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Hauterkrankungen

Medikamente bei Hauterkrankungen aller Art. Behandlungen für Akne, Ekzeme, Psoriasis, Rosacea und Pilzinfektionen.

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Hauterkrankungen verstehen — Der Ratgeber Ihrer Hausärztin

<p>Hallo, ich bin Dr. Claire Phipps. Viele meiner Patienten kommen besorgt zu mir in die Praxis, weil ihre Haut plötzlich "verrückt spielt" – sei es durch hartnäckige Akne, juckende Ekzeme oder unerklärliche Rötungen. Als Hausärztin weiß ich: Unsere Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch der Spiegel unserer körperlichen Gesundheit und unserer Seele. Wenn sie leidet, leidet oft auch unser Selbstbewusstsein massiv darunter.</p><p>Hauterkrankungen sind unglaublich vielfältig. Sie reichen von bakteriellen Infektionen über chronisch-entzündliche Zustände wie Schuppenflechte oder Rosazea bis hin zu hormonell bedingten Unreinheiten. Was ich meinen Patienten immer als Erstes sage: Sie sind damit nicht allein, und es ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Fast jeder Mensch hat in seinem Leben mit mindestens einem dermatologischen Problem zu kämpfen.</p><p>Die gute Nachricht ist, dass wir heute über ein hervorragendes Arsenal an modernen, zielgerichteten Therapien verfügen. Von sanften Cremes bis hin zu hochwirksamen Tabletten – für fast jedes Hautproblem gibt es eine Lösung. Gemeinsam finden wir den Weg, der Ihre Haut wieder ins Gleichgewicht bringt und Ihnen Ihr Wohlbefinden zurückgibt.</p>

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Behandlungsleitfaden für Hauterkrankungen

Verfügbare Behandlungsoptionen

Die Wahl der richtigen Therapie hängt von der genauen Diagnose ab. Für Acne vulgaris (gewöhnliche Akne) empfehle ich oft Kombinationspräparate. Topische Behandlungen wie Duac , Epiduo oder Aknemycin Plus sind hervorragend.

Auch Retinoide wie Differin , Acnatac und Cordes Vas oder Azelainsäure wie Skinoren setze ich häufig ein. Bei entzündlichen Läsionen helfen lokale Antibiotika wie Inderm , Zindaclin , Clindamycin oder Aknemycin .

Wenn Cremes nicht ausreichen, wechsle ich zu oralen Medikamenten wie Minocyclin , Efracea Oraycea (oder einfach Oraycea ) und in schweren Fällen zu Isotretinoin . Bei hormoneller Akne können Antiandrogene wie Spironolacton oder spezielle Minipillen wie Feanolla sehr effektiv sein.

Bei Dermatitis (Ekzemen) und Schuppenflechte arbeiten wir oft mit topischen Steroiden. Wir beginnen mild mit Hydrocortison , steigern uns bei Bedarf zu mittelstarken Präparaten wie Advantan , Elocon , Ecural , Betnovate , Betnesol oder Locoid .

Für hartnäckige Plaques greife ich zu hochpotenten Steroiden wie Diprosone , Clobex , Clobetasol , Dermovate oder Dermoxin . Bei Schuppenflechte ist Daivobet mein Favorit, da es Vitamin D mit Kortison kombiniert.

Für empfindliche Bereiche wie das Gesicht nutze ich steroidfreie Alternativen wie Protopic . Scheriproct enthält ebenfalls ein Steroid, wird aber primär bei Hämorrhoiden eingesetzt.

Gegen Rosazea verschreibe ich gerne Soolantra oder Rosiced zur Entzündungshemmung, während Mirvaso akute Rötungen lindert. Bei Hautinfektionen müssen wir den Erreger gezielt bekämpfen. Bakterielle Infektionen behandle ich mit Bactroban , Fucidine oder Clindasol .

Gegen Pilzinfektionen helfen Ketoconazol und Clotrimazol . Virale Ausbrüche, wie Herpes, stoppen wir mit Aciclovir in Tablettenform oder als Aciclovir Creme .

Für spezielle Hautprobleme wie Genitalwarzen eignen sich Aldara und Condyline . Bei unerwünschtem Damenbart im Gesicht verordne ich Vaniqa . Und wenn ein kleiner Eingriff an der Haut nötig ist, betäuben wir die Stelle vorher mit Emla Creme oder reinem Lidocain .

Mein klinischer Rat: Wenn ich topische Antibiotika verschreibe, kombiniere ich sie fast immer mit Benzoylperoxid, um gefährliche Bakterienresistenzen zu vermeiden.

Was Sie von der Behandlung erwarten können

Geduld ist bei Hauterkrankungen entscheidend. Ein Phänomen, über das ich meine Patienten immer aufkläre, ist das sogenannte "Retinoid Purging". Wenn Sie Behandlungen wie Epiduo oder Differin beginnen, wird die Haut in Woche 3 bis 4 oft deutlich schlechter, bevor sie besser wird.

Das liegt daran, dass tiefliegende Unreinheiten an die Oberfläche gespült werden. Ich ermutige meine Patienten stets, bis zur 8. Woche durchzuhalten – dann zeigt sich das wahre, positive Ergebnis.

Selbstpflege und Prävention

Medikamente sind nur die halbe Miete. Eine meiner wichtigsten klinischen Empfehlungen ist die "3-Minuten-Regel": Tragen Sie Ihre Feuchtigkeitscreme innerhalb von drei Minuten nach dem Duschen auf die noch leicht feuchte Haut auf.

So schließen Sie die Feuchtigkeit effektiv ein. Zudem sollten Sie auf heißes Wasser verzichten. Heißes Wasser entzieht der Haut natürliche Ceramide (Fette). Lauwarmes Wasser ist für jede Hauterkrankung, egal ob Akne oder Ekzem, die weitaus schonendere Wahl.

Häufig gestellte Fragen

Medizinisch geprüftDr. Claire Phipps(GMC: 7014359)

Akne, Ekzeme & Co.: Wie wir Ihre Haut wieder heilen

Wichtig: Prescriptsy verbindet Sie mit unabhängigen, EU-registrierten Ärzten. Wir verkaufen keine Medikamente direkt. Alle Behandlungen werden von einem Arzt verschrieben und diskret zu Ihnen nach Hause geliefert.