Femigyne Ratiopharm N
Femigyne Ratiopharm N ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum mit Levonorgestrel (150 Mikrogramm) und Ethinylestradiol (30 Mikrogramm), das zur Verhuetung einer Schwangerschaft bei Frauen im gebaerfaehigen Alter eingesetzt wird.
Das Praeparat gehoert zur sogenannten Pille der zweiten Generation und wird nach aerztlicher Verordnung in deutschen Apotheken abgegeben. Fuer Frauen bis zum vollendeten 22.
Lebensjahr uebernimmt die GKV die Kosten auf Kassenrezept; aeltere Anwenderinnen zahlen das Praeparat als Generikum vergleichsweise kostenguenstig selbst.
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Femigyne Ratiopharm N, Hormonelle Kontrazeption mit Levonorgestrel und Ethinylestradiol
Femigyne Ratiopharm N ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum (KOK), das die Wirkstoffe Levonorgestrel und Ethinylestradiol enthaelt.
Das Praeparat gehoert zur Gruppe der monophasischen Pillen der zweiten Generation und wird in Deutschland von ratiopharm GmbH, einem der fuehrenden Generikahersteller Europas, vertrieben.
Die Kombination dieser beiden synthetischen Hormone verhindert zuverlaessig eine ungewollte Schwangerschaft, indem mehrere komplementaere Mechanismen gleichzeitig greifen.
Femigyne Ratiopharm N ist in Deutschland seit vielen Jahren auf dem Markt und unterliegt der Verschreibungspflicht gemaess dem Arzneimittelgesetz (AMG).
Das Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Zulassung erteilt und ueberwacht die Sicherheit des Praeparats im Rahmen der Pharmakovigilanz kontinuierlich.
Patientinnen erhalten das Praeparat nach aerztlicher Verordnung in deutschen Apotheken. Eine Selbstmedikation ohne Rezept ist nicht moeglich.
Wirkmechanismus und pharmakologische Grundlagen
Der kontrazeptive Effekt von Femigyne Ratiopharm N beruht auf dem Zusammenspiel mehrerer sich ergaenzender Mechanismen.
Der Gestagenanteil Levonorgestrel supprimiert ueber eine negative Rueckkopplung die Ausschuettung von Gonadotropinen aus dem Hypophysenvorderlappen, insbesondere des luteinisierenden Hormons (LH) und des follikelstimulierenden Hormons (FSH).
Dadurch wird die Follikelreifung gehemmt und die Ovulation zuverlaessig unterdrueckt. Ohne Eisprung entfaellt die Moeglichkeit der Befruchtung.
Ethinylestradiol unterstuetzt diese ovulationshemmende Wirkung und stabilisiert das Endometrium, um Durchbruchblutungen zu minimieren. Die oestrogene Komponente sorgt ausserdem fuer eine regelmaessige, vorhersehbare Entzugsblutung waehrend der tablettenfreien Intervallphase.
Zusaetzlich bewirkt Levonorgestrel eine Verdickung und Veraenderung des Zervixschleims, der fuer Spermien dadurch erheblich schwerer durchdringbar wird.
Das Endometrium transformiert sich in einen Zustand, in dem eine Implantation einer befruchteten Eizelle unwahrscheinlich wird, selbst wenn ausnahmsweise ein Eisprung stattfinden sollte.
Die Kombination dieser Mechanismen fuehrt zu einem Pearl-Index von unter 1, was bedeutet, dass bei korrekter und regelmaessiger Einnahme weniger als eine von 100 Frauen pro Jahr eine Schwangerschaft erlebt.
Bei typischer Anwendung (bereinigt um Anwendungsfehler) liegt der Pearl-Index leicht hoeher. Femigyne Ratiopharm N zaehlt damit zu den zuverlaessigsten reversibler Verhuetungsmethoden.
Zusammensetzung und galenische Formulierung
Jede Tablette von Femigyne Ratiopharm N enthaelt als Wirkstoffe 150 Mikrogramm Levonorgestrel und 30 Mikrogramm Ethinylestradiol. Diese Dosierungskombination entspricht dem Standard der zweiten Pillengeneration.
Die Hilfsstoffe umfassen Laktose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K 25, Magnesiumstearat, Saccharose, Calciumcarbonat, Talkum, Glycerol 85 Prozent, Titandioxid (E171) sowie weitere pharmakologisch inerte Substanzen, die die Tablettenstabilitaet und Bioverfuegbarkeit sicherstellen.
Die zuckerbeschichteten Tabletten (Dragees) erleichtern die Einnahme und sichern den Wirkstoff vor vorzeitigem Abbau. Patientinnen mit bekannter Laktoseintoleranz sollten den Laktosegehalt beachten und ggf. mit dem Arzt besprechen.
Eine Packungseinheit enthaelt 21 Tabletten fuer einen Behandlungszyklus.
Anwendungsgebiete und Indikationen
Femigyne Ratiopharm N ist zugelassen zur Kontrazeption bei Frauen im gebaerfaehigen Alter. Die offizielle Indikation beschraenkt sich auf die Empfaengnisverhuetung.
In der klinischen Praxis berichten viele Anwenderinnen von positiven Begleiteffekten, die zwar nicht als offizielle Indikationen zugelassen sind, aber die Lebensqualitaet verbessern koennen: Regulierung des Menstruationszyklus, Reduktion der Dysmenorrhoe (schmerzhafte Menstruation), Verringerung der Menstruationsblutungsstaerke, Linderung des praemenstruellen Syndroms (PMS) sowie Verbesserung von hormonell bedingten Hautunreinheiten.
Diese Effekte sind jedoch individuell verschieden. Fragen zu Begleitwirkungen und off-label Nutzung sollten grundsaetzlich mit der Gynaekologin oder dem Hausarzt besprochen werden.
Dosierung und Einnahmehinweise
Die Einnahme von Femigyne Ratiopharm N folgt dem klassischen 21/7-Schema.
Taeglich wird eine Tablette eingenommen, moeglichst zur gleichen Tageszeit, um einen gleichmaessigen Hormonspiegel im Blut zu gewaehrleisten und das Risiko eines vergessenen Tages durch Routinebildung zu minimieren.
Nach 21 Einnahmetagen folgt eine 7-taegige Pause, in der in der Regel eine Entzugsblutung eintritt. Diese Blutung ist keine echte Menstruation, sondern eine Abbruchblutung bedingt durch den Hormonentzug.
Die erste Tablette des ersten Zyklus sollte am ersten Tag der Menstruation eingenommen werden; in diesem Fall besteht ab sofort Verhuetungsschutz.
Bei Beginn nach dem ersten Zyklustag (bis spaetestens zum fuenften Tag) ist fuer die ersten 7 Tage eine zusaetzliche Verhuetungsmassnahme erforderlich, zum Beispiel Kondome.
Ein Wechsel von einem anderen hormonellen Kontrazeptivum erfordert spezifische Anweisungen, die dem Beipackzettel zu entnehmen oder mit dem Arzt zu besprechen sind.
Bei Vergessen einer Tablette gelten klare Handlungsanweisungen: Wird die Tablette innerhalb von 12 Stunden eingenommen, bleibt der Verhuetungsschutz vollstaendig erhalten.
Bei einer Verspaetung von mehr als 12 Stunden oder bei mehreren vergessenen Tabletten muessen zusaetzliche Massnahmen ergriffen werden, und der Schutz kann voruebergehend nicht garantiert werden.
Erbrechen oder schwerer Durchfall innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme kann die Resorption beeintraechtigen und wird wie eine vergessene Tablette behandelt.
Details hierzu sind dem Beipackzettel zu entnehmen.
Gegenanzeigen und Kontraindikationen
Femigyne Ratiopharm N darf nicht angewendet werden bei bekannter Ueberempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder Hilfsstoffe.
Absolute Kontraindikationen umfassen das Vorliegen oder den Verdacht auf thromboembolische Erkrankungen arterieller oder venoser Natur: tiefe Venenthrombose (TVT), Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall, transitorische ischaemische Attacke (TIA).
Darueber hinaus ist die Anwendung kontraindiziert bei schwerer oder dekompensierter Lebererkrankung (solange Leberwerte nicht normalisiert sind), bei oestrogen- oder gestagenabhaengigen malignen Tumoren (z.B.
Mammakarzinom, Zervixkarzinom), bei ungeklaerten Vaginalblutungen, bei bekannter oder vermuteter Schwangerschaft sowie waehrend der Stillzeit in den ersten sechs Wochen nach der Geburt.
Frauen mit Migrane mit Aura sollten aufgrund des deutlich erhoehten Schlaganfallrisikos keine oestrogenhaltigen oralen Kontrazeptiva einnehmen; in diesen Faellen sind reine Gestagenpillen (Minipille) oder nicht-hormonelle Methoden vorzuziehen.
Schwere Hypertonie (Blutdruck dauerhaft ueber 160/100 mmHg), schwere Hyperlipidaemie und schwerer Diabetes mellitus mit Organkomplikationen sind weitere relative bzw. absolute Kontraindikationen.
Das Rauchen, insbesondere bei Frauen ueber 35 Jahren, erhoht das kardiovaskulaere Risiko unter Anwendung kombinierter oraler Kontrazeptiva erheblich und stellt ab einem bestimmten Ausmass eine absolute Kontraindikation dar.
Nebenwirkungen und Vertraeglichkeit
Wie alle kombinierten oralen Kontrazeptiva kann Femigyne Ratiopharm N Nebenwirkungen hervorrufen.
Die Mehrzahl der Anwenderinnen vertraegt das Praeparat jedoch gut, und viele initiale Beschwerden klingen nach den ersten ein bis drei Einnahmezyklen ab.
Sehr haeufig in den Anfangsmonaten sind Zwischenblutungen oder Schmierblutungen, die auf die Anpassung des Endometriums an den neuen Hormonstatus zurueckgehen.
Haeufige Nebenwirkungen umfassen Uebelkeit, Brustspannungen oder Brustschmerzen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und Libidoveraenderungen (sowohl Zu- als auch Abnahme). Gelegentlich werden Gewichtsveraenderungen, Kontaktlinsenunvertraeglichkeit, vaginale Trockenheit oder erhoehter Ausfluss berichtet.
Seltenere, aber schwerwiegende Nebenwirkungen umfassen venose Thromboembolien (VTE): Das absolute Risiko liegt unter Levonorgestrel-haltigen Pillen der zweiten Generation bei etwa 5 bis 7 Ereignissen pro 10.000 Frauenjahre, gegenueber etwa 2 Ereignissen pro 10.000 Frauenjahre bei Nicht-Anwenderinnen und bis zu 10-12 Ereignissen pro 10.000 Frauenjahre in der Schwangerschaft.
Arterielle Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) sind ebenfalls moeglich, jedoch selten bei gesunden Nicht-Raucherinnen ohne Risikofaktoren. Hepatische Veraenderungen einschliesslich cholestatischer Ikterus und benigner Lebertumore (Leberadenom) werden in der Fachinformation genannt.
Bei Auftreten folgender Symptome ist unverzueglich der Notruf 112 zu waehlen: einseitige Schwellung, Roetung oder Schmerzen in einem Bein (Zeichen einer tiefen Venenthrombose), plotzliche Atemnot oder Brustschmerzen (Lungenembolie), starker Kopfschmerz, Sehstoerungen, Sprach- oder Bewegungsstoerungen (Schlaganfall).
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bestimmte Arzneimittel koennen die Wirksamkeit von Femigyne Ratiopharm N herabsetzen durch Induktion von Leberenzymen (vor allem CYP3A4), die den Metabolismus der Kontrazeptivhormone beschleunigen.
Zu diesen Enzyminduktoren gehoeren: Rifampicin (Antibiotikum), Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon, Felbamat, Topiramat und Oxcarbazepin (Antiepileptika) sowie Rifabutin.
Das pflanzliche Praeparat Johanniskraut (Hypericum perforatum), das frei in Apotheken erhaeltlich ist, induziert ebenfalls CYP3A4 und kann die Hormonspiegel signifikant senken.
Bei gleichzeitiger Einnahme dieser Substanzen ist eine zusaetzliche nicht-hormonelle Verhuetungsmethode waehrend der Komedikation und fuer mindestens 28 Tage danach erforderlich.
Umgekehrt kann Femigyne Ratiopharm N die Wirkung bestimmter Arzneimittel beeinflussen: Es kann den Plasmaspiegel von Ciclosporin erhoehen und die Wirkung von Antikoagulanzien (Cumarinderivate) veraendern.
Laborwerte wie Schilddruesenparameter, Kortisol und Gerinnungsfaktoren koennen durch die hormonelle Pille beeinflusst werden und sollten bei entsprechenden Diagnosen beachtet werden.
Die vollstaendige Medikamentenliste, einschliesslich freiverkaeuflicher Praeparate, Nahrungsergaenzungsmittel und Kraeuterprodukte, sollte dem behandelnden Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.
Hinweise fuer besondere Patientengruppen
Jugendliche nach der Menarche koennen Femigyne Ratiopharm N anwenden; klinische Daten bei Maedchen unter 16 Jahren sind begrenzt, und eine aerztliche Beratung ist unbedingt empfohlen.
Die Anwendung bei Maedchen vor der ersten Menstruation ist nicht angezeigt.
Frauen nach der Menopause benoetigen keine Kontrazeption mehr; Femigyne Ratiopharm N ist kein Ersatz fuer eine Hormonersatztherapie (HRT).
Frauen mit Adipositas (BMI ueber 30) haben ein erhoehtes thromboembolisches Risiko, das durch die Pille weiter gesteigert wird; eine individuelle aerztliche Nutzen-Risiko-Abwaegung ist erforderlich.
Bei Frauen mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2, die keine oder nur geringe Gefaessbeteiligungen aufweisen, kann die Pille nach aerztlicher Abwaegung eingesetzt werden, jedoch sind engmaschige Blutzucker- und HbA1c-Kontrollen angezeigt.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fertilitaet nach Absetzen
Femigyne Ratiopharm N ist in der Schwangerschaft kontraindiziert.
Sollte eine Schwangerschaft unter der Pille eintreten oder bei nachtraeglicher Einnahme in der Fruehschwangerschaft bestehen, gibt es keine gesicherten Hinweise auf eine teratogene Wirkung beim Menschen; dennoch ist die Einnahme sofort zu beenden und aerztlicher Rat einzuholen.
Waehrend der Stillzeit kann Ethinylestradiol in die Muttermilch ubergehen und die Milchproduktion vermindern; in den ersten sechs Wochen nach der Entbindung ist die Anwendung kontraindiziert.
Nach dem Absetzen von Femigyne Ratiopharm N kehrt die Ovulation in der Regel innerhalb weniger Wochen zurueck; die Fertilitaet ist nicht dauerhaft beeintraechtigt.
Einzelne Frauen benoetigen einige Zyklen, bis sich der Zyklus normalisiert hat.
Lagerung, Handhabung und Entsorgung
Femigyne Ratiopharm N sollte bei Raumtemperatur (nicht ueber 25 Grad Celsius) gelagert werden, geschuetzt vor Licht und Feuchtigkeit.
Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern und Jugendlichen aufzubewahren. Nach Ablauf des auf der Verpackung aufgedruckten Verfallsdatums darf das Praeparat nicht mehr verwendet werden.
Nicht mehr benoeigte Tabletten sollten umweltgerecht ueber die Apotheke oder kommunale Schadstoffsammelstellen entsorgt und nicht ueber den Hausmuell, Toilette oder Ausguss beseitigt werden.
Arzneimittelrueckstaende koennen bei unsachgemaesser Entsorgung Gewaesser und Boeden belasten.
Verordnung und Kostenerstattung in Deutschland
Femigyne Ratiopharm N ist in Deutschland verschreibungspflichtig und wird auf Rezept eines Arztes oder einer Aerztin ausgegeben. Fuer Frauen bis zum vollendeten 22.
Lebensjahr uebernehmen die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) die Kosten fuer ein verschreibungspflichtiges Kontrazeptivum auf Kassenrezept.
Bei aelteren Frauen ist die Pille in der Regel eine Selbstzahlerleistung; die Kosten werden vom Praeparat und der Apotheke abhaengigen Preis bestimmt.
Guenstige Generika-Varianten wie ratiopharm-Praeparate koennen die Eigenkosten bei Selbstzahlerinnen deutlich senken. Privatversicherte Patientinnen sollten die Bedingungen ihrer individuellen Krankenversicherung pruefen.
Der Hausarzt oder die Gynaekologin kann bei Fragen zu Zuzahlung und Erstattung beraten.
Regelmaessige Kontrolluntersuchungen und aerztliche Begleitung
Vor der Erstverordnung von Femigyne Ratiopharm N sollte eine vollstaendige Anamnese durchgefuehrt werden, die Familienanamnese (Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall), eigene Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme, Raucherstatus und Blutdruckwerte umfasst.
Eine gynakologische Untersuchung ist empfohlen. Im laufenden Verlauf sollten mindestens jaehrliche Kontrolluntersuchungen stattfinden: Blutdruckmessung, Gewichtskontrolle, gynaekologische Untersuchung und nach Leitlinien geplante Zervixabstriche (PAP-Test).
Bei Auftreten von Risikofaktoren oder neuen Erkrankungen sind kuerzer getaktete Intervalle sinnvoll.
Der Hausarzt oder die Gynaekologin kann bei Bedarf auf alternative Verhuetungsmethoden hinweisen, die besser zum individuellen Risikoprofil passen.
Kontrazeptiver Schutz und Anwendungsversagen
Der kontrazeptive Schutz von Femigyne Ratiopharm N setzt voraus, dass die Tabletten regelmaessig und korrekt eingenommen werden.
Anwendungsfehler, insbesondere vergessene Tabletten, unregelmassige Einnahmezeiten oder Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten, koennen den Schutz vermindern.
Im Falle eines ungeschuetzten Geschlechtsverkehrs bei vermindertem oder unsicherem Schutz besteht die Moeglichkeit der Einnahme einer Notfallverhuetungspille (Pille danach), was jedoch umgehend aerztlich besprochen werden sollte.
Femigyne Ratiopharm N schuetzt nicht vor sexuell uebertragbaren Infektionen (STI) einschliesslich HIV; bei entsprechendem Risiko sind Kondome als zusaetzliche Massnahme erforderlich.
Vergleich mit anderen Kontrazeptionsmethoden
Femigyne Ratiopharm N zaehlt zu den wirksamsten und am breitesten eingesetzten Verhuetungsmethoden weltweit.
Im Vergleich zu Intrauterinpessaren (IUD, Spirale) ist die Wirksamkeit bei korrekter Einnahme vergleichbar, waehrend IUDs keine taegliche Einnahmedisziplin erfordern.
Gegenueber Barrieremethoden (Kondome, Diaphragma) ist die Pille bei regelmaessiger Einnahme deutlich wirksamer. Gegenenueber Praeparaten der dritten und vierten Gestagengeneration weist Levonorgestrel ein etwas guenstigeres VTE-Risikoprofil auf.
Die individuelle Wahl der Verhuetungsmethode haengt von persoenlichen Praeferenzen, Risikoprofil, Kinderwunsch und anderen Faktoren ab und sollte in einem ausfuehrlichen Gespraech mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.
Informationsquellen und weitergehende Ressourcen
Verlassliche und aktuell gepflegte Informationen zu Femigyne Ratiopharm N und hormonellen Kontrazeptiva finden Sie auf den Websites des BfArM (bfarm.de), des Gemeinsamen Bundesausschusses (g-ba.de), des Instituts fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (iqwig.de) sowie in der Gelben Liste (gelbe-liste.de).
Die Bundeszentrale fuer gesundheitliche Aufklaerung (BZgA) bietet unter bzga.de umfangreiche und leicht verstaendliche Informationen zu Kontrazeption und Sexualgesundheit.
Ihre Gynaekologin oder Ihr Hausarzt steht Ihnen fuer individuelle Fragen und Beratungsgespraeche jederzeit zur Verfuegung.
Im Notfall bei Verdacht auf Thrombose oder andere schwere Ereignisse waehlen Sie sofort die 112.
Fazit und klinische Einordnung
Femigyne Ratiopharm N stellt eine bewaehrte, kosteneffiziente und zuverlaessige Option in der hormonellen Kontrazeption dar.
Mit dem Wirkstoffpaar Levonorgestrel (150 Mikrogramm) und Ethinylestradiol (30 Mikrogramm) gehoert es zur Gruppe der Pillen der zweiten Generation, die ein guenstiges Nutzen-Risiko-Profil hinsichtlich thromboembolischer Ereignisse aufweisen und weltweit zu den meistverordneten Praeparaten dieser Klasse zaehlen.
Die strikte Einhaltung der Einnahmevorschriften, die Kenntnis der Kontraindikationen und Wechselwirkungen sowie die regelmaessige aerztliche Kontrolle sind Grundvoraussetzungen fuer eine sichere und wirksame Anwendung.
Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Aerztin, Ihren Arzt oder eine Apotheke Ihres Vertrauens.
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