehren koennen. Diese Kombination ist absolut kontraindiziert.

Starke CYP3A4-Hemmer (Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Clarithromycin) erhoehen den Avanafil-Spiegel erheblich und sind kontraindiziert. Moderate CYP3A4-Hemmer (Erythromycin, Diltiazem, Verapamil, Fluconazol) erhoehen ebenfalls den Avanafil-Spiegel; die Tagesdosis sollte in diesen Faellen 100 mg nicht ueberschreiten.

Alpha-Blocker (z. B. Doxazosin, Tamsulosin), die bei Prostatabeschwerden eingesetzt werden, koennen in Kombination mit Spedra den Blutdruck senken. Bei Einnahme stabiler Alpha-Blocker ist eine Spedra-Initialdosis von 50 mg empfohlen, und die Einnahmen sollten zeitlich versetzt werden.

Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Spedra ist nicht fuer Frauen bestimmt. Die Anwendung in der Schwangerschaft oder Stillzeit ist daher nicht relevant. Das Praeparat darf nur von erwachsenen Maennern verwendet werden.

Aufbewahrung von Spedra

Spedra-Tabletten sollen bei Temperaturen unter 30 Grad Celsius, vor Feuchtigkeit geschuetzt und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Verwenden Sie das Praeparat nicht nach dem Verfallsdatum. Entsorgen Sie nicht benoetitge Tabletten in der Apotheke.

Haeufig gestellte Fragen zu Spedra

Wie schnell wirkt Spedra? . Spedra wirkt deutlich schneller als andere PDE5-Hemmer. In klinischen Studien setzte die Wirkung bei einigen Patienten bereits 15 Minuten nach der Einnahme ein.

Die optimale Wirkung wird nach 30 bis 45 Minuten erreicht. Sexuelle Stimulation ist weiterhin notwendig.

Kann ich Spedra taeglich einnehmen?
Spedra ist als Bedarfsmedikament konzipiert und sollte nicht taeglich eingenommen werden. Es sollte nur vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden, maximal einmal innerhalb von 24 Stunden.

Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Spedra einnehme?
Massvoller Alkoholkonsum ist tolerierbar, aber groessere Mengen Alkohol koennen die blutdrucksenkende Wirkung von Spedra verstaerken und zu Schwindel, Hypotonie und verminderter Sexualfunktion fuehren. Alkohol sollte waehrend der Therapie minimiert werden.

Wird Spedra von der GKV erstattet? . Nein. Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion werden von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland grundsaetzlich nicht erstattet.

Privatversicherte koennen je nach Tarif eine Erstattung erhalten. Die Kosten muessen in der Regel selbst getragen werden.

Was ist, wenn Spedra nicht wirkt? . Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Moeglicherweise ist eine andere Dosierung (100 mg oder 200 mg) oder ein anderer PDE5-Hemmer besser geeignet.

Ausserdem sollten organische Ursachen der ED (Diabetes, Bluthochdruck, Hormonstoerungen) abgeklaert und behandelt werden.

Kann Spedra zusammen mit Herzmedikamenten eingenommen werden? . Die Kombination mit Nitraten ist absolut kontraindiziert. Bei anderen Herzmedikamenten (z. B.

Beta-Blockern, ACE-Hemmern) ist Spedra in der Regel moeglich, aber besprechen Sie alle Ihre Medikamente ausdruecklich mit Ihrem Arzt, bevor Sie Spedra einnehmen.

Erektile Dysfunktion und Lebensstil: Ergaenzende Massnahmen zu Spedra

Erektile Dysfunktion ist haeufig ein Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung oder eines unguenstigen Lebensstils. Die Behandlung mit Spedra lindert die Symptome, beseitigt aber nicht die Ursache.

Ergaenzende Lebensstilanpassungen koennen die erektile Funktion langfristig verbessern und die Notwendigkeit einer medikamentoesen Therapie reduzieren.

Kardiovaskulaere Gesundheit: Erektile Dysfunktion ist oft ein fruehes Zeichen einer endothelialen Dysfunktion und eines erhoehten kardiovaskulaeren Risikos.

Maenner mit ED sollten ihren Hausarzt aufsuchen, um Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhoehte Cholesterinwerte und Rauchen zu identifizieren und zu behandeln.

Die Behandlung dieser Grunderkrankungen kann die erektile Funktion verbessern.

Koerperliche Aktivitaet: Regelmaessiger Sport, insbesondere Ausdauertraining (Laufen, Schwimmen, Radfahren), verbessert die Durchblutung, foerdert die Endothelfunktion und kann die erektile Funktion positiv beeinflussen. Beckenbodenuebungen (Kegel-Uebungen) koennen ebenfalls die erektile Funktion verbessern.

Ernaehrung und Gewicht: Uebergewicht, insbesondere viszerale Adipositas, ist ein Risikofaktor fuer ED.

Eine ausgewogene, mediterrane Ernaehrung mit reichlich Obst, Gemuese, Huelsenfruechten, Fisch und Olivenoel kann die vaskulaere Gesundheit und die Erektionsfaehigkeit verbessern.

Gewichtsreduktion bei Uebergewicht kann bei einigen Maennern die ED signifikant bessern.

Psychologische Unterstuetzung: Bei psychogener ED oder bei signifikanter psychologischer Belastung durch die ED kann eine psychosexuelle Therapie oder Paartherapie in Kombination mit der medikamentoesen Therapie besonders wirksam sein. Ihr Hausarzt kann Sie an spezialisierte Therapeuten ueberweisen.

Quellen und weiterfuehrende Informationen

  • Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.bfarm.de
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): www.g-ba.de
  • Institut fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.iqwig.de
  • Gelbe Liste Pharmindex: www.gelbe-liste.de
  • Deutsche Gesellschaft fuer Urologie (DGU): www.urologenportal.de

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