Avamys

Avamys (Fluticasonfuroat) ist ein nasales Kortikosteroid-Spray zur Behandlung der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen und ganzjährige Allergie) bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren.

Der Wirkstoff hemmt Entzündungsreaktionen in der Nasenschleimhaut und lindert Symptome wie Niesen, Juckreiz, Nasenfluss und Verstopfung bei nur einmal täglicher Anwendung.

Das Medikament ist verschreibungspflichtig und wird bei entsprechender ärztlicher Verordnung von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet.

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Einleitung: Was ist Avamys?

Avamys ist ein nasales Kortikosteroid-Spray, das den Wirkstoff Fluticasonfuroat enthält.

Es wird von GlaxoSmithKline hergestellt und ist in Deutschland zur Behandlung der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen und ganzjährige Allergie) zugelassen.

Avamys enthält 27,5 Mikrogramm Fluticasonfuroat pro Sprühstoß und wird direkt in die Nase gesprüht, wo es lokal auf die Nasenschleimhaut wirkt.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Zulassung von Avamys in Deutschland erteilt.

Fluticasonfuroat ist ein neueres nasales Kortikosteroid, das gegenüber älteren Substanzen wie Beclometason oder Budesonid einige pharmakologische Vorteile aufweist, darunter eine hohe Glukokortikoidrezeptor-Affinität und eine geringe systemische Verfügbarkeit.

Dies bedeutet, dass der Wirkstoff hauptsächlich lokal wirkt und wenig in den Blutkreislauf gelangt, was systemische Kortikosteroid-Nebenwirkungen minimiert.

Avamys ist als rezeptpflichtiges Arzneimittel in Deutschland erhältlich und muss vom Arzt verordnet werden. Es ist für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren zugelassen. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt die Kosten bei entsprechender ärztlicher Verordnung für die zugelassenen Indikationen.

Wirkungsmechanismus

Fluticasonfuroat entfaltet seine Wirkung durch Bindung an den intrazellulären Glukokortikoidrezeptor (GR).

Dieser Rezeptor-Ligand-Komplex wandert in den Zellkern und reguliert dort die Expression einer Vielzahl von Genen, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind.

Durch die Hemmung der Transkription proinflammatorischer Gene (Transrepression) und die Aktivierung antiinflammatorischer Gene (Transaktivierung) reduziert Fluticasonfuroat die Entzündungsreaktion in der Nasenschleimhaut.

Konkret hemmt Fluticasonfuroat die Freisetzung von Entzündungsmediatoren wie Histamin, Leukotrienen und Zytokinen. Es reduziert die Anzahl von Mastzellen, eosinophilen Granulozyten und anderen Entzündungszellen in der Nasenschleimhaut.

Dadurch werden die typischen Symptome der allergischen Rhinitis, Niesen, Juckreiz, Rhinorrhoe (Nasenfluss) und nasale Verstopfung, gelindert.

Ein besonderes Merkmal von Fluticasonfuroat ist seine sehr hohe Affinität zum Glukokortikoidrezeptor, die deutlich höher ist als die anderer nasaler Kortikosteroide.

Dies ermöglicht eine wirksame Entzündungshemmung bei einmal täglicher Dosierung.

Die geringe systemische Verfügbarkeit (unter 1%) nach nasaler Anwendung bedeutet, dass keine relevanten Konzentrationen im Blut erreicht werden, die systemische Nebenwirkungen verursachen könnten.

Im Gegensatz zu antihistaminischen Nasensprays, die hauptsächlich Histamin-vermittelte Symptome wie Niesen und Juckreiz bekämpfen, wirkt Fluticasonfuroat auf ein breiteres Spektrum von Entzündungsmediatoren.

Es ist daher bei der Behandlung der nasalen Verstopfung oft wirksamer als Antihistaminika. Die volle therapeutische Wirkung wird nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung erreicht.

Indikationen

Avamys ist zugelassen zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis (Heuschnupfen), die durch saisonale Allergene wie Gräser-, Baum- oder Kräuterpollen ausgelöst wird, sowie der perennialen (ganzjährigen) allergischen Rhinitis, die durch persistierende Allergene wie Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze verursacht wird.

Die allergische Rhinitis ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Schätzungsweise 15 bis 25 Prozent der Bevölkerung leiden an Heuschnupfen.

Unbehandelt kann sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, Schlafstörungen verursachen und die Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf reduzieren.

Avamys lindert die typischen Symptome der allergischen Rhinitis: Niesen, Juckreiz in der Nase, wässrige oder schleimige Nasenabsonderungen und nasale Obstruktion (verstopfte Nase).

Klinische Studien haben gezeigt, dass Avamys nicht nur nasale, sondern auch okuläre Symptome der allergischen Rhinitis reduziert, einschließlich Augenrötung, Juckreiz und Tränenlaufen.

Dies ist ein Vorteil gegenüber einigen anderen nasalen Kortikosteroiden und macht Avamys besonders geeignet für Patienten mit begleitender allergischer Konjunktivitis.

Avamys wird nicht zur Behandlung der nicht-allergischen (vasomotorischen) Rhinitis eingesetzt, obwohl in einigen Fällen auch hier eine entzündungshemmende Wirkung beobachtet wurde.

Dosierung und Anwendung

Die empfohlene Startdosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt 2 Sprühstöße in jedes Nasenloch einmal täglich (Gesamtdosis: 110 Mikrogramm/Tag).

Sobald eine adäquate Kontrolle der Symptome erreicht ist, kann die Dosis auf 1 Sprühstoß pro Nasenloch einmal täglich reduziert werden (Gesamtdosis: 55 Mikrogramm/Tag).

Die Erhaltungstherapie sollte mit der niedrigsten wirksamen Dosis durchgeführt werden.

Für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren beträgt die empfohlene Dosis 1 Sprühstoß in jedes Nasenloch einmal täglich (Gesamtdosis: 55 Mikrogramm/Tag).

Wenn mit dieser Dosis keine ausreichende Symptomkontrolle erreicht wird, kann unter ärztlicher Aufsicht auf 2 Sprühstöße pro Nasenloch einmal täglich erhöht werden.

Nach Erreichen einer adäquaten Kontrolle sollte wieder auf die niedrigste wirksame Dosis zurückgegangen werden.

Avamys ist für eine einmal tägliche Anwendung konzipiert. Die Anwendung sollte idealerweise täglich zur gleichen Zeit erfolgen, vorzugsweise morgens.

Der Spray sollte vor der ersten Anwendung und nach längerem Nichtgebrauch (mehr als 7 Tage) durch Betätigen des Sprühkopfes ohne Applikation vorbereitet werden ("Primen"), bis ein gleichmäßiger Sprühnebel entsteht (6-mal primen bei erster Anwendung, 1-mal nach längerem Nichtgebrauch).

Zur korrekten Anwendung schnäuzen Sie zunächst die Nase, schütteln Sie die Flasche vor jeder Anwendung, neigen Sie den Kopf leicht nach vorne, führen Sie das Applikatorrohr in ein Nasenloch ein und richten Sie es leicht zur Seite (weg von der Nasenscheidewand), drücken Sie den Sprühkopf nieder und atmen Sie gleichzeitig leicht durch die Nase ein.

Nach der Anwendung schnäuzen Sie nicht sofort. Wiederholen Sie den Vorgang für das andere Nasenloch.

Die volle Wirkung von Avamys tritt nicht sofort ein.

Bei der saisonalen allergischen Rhinitis sollte Avamys möglichst schon vor dem Beginn der Pollensaison mit der Behandlung begonnen werden, um eine prophylaktische Wirkung zu erzielen.

Bei Patienten, die Avamys erstmalig anwenden, können erste Symptomverbesserungen innerhalb von 8 Stunden eintreten, die volle Wirkung wird in der Regel nach mehreren Tagen erreicht.

Nebenwirkungen

Avamys wird im Allgemeinen gut vertragen.

Die häufigste Nebenwirkung ist Epistaxis (Nasenbluten), die bei bis zu 6 Prozent der behandelten Patienten auftritt, in der Regel mild und selbstlimitierend ist.

Episodisches Nasenbluten ist eine bekannte, klassenbezogene Nebenwirkung nasaler Kortikosteroide und sollte den Patienten nicht beunruhigen, solange es nicht persistiert oder stark ist.

Nasale Ulzerationen (Geschwüre in der Nasenschleimhaut) wurden bei langfristiger Anwendung berichtet. Bei regelmäßiger ärztlicher Kontrolle und korrekter Anwendungstechnik (Spray nicht auf die Nasenscheidewand richten) ist das Risiko gering.

Nasopharyngitis (Entzündung von Nase und Rachen) sowie Kopfschmerzen wurden ebenfalls bei klinischen Studien berichtet.

Systemische Kortikosteroid-Nebenwirkungen sind bei der empfohlenen Dosierung aufgrund der geringen systemischen Verfügbarkeit (unter 1%) sehr unwahrscheinlich.

Bei sehr langer Anwendung oder bei Patienten, die gleichzeitig andere Kortikosteroide anwenden, kann jedoch eine Beeinträchtigung der Nebennierenrindenfunktion (HPA-Achse) nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Bei Patienten, die über viele Jahre hohe Dosen nasaler Kortikosteroide erhalten, sollten Nierenfunktion und Wachstum (bei Kindern) regelmäßig überwacht werden.

Augendruckerhöhung (Glaukom) und Katarakt (grauer Star) wurden mit der Langzeitanwendung nasaler Kortikosteroide in Zusammenhang gebracht, sind aber bei der empfohlenen Dosierung von Avamys sehr selten. Patienten mit bekanntem Glaukom oder Familiengeschichte für Glaukom sollten regelmäßige Augenuntersuchungen durchführen lassen.

Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautausschlag, Urtikaria und in sehr seltenen Fällen Anaphylaxie wurden berichtet. Bei Zeichen einer schweren allergischen Reaktion ist sofort der Notruf 112 anzurufen.

Nasale Septumperforation (Loch in der Nasenscheidewand) wurde sehr selten bei nasalen Kortikosteroiden berichtet und ist hauptsächlich mit falscher Anwendungstechnik verbunden.

Kontraindikationen

Avamys ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Fluticasonfuroat oder einen der sonstigen Bestandteile des Sprays. Es sollte nicht bei Patienten mit aktiven oder ruhenden Tuberkuloseinfektionen ohne gleichzeitige tuberkulostatische Therapie angewendet werden, da Kortikosteroide die Immunreaktion dämpfen können.

Patienten mit unbehandelten fungalen, bakteriellen oder viralen Infektionen der Nase sollten Avamys erst nach Behandlung dieser Infektionen erhalten. Akute Nasenblutungen sollten vor Anwendung von Avamys gestillt werden.

Bei Patienten mit kürzlich erfolgten Operationen an der Nase oder einem nasalen Trauma sollte Avamys erst nach vollständiger Wundheilung eingesetzt werden, um die Heilung nicht zu beeinträchtigen.

Wechselwirkungen

Ketoconazol und andere starke CYP3A4-Hemmer können die systemische Exposition gegenüber Fluticasonfuroat erhöhen.

Diese Kombination sollte vermieden werden oder, wenn klinisch notwendig, nur mit Vorsicht und bei Bedarf mit Dosisanpassung durchgeführt werden.

Ritonavir (ein HIV-Proteasehemmer) und andere starke Inhibitoren des CYP3A4-Enzyms können ebenfalls die systemischen Konzentrationen von Kortikosteroiden erhöhen und zu Nebennierenrindensuppression führen.

Bei gleichzeitiger Anwendung anderer Kortikosteroide (oral, nasal, inhalativ oder topisch) besteht das Risiko einer additiven systemischen Kortikosteroidwirkung.

Bei Patienten, die mehrere Kortikosteroid-Präparate gleichzeitig anwenden, sollte die Gesamtdosis überwacht werden. Eine klinisch relevante Wechselwirkung mit nicht-verschreibungspflichtigen Antihistaminika oder Nasendekongestiva ist nicht bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Zur Anwendung von Fluticasonfuroat in der Schwangerschaft liegen nur begrenzte klinische Daten vor. Tierexperimentelle Studien haben Nebenwirkungen auf die Reproduktion gezeigt (Gaumenspalten bei Nagern nach systemischer Exposition).

Avamys sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko für den Fötus überwiegt.

Da die systemische Absorption minimal ist, wird das Risiko für den Fötus bei bestimmungsgemäßer nasaler Anwendung als gering eingeschätzt.

Es ist nicht bekannt, ob Fluticasonfuroat in die Muttermilch übergeht. Aufgrund der sehr geringen systemischen Verfügbarkeit nach nasaler Anwendung ist die Exposition des gestillten Säuglings voraussichtlich minimal.

Dennoch sollte die Anwendung in der Stillzeit in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Bei kurzfristiger Anwendung während der Stillzeit ist das Risiko für den Säugling als sehr gering einzuschätzen.

Schwangere und stillende Frauen sollten vor der Anwendung von Avamys ihren Arzt oder Apotheker konsultieren.

Die Kontrolle der allergischen Rhinitis in der Schwangerschaft ist wichtig, da unkontrollierte nasale Symptome die Schlafqualität der Mutter beeinträchtigen und zu Mundatmung führen können, was sekundäre Auswirkungen haben kann.

Aufbewahrung

Avamys sollte bei Raumtemperatur (nicht über 30 Grad Celsius) aufbewahrt werden. Das Produkt sollte nicht eingefroren werden. Die Flasche ist in aufrechter Position zu lagern.

Avamys sollte für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Das Haltbarkeitsdatum auf der Packung ist zu beachten.

Nach dem ersten Öffnen oder Primen sollte der Spray innerhalb von 2 Monaten aufgebraucht werden.

Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums oder nach Ablauf der Gebrauchsdauer sollte Avamys nicht mehr angewendet werden.

Nicht mehr benötigte Arzneimittel sollten in der Apotheke abgegeben werden, um eine sachgerechte Entsorgung zu gewährleisten. Die Entsorgung im Hausmüll oder im Abwasser belastet die Umwelt.

Avamys im Vergleich zu anderen nasalen Kortikosteroiden

Avamys (Fluticasonfuroat) gehört zur neueren Generation nasaler Kortikosteroide.

Im Vergleich zu Fluticasonpropionat (Flonase, Flixonase), das seit vielen Jahren auf dem Markt ist, hat Fluticasonfuroat eine etwa 30-mal höhere Glukokortikoidrezeptor-Affinität, was eine potentere Wirkung bei ähnlichem Sicherheitsprofil ermöglicht.

Die einmal tägliche Dosierung von Avamys ist ein Vorteil gegenüber Präparaten, die zweimal täglich angewendet werden müssen.

Budesonid (Rhinocort) und Beclometasondipropionat (Beconase) sind ältere nasale Kortikosteroide mit gut dokumentierter Wirksamkeit. Triamcinolon (Nasacort) und Mometasonfuroat (Nasonex) sind ebenfalls wirksame Alternativen.

Die Wahl zwischen den verschiedenen nasalen Kortikosteroiden hängt von individuellen Faktoren wie Patientenpräferenzen, Nebenwirkungsprofil und Ansprechen auf die Therapie ab.

Im Vergleich zu oralen Antihistaminika zeigen nasale Kortikosteroide im Allgemeinen eine überlegene Wirksamkeit bei nasaler Verstopfung.

Die kombinierte Anwendung eines nasalen Kortikosteroids mit einem oralen Antihistaminikum kann bei Patienten mit schwerer allergischer Rhinitis und ausgeprägten okulären Symptomen angezeigt sein.

Natriumcromoglycat (Cromohexal) ist eine Alternative für Patienten, die keine Kortikosteroide anwenden möchten, ist aber weniger wirksam.

Praktische Tipps für Patienten

Um optimale Ergebnisse mit Avamys zu erzielen, sollten Patienten die folgenden Hinweise beachten: Beginnen Sie die Behandlung bei saisonaler Allergie 1 bis 2 Wochen vor der erwarteten Pollensaison, um eine prophylaktische Wirkung zu erzielen.

Verwenden Sie Avamys täglich, auch wenn die Symptome gut kontrolliert sind. Ein Absetzen bei anhaltender Pollenbelastung kann zu einem Rückfall der Symptome führen.

Halten Sie die Applikationsdüse sauber, indem Sie sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen. Ersetzen Sie den Applikator, wenn er verschmutzt oder verstopft ist.

Wenn Nasenbluten auftritt, neigen Sie den Kopf leicht nach vorne und üben Sie sanften Druck auf die Nasenflügel aus. Persistierendes oder starkes Nasenbluten sollte ärztlich abgeklärt werden.

Kombinieren Sie Avamys bei Bedarf mit anderen Maßnahmen zur Allergiereduktion: Vermeiden Sie soweit möglich den Kontakt mit Allergenen, wechseln Sie nach dem Aufenthalt im Freien die Kleidung, duschen Sie die Haare am Abend vor dem Schlafengehen und schließen Sie die Fenster bei hoher Pollenbelastung.

Pollenkarten und Pollenvorhersagen helfen, die tägliche Pollenbelastung abzuschätzen.

Haeufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage: Wie lange dauert es, bis Avamys wirkt? . Antwort: Erste Verbesserungen können innerhalb von 8 Stunden nach der ersten Anwendung auftreten.

Die volle therapeutische Wirkung wird bei den meisten Patienten nach 3 bis 4 Tagen regelmäßiger Anwendung erreicht. Avamys ist kein sofort wirkendes Notfallmedikament.

Für eine optimale Wirkung sollte die Behandlung konsequent täglich durchgeführt werden.

Frage: Kann ich Avamys dauerhaft anwenden? . Antwort: Avamys kann bei Bedarf langfristig angewendet werden, jedoch sollte die Behandlung regelmäßig vom Arzt überprüft werden.

Bei saisonaler allergischer Rhinitis wird die Behandlung typischerweise auf die Pollensaison begrenzt. Bei ganzjähriger allergischer Rhinitis ist eine langfristige Behandlung oft notwendig.

Der Arzt wird die niedrigste wirksame Dosis empfehlen.

Frage: Kann ich Avamys zusammen mit meinem Nasenspray gegen Verstopfung (Nasendekongestivum) verwenden? .

Antwort: Nasendekongestiva (abschwellende Nasensprays) wie Xylometazolin können kurzfristig (maximal 7-10 Tage) zur Behandlung einer akuten starken Nasenverstopfung eingesetzt werden.

Eine langfristige Kombination mit Avamys ist in der Regel nicht sinnvoll. Besprechen Sie die Kombination von Nasensprays mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Frage: Ist Avamys sicher für Kinder? . Antwort: Avamys ist für Kinder ab 6 Jahren zugelassen.

Für Kinder unter 6 Jahren ist die Sicherheit und Wirksamkeit nicht ausreichend belegt. Bei Kindern sollte regelmäßig das Wachstum überwacht werden, wenn sie langfristig nasale Kortikosteroide anwenden.

Die Dosierung für Kinder ist niedriger als für Erwachsene.

Frage: Kann Avamys Nasenbluten verursachen? . Antwort: Ja, Nasenbluten ist die häufigste Nebenwirkung von Avamys und tritt bei 5 bis 6 Prozent der Patienten auf.

Es ist in der Regel mild und nicht ernsthaft. Um das Risiko zu minimieren, richten Sie den Sprühstrahl nicht direkt auf die Nasenscheidewand, sondern leicht seitlich.

Bei anhaltendem oder starkem Nasenbluten sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Frage: Macht Avamys süchtig oder abhängig? . Antwort: Nein, nasale Kortikosteroide wie Avamys machen keine körperliche Abhängigkeit.

Im Gegensatz zu Nasendekongestiva (abschwellenden Sprays) wie Xylometazolin, die einen sogenannten Rebound-Effekt (Verstopfung nach Absetzen) verursachen können, hat Avamys keinen solchen Effekt.

Sie können Avamys bei Bedarf ohne Risiko einer Abhängigkeit anwenden und absetzen.

Quellen und weiterfuehrende Informationen

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.bfarm.de
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): www.g-ba.de
  • Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.iqwig.de
  • Gelbe Liste Pharmindex: www.gelbe-liste.de
  • Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI): www.dgaki.de
  • Stiftung Gesundheitswissen, Heuschnupfen: www.stiftung-gesundheitswissen.de

Bei Fragen zur Behandlung wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) oder Allergologen. Avamys ist verschreibungspflichtig und wird bei allergischer Rhinitis in der Regel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet. Im medizinischen Notfall wählen Sie den Notruf 112.

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