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Antimykotika

Antimykotika gegen Pilzinfektionen. Wirksame Medikamente gegen Nagelpilz, Fußpilz, Hautpilz und Scheidenpilz.

7 verfügbare behandlungen

Antimykotika rezeptfrei kaufen?

Einige Antimykotika sind rezeptfrei, stärkere Präparate jedoch verschreibungspflichtig. Wir verweisen auf legale Online-Arztdienste für eine Online-Konsultation. Nach ärztlicher Prüfung wird ein Rezept ausgestellt und das Medikament diskret geliefert.

Alles über Pilzinfektionen

Pilzinfektionen (Mykosen) gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Sie werden durch verschiedene Pilzarten verursacht und können Haut, Nägel, Schleimhäute und in seltenen Fällen auch innere Organe befallen. Antimykotika sind Arzneimittel, die speziell zur Bekämpfung dieser Pilzinfektionen entwickelt wurden. In Deutschland sind stärkere Antimykotika verschreibungspflichtig, während mildere Präparate rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind.

Häufige Pilzinfektionen und ihre Symptome

Pilzinfektionen können verschiedene Körperbereiche betreffen:

  • Fußpilz (Tinea pedis): Jucken, Brennen und Schälung der Haut zwischen den Zehen und an den Fußsohlen. Fußpilz ist hochansteckend und wird häufig in Schwimmbädern, Saunen und Umkleiden übertragen.
  • Nagelpilz (Onychomykose): Verfärbung (gelblich-braun), Verdickung, Brüchigkeit und Verformung der Nägel. Betrifft meist die Zehennägel und kann unbehandelt die gesamte Nagelplatte zerstören.
  • Ringelflechte (Tinea corporis): Ringförmige, schuppende und juckende Hautläsionen am Körper mit charakteristischem roten Rand.
  • Scheidenpilz (vaginale Candidiasis): Intensiver Juckreiz, weißlicher krümeliger Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen und Geschlechtsverkehr. Etwa 75% aller Frauen erleben mindestens einmal im Leben einen Scheidenpilz.
  • Mundpilz (orale Candidiasis): Weißliche Beläge auf Zunge und Mundschleimhaut, die sich abwischen lassen und dann bluten.
  • Kopfpilz (Tinea capitis): Schuppende, kahle Stellen auf der Kopfhaut, hauptsächlich bei Kindern.

Arten von Antimykotika

Je nach Infektionsort und Schweregrad werden verschiedene Antimykotika eingesetzt:

  • Azole (Clotrimazol, Miconazol, Fluconazol, Itraconazol): Die größte und am häufigsten verwendete Gruppe. Clotrimazol und Miconazol sind topisch für Haut und Schleimhäute, während Fluconazol und Itraconazol oral für systemische Behandlungen eingesetzt werden.
  • Allylamine (Terbinafin): Sehr wirksam bei Haut- und Nagelpilz. Terbinafin ist sowohl als Creme als auch als Tabletten verfügbar und gilt als Goldstandard bei Nagelpilz.
  • Polyene (Nystatin): Hauptsächlich für Mund- und Darmpilzinfektionen. Wird nicht über den Darm aufgenommen.
  • Morpholine (Amorolfin): Als antimykotischer Nagellack für die lokale Behandlung von Nagelpilz.
  • Hydroxypyridone (Ciclopirox): Breitspektrum-Antimykotikum als Creme, Lösung oder Nagellack.

Behandlungsdauer und Geduld

Die Behandlung von Pilzinfektionen erfordert Geduld und Konsequenz:

  • Hautpilz: In der Regel 2-4 Wochen topische Behandlung. Die Behandlung sollte noch 1-2 Wochen nach dem Verschwinden der Symptome fortgesetzt werden.
  • Nagelpilz: 6-12 Monate bei Zehennägeln, 4-6 Monate bei Fingernägeln. Die lange Dauer erklärt sich durch das langsame Nachwachsen der Nägel – der neue, gesunde Nagel muss den infizierten vollständig ersetzen.
  • Scheidenpilz: Akute Infektion oft nach 1-3 Tagen gebessert, Behandlung meist 3-7 Tage. Bei wiederkehrenden Infektionen kann eine längere Erhaltungstherapie notwendig sein.
  • Mundpilz: Meist 7-14 Tage lokale Behandlung

Vorbeugung von Pilzinfektionen

Mit diesen Maßnahmen können Sie Pilzinfektionen vorbeugen:

  • Füße trocken halten, besonders zwischen den Zehen – Pilze lieben feuchte Umgebungen
  • Luftige Schuhe und Baumwollsocken tragen, Schuhe regelmäßig wechseln und auslüften lassen
  • In Schwimmbädern, Saunen und Gemeinschaftsduschen immer Badeschuhe tragen
  • Handtücher, Nagelscheren und Socken nicht mit anderen teilen
  • Unterwäsche bei mindestens 60°C waschen
  • Intimbereich nicht mit aggressiven Seifen waschen – dies stört die natürliche Schutzflora
  • Bei wiederkehrendem Scheidenpilz: keine Synthetikunterwäsche, keine engen Hosen

Antimykotika über Online-Konsultation erhalten

Über seriöse Online-Arztdienste können Sie verschreibungspflichtige Antimykotika bequem und diskret erhalten. Der Ablauf ist einfach: Sie füllen einen ausführlichen medizinischen Fragebogen aus, in dem Sie Ihre Symptome, betroffene Körperstellen und Vorerkrankungen beschreiben. Bei Bedarf können Sie auch Fotos hochladen. Ein EU-zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und stellt bei medizinischer Eignung ein Rezept aus. Das Medikament wird dann von einer lizenzierten Apotheke direkt und diskret zu Ihnen nach Hause geliefert – meist innerhalb von 24-48 Stunden.

Dieses System bietet eine sichere Alternative zum Arztbesuch, wenn Sie bereits wissen, dass es sich um eine Pilzinfektion handelt, oder wenn Sie eine diskrete Behandlung bevorzugen. Bei Unsicherheiten über die Diagnose empfehlen wir jedoch immer eine persönliche ärztliche Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen