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Ekzeme und Dermatitis

Medikamente gegen Ekzeme und Dermatitis. Kortikosteroid-Cremes, Immunmodulatoren und feuchtigkeitsspendende Behandlungen.

15 verfügbare behandlungen

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Alles über Ekzeme und Dermatitis

Ekzeme und Dermatitis sind entzündliche Hauterkrankungen, die mit Rötung, Juckreiz und Schuppung einhergehen. Der Begriff Ekzem wird oft synonym mit Dermatitis verwendet. In Deutschland ist etwa jeder zehnte Mensch im Laufe seines Lebens von einem Ekzem betroffen. Mit der richtigen Behandlung und Pflege lassen sich die Beschwerden gut kontrollieren.

Arten von Ekzemen

  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis): Die häufigste Form, genetisch bedingt, oft mit Asthma und Heuschnupfen assoziiert. Beginnt meist im Säuglingsalter.
  • Kontaktekzem: Reaktion auf Hautkontakt mit allergenen (allergisch) oder reizenden (irritativ) Substanzen. Häufig an Händen.
  • Seborrhoisches Ekzem: Fettige, gelbliche Schuppen auf Kopfhaut, Gesicht, Brust. Zusammenhang mit Hefepilzen.
  • Nummäres Ekzem: Münzförmige Herde, oft an Beinen und Armen.
  • Dyshidrotisches Ekzem: Kleine Bläschen an Händen und Füßen, stark juckend.
  • Stauungsekzem: An Unterschenkeln bei chronischer Venenschwäche.

Symptome

  • Akute Phase: Rötung, Schwellung, nässende Bläschen, starker Juckreiz
  • Subakute Phase: Schuppung, Krusten, nachlassende Nässung
  • Chronische Phase: Verdickte Haut (Lichenifikation), Risse, Trockenheit

Atopisches Ekzem (Neurodermitis)

Die Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung mit schubweisem Verlauf:

  • Säuglinge: Milchschorf auf der Kopfhaut, Ekzeme im Gesicht
  • Kinder: Ellenbeugen, Kniekehlen, Handgelenke, Hals
  • Erwachsene: Oft Gesicht, Hals, Hände betroffen

Auslöser für Schübe: Stress, Infekte, Allergene, Schwitzen, Klimawechsel, reizende Stoffe.

Behandlung

Basistherapie (immer):

  • Reichhaltige, rückfettende Pflege mindestens 2x täglich
  • Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe: Urea (Harnstoff), Glycerin, Ceramide
  • Keine parfumierte Kosmetik, seifenfreie Reinigung

Topische Therapie:

  • Kortikosteroide: Hydrocortison (mild), Mometason, Betamethason (stärker). Wirksam bei Schüben. Nicht dauerhaft an empfindlichen Stellen.
  • Calcineurin-Inhibitoren: Tacrolimus (Protopic), Pimecrolimus (Elidel). Steroidfrei, für empfindliche Stellen und proaktive Therapie geeignet.

Systemische Therapie (bei schweren Fällen):

  • Ciclosporin: Immunsuppressivum für schwere Schübe
  • Dupilumab (Dupixent): Biologikum, sehr wirksam bei mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis
  • JAK-Inhibitoren: Baricitinib, Upadacitinib, Abrocitinib – neue orale Therapieoption

Kontaktekzem

  • Allergisches Kontaktekzem: Häufige Auslöser: Nickel (Schmuck, Gürtelschnallen), Duftstoffe, Konservierungsmittel, Latex, Haarfarben. Epikutantest beim Allergologen.
  • Irritatives Kontaktekzem: Durch wiederholten Kontakt mit reizenden Substanzen (Reinigungsmittel, häufiges Händewaschen). Häufig berufsbedingt.
  • Behandlung: Auslöser identifizieren und meiden, Kortikosteroid-Cremes, Barriereschutz

Juckreiz lindern

  • Kühlende Umschläge
  • Antihistaminika (sedierende bei Nacht)
  • Polidocanol-haltige Cremes
  • Kratzen vermeiden (Juck-Kratz-Kreislauf durchbrechen)
  • Nägel kurz halten

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Verfügbare Ekzem-Medikamente