Aspirin C

Aspirin C ist eine rezeptfreie Brausetablette mit Acetylsalicylsaure (400 mg) und Vitamin C (240 mg) zur schnellen Linderung von Schmerzen und Fieber, besonders bei Erkaltung und Grippe.

Bei Selbstmedikation maximal 3 Tabletten taglich und nicht langer als 5 Tage (Schmerz) bzw. 3 Tage (Fieber) ohne arztlichen Rat einnehmen.

Fur Kinder unter 15 Jahren wegen Reye-Syndrom-Risiko ungeeignet.

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Was ist Aspirin C und wofur wird es angewendet?

Aspirin C ist ein rezeptfreies (OTC) Kombinationspraparat zur Behandlung von leichten bis masssigen Schmerzen und Fieber.

Es enthalt zwei Wirkstoffe: Acetylsalicylsaure (ASS, 400 mg) und Vitamin C (Ascorbinsaure, 240 mg) in Form einer Brausetablette.

Die Brauseformulierung fuhrt zu einer schnellen Auflosung und raschen Resorption beider Wirkstoffe, was einen schnellen Wirkungseintritt (im Vergleich zu Standard-ASS-Tabletten) ermoglicht.

Aspirin C eignet sich besonders bei grippalen Infekten, da Vitamin C gleichzeitig dem durch Infektion erhohten oxidativen Stress entgegenwirkt, wenngleich eine klinisch relevante Reduktion der Krankheitsdauer durch Vitamin C wissenschaftlich kontrovers diskutiert wird.

Aspirin C wird angewendet bei: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Halsschmerzen, Regelschmerzen, muskularen Schmerzen, Rucken- und Gliederschmerzen sowie zur Senkung von Fieber bei Erkaltungen und grippalen Infekten.

Wirkmechanismus: Wie wirken ASS und Vitamin C?

Acetylsalicylsaure hemmt irreversibel das Enzym Cyclooxygenase (sowohl COX-1 als auch COX-2), das fur die Bildung von Prostaglandinen und Thromboxan A2 verantwortlich ist.

Die verminderte Prostaglandinsynthese fuhrt zu analgetischer (schmerzlindernder), antipyretischer (fiebersenkender) und antiphlogistischer (entzundungshemmender) Wirkung.

Die irreversible Hemmung von COX-1 in Thrombozyten wird in niedrig dosierter ASS-Form (100 mg) therapeutisch zur Thrombozytenaggregationshemmung genutzt, bei Aspirin C in der analgetischen Dosierung von 400 mg ist dieser Effekt ebenfalls vorhanden und klinisch relevant.

Ascorbinsaure (Vitamin C) ist ein starkes Antioxidans, das an der Regeneration von Vitamin E beteiligt ist und die Immunfunktion unterstutzt.

In der Brauseformulierung von Aspirin C tragt Vitamin C zur Bildung des loslichen Calciumascorbats bei, das die Magenvertraglichkeit verbessert und die Resorptionsgeschwindigkeit der ASS erhoht.

Dosierung und Einnahme

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren: 1 Brausetablette (400 mg ASS / 240 mg Vitamin C) in einem grossen Glas Wasser (mindestens 200 ml) aufgelost einnehmen.

Bei Bedarf nach 4 bis 8 Stunden wiederholen. Maximaldosis: 3 Tabletten (entspricht 1.200 mg ASS) in 24 Stunden.

Tagesdosen uber 1.200 mg ASS sind nur auf arztliche Anordnung zulassig.

Die aufgeloste Brausetablette sofort nach der Auflosung trinken; nicht liegenlassen. Aspirin C wird vorzugsweise zu oder nach einer Mahlzeit eingenommen, um die Magenvertraglichkeit zu verbessern.

Bei Selbstmedikation soll Aspirin C nicht langer als 3 Tage bei Fieber und nicht langer als 5 Tage bei Schmerzen ohne arztliche Rucksprache eingenommen werden.

Gegenanzeigen

Aspirin C darf nicht eingenommen werden bei: Uberempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsaure, andere NSAR oder Salicylate, bekanntem Analgetika-Asthma (ASS-induziertes Asthma), aktiven peptischen Ulzera oder gastrointestinalen Blutungen, schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz, dekompensierter Herzinsuffizienz, Hamophilie oder anderen Blutungsneigungen, gleichzeitiger Einnahme von Methotrexat in Dosen uber 15 mg pro Woche sowie bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren mit Fieber (Reye-Syndrom-Risiko).

Reye-Syndrom-Warnung

Acetylsalicylsaure darf bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren, die an Virusinfektionen (insbesondere Varizellen und Grippe) leiden, nicht eingesetzt werden.

Das Reye-Syndrom ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation mit Leberversagen und Enzephalopathie, die mit der ASS-Einnahme bei Virusinfekten in dieser Altersgruppe assoziiert ist.

Fur Kinder unter 15 Jahren stehen Paracetamol oder Ibuprofen als alternative Analgetika und Antipyretika zur Verfugung.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

ASS in analgetischer Dosierung (400 mg) interagiert mit zahlreichen Arzneimitteln: Antikoagulanzien (Warfarin, Phenprocoumon, Heparin): stark erhohtes Blutungsrisiko; Kombination vermeiden oder unter engmaschiger INR-Uberwachung.

Andere NSAR und COX-2-Hemmer: additives Risiko fur Magenblutungen. Kortikosteroide: erhohtes gastrointestinales Blutungsrisiko. Methotrexat: ASS vermindert die renale Methotrexat-Ausscheidung; bei Dosen uber 15 mg/Woche kontraindiziert.

Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe): verstarkter Blutzucker senkender Effekt. Diuretika und ACE-Hemmer: verminderte antihypertensive und diuretische Wirkung bei hoher ASS-Dosierung. Valproinsaure: erhohte Valproat-Spiegel. Alkohol: erhorte gastrointestinale Blutungsgefahr.

Nebenwirkungen im Uberblick

Haufige Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden (Ubelkeit, Sodbrennen, Magenbluten), verlangerte Blutungszeit. Gelegentliche Nebenwirkungen: Magenulzera, gastrointestinale Blutungen (okkultes Blut im Stuhl, Teerstuhl), Anasarca, Urtikaria, Rhinitis, Asthmaanfalle (bei ASS-sensiblen Patienten).

Seltene Nebenwirkungen: Thrombozytopenie, hamolytische Anamie, schwere Leberreaktionen, schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom). Sehr seltene Nebenwirkungen: Hypoglykamie bei Diabetikern, Verwirrung, Tinnitus (hohe Dosen).

Gastrointestinale Vertraglichkeit

Die Brauseformulierung von Aspirin C verbessert zwar die Magenvertraglichkeit gegenuber normalen ASS-Tabletten, jedoch besteht auch bei der Brauseform das Risiko fur gastrointestinale Reizungen und Blutungen.

Patienten mit Magenerkrankungen, altere Patienten (uber 70 Jahre) oder Patienten mit gleichzeitiger Kortisontherapie sollten vor der Einnahme arztlichen Rat einholen.

Bei schwarzem Stuhlgang oder Blutbrechen sofort arztliche Hilfe suchen (Notruf 112).

Aspirin C in der Schwangerschaft und Stillzeit

Aspirin C ist im dritten Schwangerschaftstrimester kontraindiziert (vorzeitiger Ductus-arteriosus-Verschluss, perinatale Blutungsgefahr). Im ersten und zweiten Trimester sollte ASS nur nach arztlicher Abwagung eingenommen werden.

In niedrigen Dosen (100 mg) wird ASS in der Schwangerschaft unter arztlicher Aufsicht zur Prophylaxe der Praelampsie eingesetzt, dies gilt nicht fur die analgetische Dosis in Aspirin C.

In der Stillzeit: Gelegentliche Einnahme einer Einzeldosis ist wahrscheinlich unproblematisch; langere Einnahme soll vermieden werden.

Besondere Hinweise fur Sportlerinnen und Sportler

Aspirin C enthalt keine dopingrelevanten Substanzen. Es sind keine besonderen Einschrankungen fur Sportlerinnen und Sportler bekannt. Die NADA (Nationale Anti Doping Agentur) stellt kostenlose Informationen zur Dopingpravention und Medikamentenverwendung im Sport bereit.

Zulassung, Selbstmedikation und arztliche Beratung

Aspirin C ist in Deutschland ohne Rezept (OTC) in Apotheken erhaltlich. Das Arzneimittel unterliegt dennoch der Apothekenpflicht. Gesetzlich Versicherte konnen Aspirin C auf Kassenrezept erhalten, wenn der Arzt dies fur notwendig erachtet (z. B. bei medizinisch indizierten Vitamin-C-Erganzungen). Fur die Selbstmedikation gelten die auf dem Beipackzettel angegebenen Anwendungsgrenzen. Die Apotheke bereit hierzu gerne.

Geschichte von Aspirin, Ein Wirkstoff mit langer Tradition

Acetylsalicylsaure gehort zu den am langsten und am haufigsten eingesetzten Arzneimitteln der Welt. Die Geschichte beginnt mit der Weidenrinde (Salix alba), die bereits in der Antike als fiebersenkender und schmerzhemmender Pflanzenstoff bekannt war. Der Wirkstoff Salicylsaure wurde im 19. Jahrhundert isoliert; Acetylsalicylsaure wurde 1897 von Felix Hoffmann bei Bayer entwickelt und 1899 unter dem Markennamen Aspirin eingefuhrt. Uber 125 Jahre nach seiner Markteinfuhrung ist Aspirin nach wie vor eines der meistverkauften Schmerzmittel weltweit, ein Beleg fur seine breite Wirksamkeit und seine gute Kenntnis in der medizinischen Gemeinschaft.

Aspirin C ist eine Weiterentwicklung des klassischen Aspirin, die durch die Brauseformulierung und den Vitamin-C-Zusatz spezifische Vorteile bei Erkaltungs- und Grippesymptomen bieten soll.

Die Kombination von schnell resorbierbarem ASS mit Ascorbinsaure adressiert zwei haufig gleichzeitig bestehende Beschwerden: Schmerz und Fieber einerseits sowie den durch den Infekt ausgelosten erhrohten Vitaminstoffwechsel andererseits.

Aspirin C und das Immunsystem, Was steckt hinter dem Vitamin-C-Zusatz?

Vitamin C (Ascorbinsaure) ist ein essenzielles, wasserloslishes Vitamin, das der menschliche Korper nicht selbst herstellen kann.

Es ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt: Kollagensynthese, Eisenresorption, Regeneration von Vitamin E sowie, im Kontext von Aspirin C besonders relevant, an der Immunfunktion.

Vitamin C ist in hohen Konzentrationen in neutrophilen Granulozyten, Lymphozyten und Makrophagen akkumuliert, was auf eine immunmodulatorische Rolle hindeutet.

Wahrend einer akuten Infektion sinkt der Vitamin-C-Spiegel im Blut und in Immunzellen deutlich ab, ein Zeichen des erhohten oxidativen Stresses durch die Immunreaktion.

Klinische Studien zur Wirksamkeit von Vitamin C bei Erkaltungen zeigen, dass die prophylaktische Einnahme die Erkaltungsdauer leicht verkurzen kann (etwa 8 Prozent bei Erwachsenen, bis 14 Prozent bei Kindern), ohne die Erkrankungshaufigkeit bei der Normalbevolkerung zu senken.

Bei Extremsportlern unter hoher korperlicher Belastung wird dagegen ein reduziertes Erkrankungsrisiko durch prophylaktische Vitamin-C-Supplementierung berichtet. In der therapeutischen Einnahme bei bestehender Erkaltung zeigen Studien allenfalls einen geringen Nutzen.

Der Vitamin-C-Gehalt in Aspirin C (240 mg) uberschreitet die empfohlene Tageszufuhr (110 mg fur Frauen, 95 mg fur Manner) deutlich; toxische Wirkungen treten jedoch erst ab sehr viel hoheren Dosen (uber 2.000 mg taglich) auf.

Aspirin C im Vergleich zu anderen OTC-Schmerzpraparaten

Bei der Selbstmedikation leichter bis masssiger Schmerzen stehen in Deutschland neben Aspirin C (ASS + Vitamin C) weitere rezeptfreie Praparate zur Verfugung: Paracetamol, Ibuprofen und Naproxen.

Die Wahl des geeigneten Praparats hangt von der Indikation, dem individuellen Risikoprofil und Begleiterkrankungen ab:

  • Paracetamol: Magenfreundlicher als ASS; keine antiphlogistische Wirkung; keine Thrombozytenhemmung; Mittel der Wahl in der Schwangerschaft und bei Kindern. Risiko: hepatotoxisch bei Uberdosierung.
  • Ibuprofen: Gute antiphlogistische Wirkung; kurze Halbwertszeit; fur Kinder ab 6 Monaten geeignet. Risiko: renale Effekte, kardiovaskulares Risiko bei Langzeitanwendung, gastrointestinale Reizung.
  • Naproxen: Langere Wirkdauer (zweimal taglich); gute Datenlage zur kardiovaskularen Sicherheit im Vergleich zu anderen NSAR. Risiko: ahnlich wie Ibuprofen.
  • Aspirin C (ASS): Schneller Wirkungseintritt durch Brauseformulierung; zusatzliche Thrombozytenaggregationshemmung (relevant bei gleichzeitiger Einnahme von Herzschutz-ASS beachten). Kontraindiziert fur Kinder unter 15 Jahren (Reye-Syndrom).

Die Apotheke vor Ort bereit zu der Auswahl des am besten geeigneten Schmerzmittels unter Berucksichtigung individueller Faktoren.

Acetylsalicylsaure in niedrig-dosierter Form (100 mg) versus Aspirin C

Acetylsalicylsaure in der Dosierung 100 mg wird als Dauertherapie zur Sekundarpraxention thrombotischer kardiovaskularer Ereignisse (nach Herzinfarkt oder Schlaganfall) eingesetzt, dies ist eine volig andere Indikation als die analgetische Anwendung von Aspirin C.

Patienten unter 100 mg-ASS-Dauertherapie mussen wissen, dass die zusatzliche Einnahme von Aspirin C (400 mg ASS) das Blutungsrisiko erhoht, ohne den kardiovaskularen Schutz zu verbessern.

Stattdessen kann die analgetische Einnahme von hochdosiertem ASS die Thrombozytenhemmung durch niedrig-dosiertes ASS sogar antagonisieren (kompetitive COX-1-Bindung). Alternative Schmerzpraparate (Paracetamol, Ibuprofen) sollten fur Patienten unter ASS-100-mg-Dauertherapie bevorzugt werden.

Quellen und weiterfuhrende Informationen

  • Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.bfarm.de
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): www.g-ba.de
  • Institut fur Qualitat und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.iqwig.de
  • Gelbe Liste Pharmindex: www.gelbe-liste.de
  • Fachinformation Aspirin C, Bayer AG, aktuelle Fassung.

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