Gicht

Gicht-Therapie im Überblick: Akutmedikamente, Allopurinol und purinarme Ernährung. So beugen Sie schmerzhaften Gichtanfällen dauerhaft vor.

Gicht Behandlungen

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Medikamente gegen Gicht. Allopurinol, Colchicin und entzündungshemmende Präparate zur Senkung der Harnsäure.

Verfuegbare Behandlungen

Gicht verstehen — Der Ratgeber Ihrer Hausärztin

Gicht entsteht durch Harnsäurekristalle in den Gelenken und verursacht plötzliche, sehr schmerzhafte Entzündungen. Mit Ernährungsumstellung und Medikamenten lassen sich Anfälle zuverlässig verhindern.

Behandlungsleitfaden für Gicht

Wie wir Gicht gemeinsam in den Griff bekommen

Was ist Gicht?

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung mit erhöhter Harnsäure im Blut. Typisch ist der akute Anfall am Großzehengrundgelenk mit starker Rötung, Schwellung und stechendem Schmerz.

Wann zum Arzt

Bei plötzlichen, starken Gelenkschmerzen mit Rötung und Schwellung sofort ärztliche Hilfe einholen. Auch bei wiederkehrenden Anfällen oder Nierensteinen ist eine Dauertherapie nötig.

Behandlungsmöglichkeiten

Im akuten Anfall helfen NSAR wie Naproxen oder Colchicin. Zur Dauertherapie wird Allopurinol eingesetzt, bei Unverträglichkeit Febuxostat. Ziel ist ein Harnsäurespiegel unter 6 mg/dl.

Was Sie erwarten können

Der akute Anfall klingt mit Behandlung meist innerhalb von drei bis zehn Tagen ab. Die Dauertherapie beginnt mindestens zwei Wochen nach dem Anfall und ist meist lebenslang.

Selbstfürsorge

Alkohol (besonders Bier), fleischreiche Kost und Fruktose meiden. Viel trinken, Gewicht reduzieren und Milchprodukte bevorzugen. Kirschen können Anfälle reduzieren.

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