Desmin
Desmin ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum mit den Wirkstoffen Desogestrel und Ethinylestradiol, das in Deutschland zur Verhuetung einer ungewollten Schwangerschaft eingesetzt wird.
Die Kombination aus Gestagen der dritten Generation und Oestrogen bietet bei korrekter Einnahme einen zuverlaessigen kontrazeptiven Schutz mit einem regelmaessigen Menstruationsmuster.
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Desmin, Ausfuehrlicher Patientenratgeber fuer Deutschland
Desmin ist ein orales Kombinationskontrazeptivum, das die Wirkstoffe Desogestrel und Ethinylestradiol enthaelt.
Es gehoert zur Gruppe der kombinierten oralen Kontrazeptiva (KOK) und wird in Deutschland zur Verhuetung einer ungewollten Schwangerschaft eingesetzt.
Desogestrel ist ein synthetisches Gestagen der dritten Generation, waehrend Ethinylestradiol ein synthetisches Oestrogen ist.
Die Kombination dieser beiden Hormone wirkt zuverlaessig kontrazeptiv durch eine dreifache Wirkung: Hemmung der Ovulation, Verdickung des Zervikalschleims und Veraenderung der Gebaehmutterschleimhaut.
Desmin ist in Deutschland verschreibungspflichtig und wird vom Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) reguliert.
Die Verordnung erfolgt durch Frauenaerzte, Allgemeinmediziner und andere berechtigte Aerzte und Aerztinnen nach einer gruendlichen Anamnese und Untersuchung.
Wie bei allen kombinierten oralen Kontrazeptiva ist eine sorgfaeltige Nutzen-Risiko-Abwaegung, insbesondere in Bezug auf das Thromboserisiko, unbedingt erforderlich.
Pharmakologie der Wirkstoffe Desogestrel und Ethinylestradiol
Desogestrel wird im Koerper in seinen aktiven Metaboliten Etonogestrel umgewandelt, der mit hoher Selektivitaet an Progesteronrezeptoren bindet und die Ovulation zuverlaessig hemmt.
Etonogestrel hat eine geringe androgene Aktivitaet, was bedeutet, dass Desmin im Vergleich zu Kontrazeptiva aelterer Generationen weniger androgenbedingte Nebenwirkungen wie Akne oder Hirsutismus verursachen soll.
Ethinylestradiol stimuliert Oestrogen rezeptoren und ist fuer die Regulierung des Menstruationszyklus, die Stabilisierung der Gebaehmutterschleimhaut und den Erhalt der Knochendichte verantwortlich.
Durch die Kombination von Desogestrel und Ethinylestradiol wird die kontrazeptive Wirkung optimiert und gleichzeitig ein regulaeres Menstruationsmuster ermoeglicht.
Die pharmakologischen Eigenschaften beider Wirkstoffe sind auf den Websites des IQWiG unter iqwig.de sowie in der Fachinformation des Herstellers ausfuehrlich beschrieben.
Zugelassene Anwendungsgebiete
Desmin ist in Deutschland ausschliesslich zur hormonellen Kontrazeption (Verhuetung einer Schwangerschaft) zugelassen.
Wie andere kombinierte orale Kontrazeptiva kann Desmin bei regelmaessiger und korrekter Einnahme einen Pearl-Index von unter 1 erreichen, was einer sehr hohen Zuverlaessigkeit entspricht.
Die Zulassung durch das BfArM basiert auf klinischen Studien, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Desogestrel-Ethinylestradiol-Kombinationen belegt haben.
Neben der primaren kontrazeptiven Indikation berichten manche Frauen von positiven Begleiteffekten wie einer Regulierung des Menstruationszyklus, einer Reduktion menstruationsbedingter Kra mpfe (Dysmenorrhoe) und einer Verbesserung des Hautbildes.
Diese Effekte sind jedoch kein offiziell zugelassenes Anwendungsgebiet von Desmin. Alle Fragen zu den Indikationen sollten mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Aerztin besprochen werden.
Einnahme und Dosierungsschema
Desmin wird in einem 21-Tage-Einnahmeschema eingenommen: 21 Tage mit einer Tablette taeglich, gefolgt von einer 7-taegigen Pillenpause, in der eine Abbruchblutung einsetzt.
Nach der Pillenpause wird mit einem neuen Blisterstreifen begonnen.
Alternativ koennen bestimmte Schemata mit 28-Tage-Packungen (24 Wirktabletten und 4 Placebotabletten) vorhanden sein, diese Informationen sind der Packungsbeilage zu entnehmen.
Die Tablette wird taeglich zur gleichen Tageszeit eingenommen, um einen gleichmaessigen Hormonspie gel zu gewaehrleisten und das Risiko einer Schutzluecke zu minimieren.
Beim Beginn der Einnahme innerhalb der ersten fuenf Zyklustage ist sofort ein Verhutungsschutz vorhanden. Bei spaeterem Beginn muss waehrend der ersten sieben Einnahmetage eine zusaetzliche Barrieremethode verwendet werden.
Bei vergessenen Tabletten gilt eine Toleranzzeit von 12 Stunden; bei laengerer Vergessenheit sind spezifische Massnahmen gemaess der Packungsbeilage zu ergreifen.
Der Arzt oder die Aerztin kann individuelle Einnahmeempfehlungen geben.
Kontraindikationen und absolute Gegenanzeigen
Kombinierte orale Kontrazeptiva wie Desmin sind bei bestimmten Erkrankungen und Risikofaktoren streng kontraindiziert.
Absolute Gegenanzeigen umfassen: bestehende oder frueherevenose Thromboembolie (tiefe Venenthrombose, Lungenembolie), bestehende oder fruuhere arterielle Thromboembolie (Herzinfarkt, Schlaganfall), bekannte Gerinnungsdefekte (zum Beispiel Faktor-V-Leiden-Mutation, Protein-C- oder Protein-S-Mangel), schwere Hypertonie, schwere Dyslipoproteinaemie, Migraine mit fokalen neurologischen Symptomen (Migraine mit Aura), Diabetes mellitus mit Gefasskomplikationen sowie akute oder schwere Lebererkrankungen.
Hormonabhaengige Tumoren wie Mammakarzinom oder Endometriumkarzinom stellen ebenfalls eine absolute Kontraindikation dar. Frauen ueber 35 Jahre, die rauchen, haben ein deutlich erhoehtes kardiovaskulaeres Risiko unter kombinierten oralen Kontrazeptiva.
Eine vollstaendige Liste der Kontraindikationen ist in der Fachinformation des Herstellers und auf der Website des BfArM unter bfarm.de verfuegbar.
Thromboserisiko und kardiovaskulaere Sicherheit
Die Einnahme kombinierter oraler Kontrazeptiva ist mit einem erhoehten Risiko fuer venose thromboembolische Ereignisse (VTE) wie tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien verbunden.
Das Risiko ist bei Praeparaten der dritten Generation, die Desogestrel enthalten, im Vergleich zu Praeparaten der zweiten Generation (zum Beispiel mit Levonorgestrel) leicht erhoht, jedoch geringer als das Thromboserisiko waehrend einer Schwangerschaft.
Das absolute Risiko bleibt bei gesunden Frauen ohne Risikofaktoren gering.
Risikofaktoren, die das VTE-Risiko erhoehen, umfassen eine Vorgeschichte von Thrombosen, Uebergewicht (BMI ueber 30), Immobilisation, Rauchen sowie angeborene Gerinnungsdefekte.
Frauen, die Desmin anwenden, sollten bei Anzeichen einer Thrombose, wie einseitigen Beinschmerzen oder -schwellungen, Brustschmerzen, Atemnot oder plotzlichem Sehverlust, sofort aerztliche Hilfe oder den Notruf 112 kontaktieren.
Weitere Informationen zur kardiovaskulaeren Sicherheit finden sich auf den Websites des G-BA unter g-ba.de und des IQWiG unter iqwig.de.
Nebenwirkungen und deren Management
Kombinierte orale Kontrazeptiva wie Desmin koennen eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen.
Haeufig berichtete Nebenwirkungen sind Uebelkeit (besonders zu Beginn der Einnahme), Spannungsgefuehl in der Brust, Kopfschmerzen, Stimmungsveraenderungen, Libidoverminderung, Schmierblutungen und Gewichtszunahme.
Akne kann sich bei manchen Frauen verbessern, bei anderen verschlechtern. Seltenere, aber schwerwiegende Nebenwirkungen umfassen Thromboembolien, Bluthochdruck und hepatische Erkrankungen.
Bei Auftreten schwerwiegender Symptome wie starken Kopfschmerzen, Sehstoerungen, Brustschmerzen, Atemnot, Bauchschmerzen oder Beinschmerzen sollte umgehend aerztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Langzeitanwenderinnen sollten regelmaessig gynaekologische Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen und einen Blutdruckcheck durchfuehren lassen. Unerwuenschte Arzneimittelwirkungen koennen dem BfArM unter bfarm.de gemeldet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Desmin kann mit einer Reihe von Arzneimitteln Wechselwirkungen eingehen, die die kontrazeptive Wirksamkeit herabsetzen oder andere unerwuenschte Effekte verursachen koennen.
Enzyminduzierende Praeparate wie Rifampicin, bestimmte Antiepileptika (Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Primidon, Topiramat, Oxcarbazepin), HIV-Proteaseinhibitoren und Johanniskraut koennen den Metabolismus der Hormone beschleunigen und damit die Wirksamkeit von Desmin vermindern.
In diesen Faellen sollte eine zusaetzliche Barrieremethode angewendet oder auf eine andere Verhuetungsmethode umgestellt werden.
Desmin kann seinerseits den Metabolismus anderer Arzneimittel beeinflussen, zum Beispiel von Cyclosporin oder Lamotrigin.
Patientinnen sollten ihren Arzt oder ihre Aerztin sowie die Apotheke stets ueber alle eingenommenen Praeparate informieren, einschliesslich pflanzlicher Mittel und frei verkaeuflicher Produkte.
Detaillierte Informationen zu Wechselwirkungen stehen in der Fachinformation des Herstellers und auf der Gelbe Liste unter gelbe-liste.de zur Verfuegung.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fertilitaet
Desmin ist kontraindiziert bei bestehender Schwangerschaft. Sollte unter der Einnahme eine Schwangerschaft eintreten, ist die Einnahme sofort zu beenden und aerztlicher Rat einzuholen.
Praeklinische und klinische Studien lieferten bisher keine Hinweise auf ein erhoehtes Fehlbildungsrisiko bei Frauen, die versehentlich waehrend der Fruhschwangerschaft kombinierte Kontrazeptiva eingenommen haben.
Desmin ist waehrend der Stillzeit nicht geeignet, da die Hormone in die Muttermilch ubergehen konnen und moegliche Auswirkungen auf das Neugeborene nicht vollstaendig ausgeschlossen sind.
Fuer stillende Muetter stehen oestrogenfrei Praeparate (Minipille) als Alternative zur Verfuegung.
Nach dem Absetzen von Desmin normalisiert sich die Ovarialfunktion in der Regel rasch, sodass eine Schwangerschaft zeitnah eintreten kann.
Eine Beratung durch den Frauenarzt oder die Frauenaerztin ist vor Schwangerschaftsplanung nach Absetzen von Desmin empfehlenswert.
Erstattung durch Krankenkassen in Deutschland
Desmin und andere kombinierte orale Kontrazeptiva koennen von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fuer Frauen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr erstattet werden.
Fuer Frauen ab 22 Jahren sind die Kosten in der Regel selbst zu tragen, es sei denn, es liegt eine medizinische Indikation vor.
Die genauen Regelungen koennen je nach Krankenkasse variieren. Aktuelle Erstattungsregelungen koennen auf den Websites des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) unter g-ba.de und des IQWiG unter iqwig.de nachgelesen werden.
Privatpatientinnen sollten die Erstattungskonditionen ihrer privaten Krankenversicherung erfragen. Der Hausarzt oder die Hausaerztin sowie die Apotheke koennen bei Fragen zur Erstattungsfahigkeit weiterhelfen.
Regelmaessige Kontrollen und Vorsorge
Frauen, die Desmin einnehmen, sollten mindestens einmal jaehrlich gynaekologische Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, einschliesslich Blutdruckmessung und PAP-Abstrich. Brustuntersuchungen und gegebenenfalls Mammographien sollten entsprechend den nationalen Frueherken nungsrichtlinien durchgefuehrt werden.
Bei Auftreten neuer oder sich verschlechternder Risikofaktoren sollte die Weitereinnahme von Desmin mit dem Arzt oder der Aerztin ueberprueft werden.
Frauen mit Vorgeschichte von Bluthochdruck, Migraine, Diabetes oder anderen Risikofaktoren benoetigen engmaschigere Kontrollen. Alle Hinweise auf moegliche schwerwiegende Komplikationen sollten unmittelbar aerztlich abgeklaert werden.
Die Deutsche Gesellschaft fuer Gynaekologie und Geburtshilfe (DGGG) bietet Leitlinien zur Vorsorge unter hormonaler Kontrazeption.
Notfallsituationen und Erste Hilfe
Bei Verdacht auf thromboembolische Komplikationen wie einseitigen Beinschmerzen, Brustschmerzen, Atemnot oder Sehstoerungen ist sofort der Notruf 112 zu waehlen.
Bei versehentlicher Ueberdosierung oder unbeabsichtigter Einnahme durch Kinder sollte das Giftinformationszentrum oder der aerztliche Notfalldienst kontaktiert werden. Schwere allergische Reaktionen wie Anaphylaxie erfordern sofortiges notaerztliches Handeln.
Desmin sollte sicher und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Informationen zu Notfallsituationen und Erste-Hilfe-Massnahmen koennen der Packungsbeilage entnommen oder beim BfArM unter bfarm.de erfragt werden.
Qualitaetssicherung und regulatorische Ueberwachung
Desmin unterliegt als zugelassenes Arzneimittel in Deutschland und der Europaeischen Union den strengen Anforderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) und den europaeischen Arzneimittelvorschriften.
Das BfArM ueberwacht die Sicherheit und Qualitaet von Desmin kontinuierlich im Rahmen der Pharmakovigilanz. Aktuelle Sicherheitsinformationen und Zulassungsdaten koennen auf der Website des BfArM unter bfarm.de abgerufen werden.
Patientinnen werden gebeten, unerwuenschte Arzneimittelwirkungen dem BfArM zu melden, um zur Sicherheits ueberwachung beizutragen.
Die Qualitaetskontrolle des Praeparats erfolgt nach GMP-Richtlinien der Europaeischen Union und den Anforderungen des Europaeischen Arzneibuchs.
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