Desloratadin
Desloratadin ist ein modernes, nichtsedierendes Antihistaminikum der zweiten Generation, das zur Behandlung von Symptomen bei allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) und chronischer Urtikaria (Nesselsucht) in Deutschland zugelassen ist.
Der Wirkstoff blockiert selektiv periphere H1-Histaminrezeptoren und bietet durch seine lange Halbwertszeit eine bequeme einmal taegliche Dosierung.
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Desloratadin, Umfassender Patientenratgeber fuer Deutschland
Desloratadin ist ein modernes Antihistaminikum der zweiten Generation, das zur Behandlung von Symptomen bei allergischer Rhinitis (Heuschnupfen), chronischer idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht) und anderen allergischen Erkrankungen eingesetzt wird.
Als aktiver Metabolit von Loratadin wirkt Desloratadin als selektiver und langwirksamer Antagonist der peripheren H1-Histaminrezeptoren.
Der Wirkstoff ist in Deutschland sowohl als verschreibungspflichtiges Praeparat als auch in bestimmten Dosierungen ohne Rezept (OTC) erhaeltlich, abhangig von der Starke und Zulassung des jeweiligen Produkts.
Das Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Desloratadin-haltige Praeparate in Deutschland zugelassen.
Die nichtsedierende Eigenschaft des Wirkstoffs ist ein wesentlicher Vorteil gegenueber aelteren Antihistaminika der ersten Generation wie Diphenhydramin oder Clemastin, da die Fahrtuechtigkeit und Konzentrationsfaehigkeit bei korrekter Dosierung nicht beeintraechtigt werden.
Pharmakologie und Wirkmechanismus von Desloratadin
Desloratadin blockiert selektiv periphere H1-Histaminrezeptoren und verhindert dadurch die Wirkung von Histamin, dem Hauptmediator allergischer Reaktionen.
Im Gegensatz zu aelteren Antihistaminika durchdringt Desloratadin die Blut-Hirn-Schranke kaum, was die ausgepraegt nichtsedierende Eigenschaft erklaert.
Die Halbwertszeit von Desloratadin betraegt etwa 27 Stunden, was eine einmal taegliche Dosierung ermoeglicht und die Compliance der Patienten verbessert.
Darueber hinaus werden Desloratadin antiinflammatorische Eigenschaften zugeschrieben, die ueber die reine H1-Blockade hinausgehen: Es wird angenommen, dass der Wirkstoff auch die Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen wie Interleukin-4 und Interleukin-13 hemmt.
Diese dualen Eigenschaften machen Desloratadin zu einem wirksamen Mittel nicht nur bei akuten allergischen Reaktionen, sondern auch bei chronisch entzuendlichen Allergieerkrankungen.
Das Institut fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die klinische Evidenz fuer Desloratadin bewertet, die Ergebnisse koennen auf iqwig.de abgerufen werden.
Zugelassene Indikationen und Anwendungsgebiete
Desloratadin ist in Deutschland fuer die Linderung von Symptomen der saisonalen und ganzjaehrigen allergischen Rhinitis zugelassen.
Diese Symptome umfassen Niesen, laufende oder verstopfte Nase, Juckreiz an Nase, Augen und Gaumen sowie traenende Augen.
Darueber hinaus ist Desloratadin fuer die Behandlung der chronischen idiopathischen Urtikaria (CIU) zugelassen, einer Erkrankung, die durch wiederkehrende Quaddeln und Angiooedem charakterisiert ist.
Desloratadin kann sowohl waehrend der Pollensaison bei saisonaler Rhinitis als auch dauerhaft bei ganzjaehrigen Allergien und CIU eingenommen werden.
Die Gelbe Liste unter gelbe-liste.de bietet eine ausfuehrliche Uebersicht ueber alle in Deutschland zugelassenen Desloratadin-Praeparate und deren Indikationen.
Patienten mit allergischen Erkrankungen sollten ihren Hausarzt oder Allergologen konsultieren, um die geeignetste Therapieoption zu bestimmen.
Dosierung und Einnahmehinweise fuer Erwachsene und Kinder
Fuer Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren betraegt die empfohlene Tagesdosis von Desloratadin 5 mg einmal taeglich, verabreicht als Tablette, Schmelztablette oder Saft.
Die Einnahme kann unabhaengig von den Mahlzeiten erfolgen. Fuer Kinder zwischen 6 und 11 Jahren betraegt die empfohlene Dosis 2,5 mg einmal taeglich.
Kinder zwischen 1 und 5 Jahren erhalten 1,25 mg einmal taeglich, und Saeuglingen zwischen 6 und 11 Monaten wird eine Dosis von 1 mg einmal taeglich empfohlen, die als Saft verabreicht wird.
Die genaue Dosierung sollte immer mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Aerztin abgestimmt werden, da individuelle Faktoren wie Koerpergewicht, Schweregrad der Allergie und Begleiterkrankungen die Dosierungsempfehlung beeinflussen koennen.
Bei Niereninsuffizienz oder schwerer Lebererkrankung ist moeglicheweise eine Dosisanpassung erforderlich. Die Therapiedauer richtet sich nach dem klinischen Ansprechen und der Grunderkrankung.
Gegenanzeigen und wann Desloratadin nicht eingenommen werden sollte
Desloratadin darf nicht bei bekannter Ueberempfindlichkeit gegenueber Desloratadin, Loratadin oder einem der sonstigen Bestandteile des Praeparats eingenommen werden.
Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz ist eine besondere Vorsicht geboten und eine aerztliche Beratung erforderlich, da die Ausscheidung des Wirkstoffs beeintraechtigt sein koennte.
Kinder unter einem Jahr sollten Desloratadin nur auf ausdrueckliche aerztliche Empfehlung und in der dafuer vorgesehenen Zubereitungsform erhalten.
Personen mit einer Phenylketonurie sollten beachten, dass bestimmte Desloratadin-Zubereitungen Aspartam enthalten koennen, das als Quelle von Phenylalanin gilt.
Vor Beginn der Therapie sollte eine ausfuehrliche Anamnese erhoben werden, die auch Informationen ueber bestehende Erkrankungen, bekannte Allergien und aktuelle Medikation enthaelt.
Im Zweifelsfall sollte ein Facharzt fuer Allergologie oder ein Internist zu Rate gezogen werden.
Nebenwirkungen und Sicherheitsprofil
Desloratadin gilt als gut vertraegliches Antihistaminikum mit einem guenstigen Sicherheitsprofil.
Die haeufigsten Nebenwirkungen in klinischen Studien bei Erwachsenen und Jugendlichen waren Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Muedigkeit, wobei letztere deutlich seltener auftrat als bei Antihistaminika der ersten Generation.
Bei Kindern wurden Kopfschmerzen und Reizbarkeit als haeufigste Nebenwirkungen berichtet. Sehr selten wurden Herzrhythmusstorungen (Tachykardie, Palpitationen), Leberenzymerhohungen, Gelbsucht oder anaphylaktische Reaktionen beobachtet.
Bei Auftreten von Herzrasen, starkem Schwindel, Gelbfaerbung der Haut oder Augen oder Zeichen einer schweren allergischen Reaktion sollte umgehend aerztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Alle beobachteten Nebenwirkungen sollten dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Aerztin mitgeteilt werden. Meldungen an das BfArM koennen ueber bfarm.de erfolgen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Substanzen
In klinischen Wechselwirkungsstudien wurden fuer Desloratadin bei gleichzeitiger Gabe von Erythromycin oder Ketoconazol keine klinisch relevanten Veraenderungen der Desloratadin-Plasmaspiegel festgestellt, die zu einem erhoehten Sicherheitsrisiko fuehren.
Im Gegensatz zu manchen anderen Antihistaminika wurden bei Desloratadin keine Verlaengerungen des QT-Intervalls beobachtet.
Dennoch sollte bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die das Cytochrom-P450-Enzymsystem beeinflussen, eine Beratung durch den Arzt oder die Aerztin eingeholt werden.
Alkohol sollte waehrend der Einnahme von Desloratadin in Massen konsumiert werden, da auch bei nichtsedierenden Antihistaminika eine potenzielle Wechselwirkung mit zentralnervoes wirkenden Substanzen nicht vollstaendig ausgeschlossen werden kann.
Grapefruitsaft kann den Metabolismus von Desloratadin geringfuegig beeinflussen. Alle gleichzeitig eingenommenen Praeparate, einschliesslich frei verkaeuflicher Medikamente und Nahrungsergaenzungsmittel, sollten dem Arzt oder der Aerztin mitgeteilt werden.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit
Fuer Desloratadin liegen keine ausreichenden klinischen Studien zur Sicherheit bei Schwangeren vor.
Tierexperimentelle Studien zeigten keine Hinweise auf teratogene Wirkungen, die Relevanz dieser Befunde fuer den Menschen bleibt jedoch unklar.
Schwangere sollten die Einnahme von Desloratadin nur nach sorgfaeltiger Nutzen-Risiko-Abwaegung und nach Ruecksprache mit ihrem Frauenarzt oder ihrer Frauenaerztin vornehmen.
Desloratadin geht in geringen Mengen in die Muttermilch ueber; stillende Muetter sollten daher ebenfalls aerztlichen Rat einholen.
Als Alternativen koennen bei Bedarf schwaecher resorbierende topische Praeparate oder nicht systemische Behandlungen der Allergiesymptome in Betracht gezogen werden.
Die Bundeszentrale fuer gesundheitliche Aufklaerung und der BfArM bieten aktuelle Informationen zur Arzneimitteltherapie waehrend Schwangerschaft und Stillzeit, die auf bfarm.de abrufbar sind.
Erstattung durch die Gesetzliche Krankenversicherung
Die Erstattungsfaehigkeit von Desloratadin-haltigen Praeparaten durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) haengt von der jeweiligen Zulassung und Verordnungsfaehigkeit ab.
Verschreibungspflichtige Desloratadin-Praeparate koennen auf Kassenrezept verordnet werden, sofern die medizinische Indikation vorliegt und die Verordnungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfuellt sind.
Frei verkaeufliche Desloratadin-Produkte sind in der Regel von der GKV-Erstattung ausgeschlossen und muessen von Patienten selbst bezahlt werden.
Informationen zu den aktuellen Erstattungsregelungen und Verordnungseinschraenkungen finden sich auf den Websites des G-BA unter g-ba.de sowie auf der Website des IQWiG unter iqwig.de.
Kassenpatienten sollten sich bei ihrem Hausarzt oder ihrer Hausaerztin ueber die Verordnungsfaehigkeit informieren.
Fahrtuechtigkeit und Bedienen von Maschinen
Klinische Studien haben gezeigt, dass Desloratadin die Fahrtuechtigkeit und die Faehigkeit, Maschinen zu bedienen, bei empfohlener Dosierung nicht oder nur in sehr geringem Masse beeinflusst.
Dennoch kann ein kleiner Teil der Patienten Muedigkeit oder Schwindel erfahren, weshalb zu Beginn der Therapie besondere Vorsicht beim Fuehren von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen empfohlen wird.
Personen, die auf die Einnahme des Medikaments empfindlicher reagieren als andere, sollten bis zur Klaerung ihrer individuellen Reaktion auf das Praeparat auf das Fuehren von Kraftfahrzeugen verzichten.
Informationen zur Auswirkung auf die Fahrtuechtigkeit koennen der Packungsbeilage des jeweiligen Praeparats entnommen oder beim Arzt oder der Aerztin erfragt werden.
Qualitaet und Verfuegbarkeit von Generika
Desloratadin ist in Deutschland neben Originalpraeparaten auch als Generika in verschiedenen Darreichungsformen (Tabletten, Schmelztabletten, Saft) und Staerken erhaltlich.
Generika muessen in Deutschland dieselben Qualitaets-, Wirksamkeits- und Sicherheitsstandards erfuellen wie das Originalpraeparat und werden vom BfArM auf der Grundlage des Arzneimittelgesetzes (AMG) und europaischer Zulassungsvorschriften zugelassen.
Biosimilars und Generika tragen zur Erhoehung des Wettbewerbs und zur Kostensenkung im Gesundheitswesen bei.
Die Gelbe Liste unter gelbe-liste.de bietet eine vollstaendige Uebersicht aller in Deutschland zugelassenen Desloratadin-Praeparate, einschliesslich Generika, und kann von Patienten und Fachkreisen genutzt werden.
Langzeitanwendung und chronisches Allergiemanagement
Desloratadin kann bei Bedarf auch ueber laengere Zeitraume angewendet werden, da bisher keine Entwicklung einer Toleranz oder nachlassenden Wirksamkeit bei Langzeitanwendung berichtet wurde.
Patienten mit ganzjaehrigen Allergien oder chronischer Urtikaria profitieren haeufig von einer Dauermedikation.
Dennoch sollte die Notwendigkeit einer Langzeittherapie regelmaessig mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Aerztin besprochen und evaluiert werden.
Im Rahmen eines umfassenden Allergiemanagements koennen neben der medikamentosen Therapie auch Massnahmen wie Allergenreduktion, spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) und Schulungsprogramme zur Lebensstilmodifikation erwaogen werden.
Die Deutsche Gesellschaft fuer Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) gibt regelmaessig aktualisierte Leitlinien zur Behandlung von Allergieerkrankungen heraus, die auf deren Website verfuegbar sind.
Notfallsituationen und erste Hilfe
Bei versehentlicher Ueberdosierung von Desloratadin sollte umgehend das Giftinformationszentrum oder der aerztliche Notfalldienst kontaktiert werden. In Deutschland sind regionale Giftinformationszentren rund um die Uhr erreichbar.
Im medizinischen Notfall ist der Notruf 112 zu waehlen.
Zeichen einer schweren allergischen Reaktion (Anaphylaxie) auf Desloratadin, wie Atemschwierigkeiten, Schwellungen im Gesichts- oder Rachenbereich, rapider Blutdruckabfall oder Bewusstseinsverlust, erfordern sofortiges Handeln und das Anfordern des Rettungsdienstes.
Desloratadin sollte sicher und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Arzneimittel sollten gemaess den oertlichen Vorschriften und Empfehlungen der Apotheke entsorgt werden.
Regulatorischer Rahmen und Qualitaetssicherung
Desloratadin-haltige Praeparate unterliegen als zugelassene Arzneimittel in Deutschland den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) und den europaeischen Zulassungsvorschriften.
Das BfArM ueberwacht kontinuierlich die Qualitaet, Sicherheit und Wirksamkeit dieser Praeparate und kann bei Bedarf Massnahmen wie Sicherheitsmeldungen, Rueckrufe oder Zulassungsaenderungen anordnen.
Aktuelle Informationen koennen auf bfarm.de abgerufen werden.
Patientinnen und Patienten sind eingeladen, unerwuenschte Arzneimittelwirkungen dem BfArM zu melden, um zur kontinuierlichen Sicherheitsueberwachung beizutragen und die Qualitaet der medizinischen Versorgung in Deutschland zu verbessern.
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