Fastjekt
Fastjekt ist ein vorgefüllter Adrenalin-Autoinjektor zur sofortigen Notfallbehandlung schwerer anaphylaktischer Reaktionen bei Erwachsenen und Kindern.
Das Arzneimittel enthält Epinephrin, das bei Anaphylaxie intramuskulär in den Oberschenkel injiziert wird und innerhalb von Sekunden eine lebensrettende Wirkung entfaltet.
Nach jeder Anwendung muss sofort der Notruf 112 gerufen werden.
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Fastjekt, Adrenalin-Autoinjektor für den anaphylaktischen Notfall
Fastjekt ist ein vorgefüllter Adrenalin-Autoinjektor, der zur sofortigen Selbstbehandlung schwerer anaphylaktischer Reaktionen eingesetzt wird.
Das Arzneimittel enthält Epinephrin (Adrenalin) als Wirkstoff und ist speziell für Patienten entwickelt worden, die ein hohes Risiko für schwere allergische Reaktionen haben, beispielsweise auf Nahrungsmittel, Insektengifte oder Arzneimittel.
Fastjekt ist so konstruiert, dass es auch von medizinischen Laien in einer Notfallsituation sicher und schnell angewendet werden kann.
Die Injektion erfolgt intramuskulär in den äusseren Oberschenkel, auch durch Kleidung hindurch.
Das Arzneimittel wird auf ärztliche Verschreibung ausgegeben und ist in der Regel in zwei verschiedenen Stärken erhältlich: 0,15 mg für Kinder und 0,3 mg für Erwachsene.
Trotz der sofortigen Anwendung eines Autoinjektors ist die Anaphylaxie immer ein medizinischer Notfall, und nach jeder Anwendung muss umgehend der Notruf 112 kontaktiert und ein Notarzt gerufen werden.
Adrenalin als Wirkstoff: Pharmakologie und Wirkungsmechanismus
Adrenalin (Epinephrin) ist ein endogenes Katecholamin, das im Körper als Stresshormon und Neurotransmitter wirkt.
Es bindet an alpha- und beta-adrenerge Rezeptoren und löst dadurch eine Reihe von physiologischen Effekten aus, die für die Notfallbehandlung der Anaphylaxie entscheidend sind.
Durch die Aktivierung von alpha-1-Rezeptoren bewirkt Adrenalin eine Vasokonstriktion der peripheren Blutgefässe, was den Blutdruck erhöht und die Verteilung von Flüssigkeit aus den Blutgefässen ins Gewebe (Oedeme) reduziert.
Die Stimulation von beta-1-Rezeptoren führt zu einer positiven Inotropie und Chronotropie des Herzens, also zu einer Steigerung der Herzleistung und Herzfrequenz.
Durch die Aktivierung von beta-2-Rezeptoren wird die Bronchialmuskulatur entspannt, was dem anaphylaktisch bedingten Bronchospasmus entgegenwirkt.
Zusätzlich hemmt Adrenalin die weitere Freisetzung von Mediatoren aus Mastzellen und Basophilen, die die anaphylaktische Reaktion aufrechterhalten.
Diese Kombination von Wirkungen macht Adrenalin zum unverzichtbaren Erstlinienmittel bei der Anaphylaxiebehandlung.
Anaphylaxie: Erkennen und Handeln
Anaphylaxie ist eine lebensbedrohliche, generalisierte Hypersensitivitätsreaktion, die typischerweise innerhalb von Minuten nach Kontakt mit einem Auslöser auftritt.
Zu den häufigsten Auslösern zählen Nahrungsmittel wie Erdnüsse, Baumnüsse, Fisch, Meeresfrüchte und Milch, Insektengifte von Bienen und Wespen, Arzneimittel wie Antibiotika und NSAR sowie Latex.
Die Symptome können vielfältig sein und umfassen Hautreaktionen wie Nesselsucht und Angioödem, Atemwegssymptome wie Atemnot, Heiserkeit und Stridor, kardiovaskuläre Symptome wie Blutdruckabfall, Herzrasen und Bewusstlosigkeit sowie gastrointestinale Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfe.
Nicht alle Anaphylaxiereaktionen verlaufen nach dem gleichen Muster, und manche Reaktionen sind biphasisch mit einem zweiten Schub einige Stunden nach der Erstreaktion.
Patienten und deren Angehörige sollten die Symptome einer Anaphylaxie kennen und wissen, wann Fastjekt angewendet werden soll.
Eine schriftliche Notfallplan sollte in Absprache mit dem behandelnden Allergologen erstellt werden.
Korrekte Anwendung des Fastjekt-Autoinjektors
Die korrekte Anwendung von Fastjekt ist entscheidend für den Behandlungserfolg im Notfall. Patienten, Eltern und Betreuungspersonen sollten die Anwendung regelmässig üben, um im Notfall handlungssicher zu sein.
Zuerst wird die blaue Sicherheitskappe von Fastjekt entfernt. Dann wird der orangefarbene Tipp fest gegen den äusseren Oberschenkel gedrückt, dies kann auch durch Kleidung hindurch erfolgen.
Ein Klickgeräusch zeigt an, dass die Nadel ausgelöst wurde und die Injektion begonnen hat.
Der Injektor wird für mindestens drei Sekunden in dieser Position gehalten, damit das Arzneimittel vollständig injiziert werden kann. Danach wird der Injektor entfernt und die Einstichstelle kurz massiert.
Die gebrauchte Nadel wird durch einen Nadelschutzmechanismus abgedeckt.
Nach der Anwendung ist sofort der Notruf 112 zu rufen, auch wenn die Symptome nachlassen, da eine biphasische Reaktion auftreten kann.
Wenn die Symptome nach der ersten Injektion nicht nachlassen, kann eine zweite Injektion mit einem vorhandenen zweiten Autoinjektor nach fünf bis fünfzehn Minuten erfolgen.
Patienten sollten daher immer zwei Fastjekt-Autoinjektoren bei sich tragen.
Wer braucht einen Fastjekt-Autoinjektor?
Fastjekt wird für Patienten verschrieben, bei denen ein erhöhtes Risiko für schwere anaphylaktische Reaktionen besteht.
Dazu gehören Patienten mit einer bestätigten Allergie auf Nahrungsmittel, insbesondere Erdnüsse oder Baumnüsse, sowie Patienten mit Insektengiftallergie, die bereits eine systemische Reaktion erlebt haben.
Auch Patienten mit einer Vorgeschichte von idiopathischer Anaphylaxie oder Anaphylaxie durch körperliche Belastung sollten einen Autoinjektor bei sich führen.
Die Entscheidung, einem Patienten einen Adrenalin-Autoinjektor zu verschreiben, trifft der behandelnde Allergologe oder Immunologe nach einer sorgfältigen Anamnese und Risikobewertung.
Eltern von Kindern mit schweren Nahrungsmittelallergien sollten sicherstellen, dass der Autoinjektor in Kindergarten und Schule verfügbar ist und dass Betreuungspersonen in der Anwendung geschult werden.
Für Patienten mit bekannter Anaphylaxieanamnese ist das Mitführen eines Autoinjektors eine essenzielle Vorsichtsmassnahme und kann lebensrettend sein.
Dosierung und Stärken von Fastjekt
Fastjekt ist in zwei verschiedenen Dosierungen erhältlich. Fastjekt 0,15 mg enthält 0,15 mg Epinephrin und ist für Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 15 und 30 Kilogramm vorgesehen.
Fastjekt 0,3 mg enthält 0,3 mg Epinephrin und ist für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von über 30 Kilogramm bestimmt.
Die Dosierung wird vom behandelnden Arzt oder Allergologen entsprechend dem Körpergewicht und der individuellen Risikobewertung festgelegt.
Bei sehr schweren oder rasch progredienten Reaktionen kann eine zweite Injektion nach fünf bis fünfzehn Minuten erforderlich sein. Patienten sollten daher immer zwei Autoinjektoren mitführen.
Die Wahl der richtigen Dosierung ist wichtig, und Eltern sollten ihren Arzt konsultieren, wenn sich das Körpergewicht ihres Kindes verändert und eine Anpassung der Stärke notwendig werden könnte.
Weitere Informationen zu den verfügbaren Stärken und deren Anwendung sind auf gelbe-liste.de und in der Patienteninformation von Fastjekt erhältlich.
Kontraindikationen und Vorsichtsmassnahmen
Fastjekt hat bei lebensbedrohlicher Anaphylaxie keine absoluten Kontraindikationen, da der Nutzen einer sofortigen Adrenalintherapie die Risiken in der Regel überwiegt.
Dennoch gibt es Patientengruppen, bei denen besondere Vorsicht geboten ist.
Patienten mit schweren Herzerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, koronarer Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz können durch Adrenalin einem erhöhten kardialen Risiko ausgesetzt sein.
Auch Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Hyperthyreose, schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz sowie Diabetes mellitus sollten ihren Arzt über ihren Gesundheitszustand informieren, damit das Risiko-Nutzen-Verhältnis bewertet werden kann.
Ältere Patienten haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Nebenwirkungen.
Dennoch gilt: Im Anaphylaxiefall ist Adrenalin das Leben rettende Mittel der ersten Wahl, und die Applikation sollte nicht durch übermässige Bedenken verzögert werden.
Nach der Anwendung muss stets sofort der Notruf 112 gerufen werden.
Wechselwirkungen und gleichzeitig eingenommene Medikamente
Adrenalin kann mit verschiedenen Arzneimitteln interagieren, und Patienten sollten ihren Arzt über alle eingenommenen Medikamente informieren.
Betablocker können die Wirkung von Adrenalin auf den Kreislauf antagonisieren und die Herzfrequenz senken; in diesem Fall kann eine höhere Adrenalindosis notwendig sein, und Glucagon kann als alternatives Mittel zur Kreislaufunterstützung erforderlich werden.
MAO-Inhibitoren wie Phenelzin verstärken die Wirkung von Adrenalin erheblich und können zu hypertensiven Krisen führen. Trizyklische Antidepressiva und Antihistaminika der ersten Generation können ebenfalls Wechselwirkungen mit Adrenalin eingehen.
Herzglykoside wie Digoxin erhöhen bei gleichzeitiger Adrenalintherapie das Risiko von Herzrhythmusstörungen. Inhalative Anästhetika können die Sensitivität des Herzens für Adrenalin erhöhen.
Patienten sollten diese Informationen in ihrem Anaphylaxie-Notfallausweis dokumentieren, damit das Notfallpersonal informiert ist. Weiterführende Informationen zu Wechselwirkungen sind in der Fachinformation von Fastjekt und auf bfarm.de verfügbar.
Lagerung, Haltbarkeit und Inspektion des Autoinjektors
Fastjekt sollte bei Raumtemperatur, nicht über 25 Grad Celsius, gelagert werden.
Der Autoinjektor darf nicht eingefroren werden, da dies die Funktionsfähigkeit des Geräts beeinträchtigen und die Lösung kristallisieren lassen kann.
Das Arzneimittel ist lichtempfindlich und sollte daher in der mitgelieferten Schutzhülle aufbewahrt werden.
Patienten sollten den Autoinjektor regelmässig durch das Sichtfenster inspizieren: Die Lösung sollte klar und farblos sein.
Wenn die Lösung gelblich oder braun verfärbt ist oder Partikel enthält, sollte der Autoinjektor nicht mehr verwendet und durch ein neues Präparat ersetzt werden.
Das Verfallsdatum ist regelmässig zu überprüfen, und abgelaufene Autoinjektoren sind umgehend zu ersetzen. Fastjekt sollte stets griffbereit und nicht im heissen Auto oder direkter Sonneneinstrahlung gelagert werden.
Verbrauchte oder abgelaufene Autoinjektoren sollten sicher entsorgt werden; die Apotheke kann hierzu Informationen geben.
Schulung und Notfallplan
Die erfolgreiche Behandlung einer Anaphylaxie setzt voraus, dass Patienten und ihre Angehörigen gut geschult und auf den Ernstfall vorbereitet sind.
Der behandelnde Allergologe sollte einen individuellen, schriftlichen Anaphylaxie-Notfallplan erstellen, der die Auslöser, Symptome und Handlungsschritte klar beschreibt.
Dieser Plan sollte dem Patienten, nahen Angehörigen sowie Betreuungspersonen in Schule und Kindergarten ausgehändigt werden.
Regelmässige Schulungen mit Übungsinjektoren helfen, die korrekte Anwendung zu verinnerlichen und Hemmschwellen im Notfall abzubauen.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) und andere Fachorganisationen bieten Schulungsprogramme und Informationsmaterialien für Patienten an.
Patienten sollten ausserdem einen Anaphylaxie-Notfallausweis bei sich tragen, der ihre Allergieanamnese und die aktuelle Medikation dokumentiert. Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen können eine wertvolle Unterstützung bieten.
Erstattung durch die GKV und Verschreibung
Fastjekt ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und wird in Deutschland auf ärztliches Rezept ausgegeben. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet, sofern eine eindeutige medizinische Indikation vorliegt.
Die Verschreibung erfolgt in der Regel durch den Hausarzt oder den behandelnden Allergologen.
Es wird empfohlen, immer zwei Autoinjektoren vorrätig zu haben, da im Notfall eine zweite Injektion notwendig sein kann.
Patienten sollten den Bestand regelmässig überprüfen und rechtzeitig vor dem Verfallsdatum eine neue Verschreibung einholen. Privat Versicherte sollten die Erstattungsbedingungen ihrer Krankenversicherung prüfen.
Weitere Informationen zu Fastjekt und zur Erstattung sind beim behandelnden Arzt, in der Apotheke und auf gelbe-liste.de sowie iqwig.de erhältlich.
Zusammenfassung und wichtige Patientenhinweise
Fastjekt ist ein lebensrettendes Notfallmedikament für Menschen mit einem erhöhten Anaphylaxierisiko.
Die sofortige Anwendung des Autoinjektors bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion und das unmittelbare Rufen des Notrufs 112 sind die entscheidenden Massnahmen, die Leben retten können.
Patienten sollten stets zwei Autoinjektoren mitführen, diese regelmässig auf Haltbarkeit und Unversehrtheit kontrollieren und die korrekte Anwendung regelmässig üben.
Ein individueller Notfallplan, erstellt in Zusammenarbeit mit dem Allergologen, gibt klare Handlungsanweisungen und erhöht die Sicherheit im Alltag.
Fastjekt ersetzt nicht den Notarzt und die anschliessende medizinische Beobachtung im Krankenhaus, sondern dient als Brückentherapie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Aktuelle Informationen zu Fastjekt und zur Anaphylaxiebehandlung finden sich auf bfarm.de und bei der DGAKI (Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie).
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