Enalapril
Enalapril ist ein verschreibungspflichtiger ACE-Hemmer, der in Deutschland zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und diabetischer Nephropathie eingesetzt wird.
Er ist ueber die gesetzliche Krankenversicherung erstattungsfaehig und wird vom BfArM ueberwacht. Die Einnahme erfordert regelmaessige aerztliche Kontrollen von Blutdruck, Nierenfunktion und Elektrolytwerten.
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Enalapril, ACE-Hemmer zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz
Enalapril ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer) und gehört zu den meistverordneten Medikamenten in Deutschland.
Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie), Herzinsuffizienz und zur Vorbeugung von Nierenschäden bei Diabetikern eingesetzt.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Enalapril als verschreibungspflichtiges Arzneimittel eingestuft, das ausschließlich auf ärztliche Verordnung abgegeben werden darf.
Enalapril ist in Deutschland seit Jahrzehnten zugelassen und wird sowohl als Originalpräparat als auch in zahlreichen Generika-Formen angeboten, die über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erstattungsfähig sind.
Wirkmechanismus von Enalapril
Enalapril wirkt als Prodrug, das nach der oralen Einnahme in der Leber zum aktiven Metaboliten Enalaprilat umgewandelt wird.
Enalaprilat hemmt das Angiotensin-Converting-Enzym (ACE), das im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) eine zentrale Rolle spielt.
Durch die Hemmung dieses Enzyms wird die Umwandlung von Angiotensin I in das gefassverengend wirkende Angiotensin II blockiert. Gleichzeitig wird der Abbau des gefassweitenden Bradykinins vermindert.
Diese kombinierte Wirkung fuehrt zu einer Erweiterung der Blutgefasse (Vasodilatation), einer Senkung des peripheren Gefasswiderstands und damit zu einer Reduktion des Blutdrucks.
Bei Herzinsuffizienz verbessert Enalapril die Herzfunktion, indem es die Vor- und Nachlast des Herzens senkt und die Herzmuskelzellen schutzt.
Die Einnahme erfolgt in der Regel einmal oder zweimal taglich, wobei der Blutdrucksenkende Effekt nach etwa einer bis zwei Stunden einsetzt und uber 24 Stunden anhalt.
Zugelassene Anwendungsgebiete
Enalapril ist gemaess der aktuellen Fachinformation fuer folgende Indikationen in Deutschland zugelassen: erstens die Behandlung der arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck) jeglichen Schweregrades, zweitens die Therapie der symptomatischen Herzinsuffizienz, drittens die Pravention klinisch manifester Herzinsuffizienz bei Patienten mit asymptomatischer linksventrikulaerer Dysfunktion sowie viertens die Pravention von Herzinfarkten und Schlaganfallen bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung.
Daruber hinaus wird Enalapril bei Patienten mit Typ-1-Diabetes und diabetischer Nephropathie (Nierenschaden durch Diabetes) eingesetzt, um das Fortschreiten der Nierenfunktionsstoerung zu verlangsamen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die therapeutische Relevanz von Enalapril mehrfach bestaetigt, und das Institut fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet ACE-Hemmer als Standardtherapie bei kardiovaskulaeren Erkrankungen.
Weitere Informationen zur Nutzenbewertung finden Sie auf den Webseiten g-ba.de und iqwig.de.
Dosierung und Einnahme
Die Dosierung von Enalapril richtet sich nach dem Anwendungsgebiet, der Nierenfunktion und dem individuellen Ansprechen des Patienten.
Bei arterieller Hypertonie betraegt die uebliche Anfangsdosis 5 mg einmal taglich; die Erhaltungsdosis liegt typischerweise bei 10 bis 20 mg pro Tag und kann auf maximal 40 mg taglich erhoet werden.
Bei Herzinsuffizienz wird mit einer sehr niedrigen Dosis von 2,5 mg begonnen, die schrittweise auf die empfohlene Zieldosis von 10 bis 20 mg zweimal taglich gesteigert wird.
Bei eingeschraenkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 80 ml/min) ist eine Dosisanpassung erforderlich. Enalapril-Tabletten koennen unabhaengig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Tabletten sollen ganz mit ausreichend Fluessigkeit geschluckt werden.
Eine regelmassige Blutdruckkontrolle sowie die Ueberpruefung der Nierenfunktion und Elektrolywerte (insbesondere Kalium und Kreatinin) sind wahrend der Behandlung unbedingt notwendig.
Ihr Hausarzt oder Kardiologe wird die Dosierung individuell an Ihre Beduerfnisse anpassen.
Gegenanzeigen und Kontraindikationen
Enalapril darf nicht angewendet werden bei bekannter Ueberempfindlichkeit gegenueber Enalapril, anderen ACE-Hemmern oder einem der sonstigen Bestandteile des Praeparats.
Eine absolute Kontraindikation besteht bei vorausgegangenem angioneurotischem Oedem (Quincke-Oedem) im Zusammenhang mit einer frueheren ACE-Hemmer-Therapie sowie bei hereditaerem oder idiopathischem angioneurotischem Oedem.
Enalapril ist waehrend der Schwangerschaft, insbesondere im zweiten und dritten Trimenon, kontraindiziert, da schwerwiegende Schaedigungen des ungeborenen Kindes (Fetotoxizitaet) dokumentiert sind.
Die gleichzeitige Gabe von Enalapril mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschraenkter Nierenfunktion ist ebenfalls kontraindiziert.
Die Kombination mit Sacubitril/Valsartan darf nicht innerhalb von 36 Stunden nach der letzten Dosis des ACE-Hemmers begonnen werden.
Ausserdem ist Enalapril bei schwerer Aortenstenose oder hypertrophischer obstruktiver Kardiomyopathie sowie bei haemodynamisch relevanter Mitralklappenstenose mit Vorsicht oder gar nicht einzusetzen.
Nebenwirkungen und deren Haeufigkeit
Wie alle Arzneimittel kann Enalapril Nebenwirkungen verursachen, wobei nicht jeder Patient diese erleidet.
Die haeufigste Nebenwirkung ist ein trockener, anhaltender Reizhusten, der bei bis zu 10 bis 15 Prozent aller behandelten Patienten auftritt und durch den erhoehten Bradykininspiegel bedingt ist.
Dieser Husten verschwindet nach Absetzen des Praeparats. Zu den haeufigen Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 100 Behandelten) zaehlen: Schwindel, Kopfschmerzen, Muedigkeit, Uebelkeit, Durchfall und Hautausschlag.
Gelegentlich (bei 1 bis 10 von 1.000 Behandelten) kommen vor: Synkopen (Ohnmacht), Brustschmerzen, Verwirrtheitszustande, Schlaflosigkeit, Sehstoerungen, Tinnitus und Geschmacksveraenderungen.
Eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung ist das angioneurotische Oedem, das sich als Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Rachen und/oder Kehlkopf aeussert.
Bei Auftreten dieser Symptome ist sofort der Notruf 112 zu waehlen.
Eine Hyperkalaemie (erhoehter Kaliumspiegel im Blut) kann auftreten, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstoerungen oder bei gleichzeitiger Einnahme von kaliumsparenden Diuretika.
Ebenfalls moeglich sind eine Verschlechterung der Nierenfunktion, ein Abfall der weissen Blutkoerperchen (Neutropenie/Agranulozytose) und, in sehr seltenen Faellen, ein toxisches epidermales Nekrolyse-Syndrom.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Enalapril kann mit zahlreichen anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten. Besondere Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von kaliumsparenden Diuretika (z.B.
Spironolacton, Amilorid, Triamteren) oder Kaliumsupplementen, da dies zu einem gefaehrlichen Anstieg des Kaliumspiegels im Blut fuehren kann.
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Diclofenac oder ASS in hohen Dosen koennen die blutdrucksenkende Wirkung von Enalapril abschwaechen und das Risiko einer Nierenfunktionsverschlechterung erhoehen.
Lithiumpraeparate (bei bipolarer Stoerung) erreichen in Kombination mit ACE-Hemmern hoehere Blutspiegel, was zu Lithiumtoxizitaet fuehren kann.
Antidiabetika (Insulin, orale Antidiabetika) koennen in ihrer blutzuckersenkenden Wirkung durch Enalapril verstaerkt werden, insbesondere in den ersten Wochen der Behandlung.
Antihypertensiva, Diuretika und andere blutdrucksenkende Medikamente koennen die Wirkung von Enalapril verstaerken. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker stets ueber alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, einschliesslich pflanzlicher Praeparate.
Enalapril in der Schwangerschaft und Stillzeit
Enalapril ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Im ersten Trimenon sollte die Anwendung vermieden werden, da Fallberichte auf ein erhoehtes Risiko fuer fetale Missbildungen hindeuten.
Im zweiten und dritten Trimenon ist Enalapril eindeutig kontraindiziert, da ACE-Hemmer in diesen Phasen schwerwiegende fetale und neonatale Schaedigungen verursachen koennen, darunter Nierenschaeden, Oligohydramnion (zu wenig Fruchtwasser), Lungenhypoplasie, Schaedeldeformitaeten und den Tod des ungeborenen Kindes.
Frauen im gebaerfaehigen Alter sollen waehrend der Behandlung mit Enalapril eine zuverlaessige Verhuetungsmethode anwenden. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist Enalapril sofort abzusetzen und eine alternative blutdrucksenkende Therapie einzuleiten.
In der Stillzeit sollte Enalapril nicht angewendet werden, da der Wirkstoff in die Muttermilch uebergeht.
Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen.
Besondere Patientengruppen und Hinweise
Aeltere Patienten (65 Jahre und aelter) koennen empfindlicher auf blutdrucksenkende Medikamente reagieren, was das Risiko von Stuerzen erhoeht. Eine engmaschige Blutdruckkontrolle ist daher bei dieser Patientengruppe besonders wichtig.
Patienten mit Nierenfunktionsstoerungen benoetigen haeufig eine reduzierte Dosis, und die Nierenfunktionswerte sowie der Elektrolythaushalt muessen regelmaessig kontrolliert werden.
Bei Patienten mit einer Nierenarterienstenose (Verengung der Nierenarterie) besteht ein erhoehtes Risiko fuer eine akute Nierenfunktionsverschlechterung unter ACE-Hemmer-Therapie; diese Patienten benoetigen eine besonders engmaschige Ueberwachung.
Patienten mit Collagen-Gefasskrankheiten (z.B. systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie) sowie solche unter immunsuppressiver Therapie haben ein erhoehtes Risiko fuer eine Neutropenie oder Agranulozytose unter Enalapril.
Bei Patienten, die eine Dialyse mit High-Flux-Membranen erhalten oder sich einer LDL-Apherese unterziehen, koennen unter ACE-Hemmern anaphylaktoide Reaktionen auftreten.
Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Enalapril-Generika sind in Deutschland ueber die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) als Kassenleistung erstattungsfaehig, sofern eine entsprechende aerztliche Verordnung vorliegt.
Da Enalapril bereits seit Jahrzehnten als Generikum verfuegbar ist, steht es als guenstiges Praeparat zur Verfuegung.
Versicherte zahlen lediglich die gesetzliche Zuzahlung gemaess Paragraph 61 SGB V (in der Regel 5 bis 10 Euro pro Packung), sofern keine vollstaendige Zuzahlungsbefreiung besteht.
Der Hausarzt oder Kardiologe verordnet Enalapril auf einem GKV-Kassenrezept (gruenes Rezept). Bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen (z.B. schwere Herzinsuffizienz) kann eine Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung beantragt werden.
Privatversicherte Patienten erhalten eine Privatverordnung und rechnen direkt mit ihrer Krankenversicherung ab. Informationen zu Erstattungsregelungen finden Sie auf den Webseiten Ihrer Krankenkasse sowie auf g-ba.de und gelbe-liste.de.
Lagerung und Haltbarkeit
Enalapril-Tabletten sollen bei Raumtemperatur (nicht ueber 25 Grad Celsius) und vor Feuchtigkeit geschuetzt gelagert werden.
Bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung auf, um es vor Licht und Feuchtigkeit zu schuetzen. Lagern Sie Enalapril ausserhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern.
Verwenden Sie das Arzneimittel nicht nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum (nach "Verwendbar bis").
Entsorgen Sie nicht mehr benoetigte Arzneimittel ueber die Apotheke oder entsprechende kommunale Sammelstellen, werfen Sie Arzneimittel nicht in die Toilette oder den Hausmuell, um die Umwelt zu schuetzen.
Verfuegbare Staerken und Darreichungsformen
Enalapril ist in Deutschland in verschiedenen Staerken erhaeltlich: 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg Tabletten.
Die verschiedenen Staerken ermoglichen eine praezise Dosisanpassung entsprechend der individuellen Therapieanforderungen.
Daruber hinaus gibt es Kombinationspraeparate, die Enalapril gemeinsam mit einem Diuretikum (Hydrochlorothiazid) enthalten, was die Tablettenzahl fuer Patienten, die beide Wirkstoffe benoetigen, reduzieren kann.
Eine umfassende Uebersicht aller in Deutschland zugelassenen Enalapril-haltigen Praeparate ist auf der Webseite des BfArM (bfarm.de) sowie auf gelbe-liste.de verfuegbar.
Ihr Apotheker beratet Sie gerne zu den verfuegbaren Generika und deren Besonderheiten.
Qualitaetssicherung und Zulassung in Deutschland
Alle in Deutschland vertriebenen Enalapril-Praeparate unterliegen der strengen Ueberwachung durch das Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Das BfArM prueft Qualitaet, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit aller zugelassenen Arzneimittel und fuehrt regelmaessige Kontrollen durch. Enalapril-Generika muessen nachweisen, dass sie bioaequivalent zum Originalpraeparat sind, d.h.
denselben Wirkstoff in gleicher Menge enthalten und vergleichbar vom Koerper aufgenommen werden.
Die europaeische Arzneimittelagentur (EMA) koordiniert die Arzneimittelzulassung innerhalb der EU und stellt sicher, dass alle Zulassungskriterien eingehalten werden.
Aktuelle Informationen zu Zulassungsstatus, Rueckrufen und Sicherheitshinweisen zu Enalapril-Praeparaten finden Sie jederzeit auf bfarm.de.
Praktische Hinweise fuer Patienten im Alltag
Nehmen Sie Enalapril jeden Tag zur gleichen Tageszeit ein, um einen gleichmaessigen Blutspiegel zu gewaehrleisten.
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese so bald wie moeglich nach, es sei denn, es ist fast Zeit fuer die naechste Dosis.
Verdoppeln Sie niemals die Dosis, um eine vergessene Einnahme auszugleichen. Unterbrechen Sie die Behandlung nicht eigenmachtig, da ein abruptes Absetzen zu einem Anstieg des Blutdrucks fuehren kann.
Fuehren Sie regelmaessige Arztbesuche durch, bei denen Blutdruck, Nierenfunktion und Blutbild ueberprueft werden. Messen Sie Ihren Blutdruck regelmaessig zu Hause und dokumentieren Sie die Werte.
Halten Sie einen gesunden Lebensstil ein: Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum, bewegen Sie sich regelmaessig, vermeiden Sie Uebergewicht und beschraenken Sie den Alkoholkonsum.
Informieren Sie jeden behandelnden Arzt sowie Ihren Apotheker ueber die Einnahme von Enalapril. Bei Fragen zu Ihrer Therapie wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder Apotheker.
Ausfuehrliche Informationen finden Sie auf bfarm.de und gelbe-liste.de.
Notruf und Erste Hilfe bei schwerwiegenden Reaktionen
Bestimmte Nebenwirkungen von Enalapril erfordern sofortiges medizinisches Handeln.
Rufen Sie unverzueglich den Notruf 112 an, wenn Sie oder eine andere Person folgende Symptome entwickeln: schnell zunehmende Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen (angioneurotisches Oedem), Atemnot, Schluckbeschwerden, starker Schwindel oder Ohnmacht, sehr niedriger Blutdruck (systolisch unter 90 mmHg), Herzrasen oder unregelmaessiger Herzschlag sowie schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie).
Das angioneurotische Oedem kann lebensbedrohlich werden, wenn der Rachen oder Kehlkopf betroffen ist.
Suchen Sie ausserdem unverzueglich einen Arzt auf, wenn Sie Zeichen einer Infektion (Fieber, Schuttelfrost, anhaltende Halsschmerzen) bemerken, die auf eine Abnahme der weissen Blutkoerperchen (Neutropenie) hinweisen koennten.
Bewahren Sie den Beipackzettel stets auf und zeigen Sie ihn im Notfall dem behandelnden Arzt oder Rettungssanitaeter.
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