Salbubronch
Salbubronch ist ein inhalatives Bronchodilatativum mit dem Wirkstoff Salbutamol zur schnellen Behandlung und Pravention von Bronchospasmen bei Asthma bronchiale und COPD.
Als kurzwirksamer Beta-2-Agonist (SABA) setzt die bronchospasmolytische Wirkung innerhalb weniger Minuten ein und halt 4 bis 6 Stunden an.
Es wird als Bedarfsmedikament eingesetzt und ist verschreibungspflichtig.
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Einleitung
Salbubronch ist ein inhalatives Bronchodilatativum, das den Wirkstoff Salbutamol (auch bekannt als Albuterol) enthalt.
Als selektiver Beta-2-Sympathomimetikum wirkt Salbubronch bronchospasmolytisch und ist indiziert zur Behandlung und Pravention von Bronchospasmen bei Asthma bronchiale, chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und anderen obstruktiven Atemwegserkrankungen.
Das Praparat steht als Inhalationssuspension zur Inhalation mittels Vernebler zur Verfugung und wird in Deutschland vom BfArM reguliert.
Erkrankungen der Atemwege wie Asthma und COPD gehor en zu den haufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland.
Schatzungsweise 8 Millionen Deutsche sind von Asthma betroffen, und weitere 6 Millionen leiden an COPD.
Salbubronch bietet eine effektive inhalative Therapieoption, die direkt in den Atemwegen wirkt, systemische Nebenwirkungen minimiert und eine rasche Bronchodilatation ermoglicht.
Die Therapie wird individuell vom behandelnden Arzt (Hausarzt, Pneumologe oder Allergologe) geplant und uberwacht.
Wirkungsmechanismus
Salbutamol, der Wirkstoff in Salbubronch, ist ein kurzwirksamer selektiver Agonist an Beta-2-adrenergen Rezeptoren (SABA, Short-Acting Beta-2-Agonist).
Nach inhalativer Applikation bindet Salbutamol an die Beta-2-Rezeptoren in der glatten Muskulatur der Bronchien und aktiviert die Adenylatzyklase uber G-Proteine.
Dies fuhrt zu einem Anstieg des intrazellularen cyclischen Adenosinmonophosphats (cAMP), was eine Aktivierung der Proteinkinase A bewirkt.
Die Proteinkinase A phosphoryliert die Myosin-Leichtketten-Kinase und verhindert so die Phosphorylierung von Myosin, was zur Relaxation der glatten Bronchialmuskulatur fuhrt.
Das Ergebnis ist eine Bronchodilatation, die innerhalb von Minuten einsetzt und fur 4 bis 6 Stunden anhalt.
Daruber hinaus stabilisiert Salbutamol Mastzellen, hemmt die Freisetzung von Meditatoren wie Histamin und Leukotrienen, fohrdert die mukoziliare Clearance und reduziert die Gefassdurchlassigkeit in den Atemwegen.
Indikationen
Salbubronch ist zugelassen fur:
- Behandlung akuter Bronchospasmen bei Asthma bronchiale
- Symptomatische Behandlung der COPD
- Pravention von belastungsinduziertem Asthma (Anwendung 15 bis 30 Minuten vor Belastung)
- Behandlung von Bronchospasmen bei anderen obstruktiven Atemwegserkrankungen
- Kurzfristige Zusatztherapie bei akuten Asthmaanfallen
Als Bedarfsmedikament ist Salbubronch nicht fur die regelmasige Daueranwendung geeignet. Patienten, die das Praparat mehrmals taglich benotigen, sollten arztliche Beurteilung bezuglich einer Eskalation der Langzeittherapie (z. B.
inhalative Kortikosteroide, langwirksame Beta-2-Agonisten) erhalten. Bei Verdacht auf einen schweren Asthmaanfall ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
Dosierung und Anwendung
Salbubronch Inhalationssuspension wird mittels geeignetem Vernebler (z. B. Druckluftvernebler, Ultraschallvernebler) inhaliert. Die Verneblungszeit und die applizierte Dosis hangen vom verwendeten Verneblertyp ab, bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Verneblers.
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:
- Bedarfstherapie: 2,5 mg bis 5 mg Salbutamol (eine Ampulle a 2,5 mg oder eine Ampulle a 5 mg) per Inhalation, bis zu viermal taglich
- Schwerere Falle: bis zu 10 mg per Inhalation unter arztlicher Aufsicht
Kinder von 1 bis 12 Jahren (unter Aufsicht eines Erwachsenen):
- 0,15 mg/kg Korpergewicht (Mindestdosis 2,5 mg) per Inhalation, alle 4 bis 6 Stunden
Wichtige Anwendungshinweise: Die Verneblerampullen sind fur den Einmalgebrauch bestimmt und sollten sofort nach dem Offnen verwendet werden. Salbutamol-Losungen darf nicht unverdunnt injiziert werden.
Bei fehlendem Ansprechen auf die ubliche Dosis sofort arztliche Hilfe suchen oder Notruf 112 wahlen, dies kann ein Zeichen eines schweren Asthmaanfalls sein.
Nebenwirkungen
Die meisten Nebenwirkungen von Salbubronch sind dosisabhangig und auf die Beta-2-Stimulation zuruckzufuhren.
Haufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Anwendern):
- Tremor (Zittern), vor allem der Hande
- Kopfschmerzen
- Tachykardie (beschleunigter Herzschlag)
- Palpitationen (Herzkllopfen)
- Muskelkrampfe
Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1.000 Anwendern):
- Hypokaliamie (Kaliumabfall im Blut), vor allem bei hohen Dosen
- Mundtrockenheit
- Reizungen der Mund- und Rachenschleimhaut
- Unruhe und Nervositat
Seltene Nebenwirkungen:
- Paradoxer Bronchospasmus (sofortiger Behandlungsabbruch und arztliche Konsultation notwendig)
- Uberempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Anaphylaxie
- Ventrikulare Herzrhythmusstorungen
Bei schwerwiegenden Reaktionen wie paradoxem Bronchospasmus, Anaphylaxie oder schweren Herzrhythmusstorungen: sofort Notruf 112 wahlen.
Kontraindikationen
Salbubronch darf nicht angewendet werden bei:
- Uberempfindlichkeit gegen Salbutamol oder einen der sonstigen Bestandteile
- Drohender Fruhgeburt (Anwendung als Tokolytikum ist nicht fur Salbubronch zugelassen)
Mit Vorsicht anzuwenden bei:
- Herzerkrankungen (Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstorungen, Hypertrophischer obstruktiver Kardiomyopathie)
- Hypertonie
- Hyperthyreose
- Diabetes mellitus (Blutzuckerkontrolle intensivieren)
- Gleichzeitiger Therapie mit Methylxanthinen (Theophyllin) oder anderen Sympathomimetika
- Hypokaliamie (wird durch Salbutamol verstarkt)
Wechselwirkungen
Beta-Blocker: Nicht-selektive Beta-Blocker (z. B. Propranolol) antagonisieren die bronchodilatierende Wirkung von Salbutamol und konnen zu schwerem Bronchospasmus fuhren. Die gleichzeitige Anwendung ist in der Regel kontraindiziert. Kardioselektive Beta-Blocker sollten ebenfalls mit Vorsicht kombiniert werden.
Diuretika und Kortikoide: Konnen die hypokaliamische Wirkung von Salbutamol verstarken, Kaliumspiegel uberwachen.
MAO-Hemmer und trizyklische Antidepressiva: Potenzielle Verst arkung der kardiovaskularen Wirkungen von Salbutamol. Mit Vorsicht kombinieren.
Theophyllin: Additive Bronchodilatation, aber erhohtes Risiko fur Tachykardie und Herzrhythmusstorungen. Engmaschige Uberwachung erforderlich.
Digoxin: Durch Hypokaliamie kann die Empfindlichkeit gegenuber Digoxin erhoht werden. Kaliumspiegel und Digoxinspiegel uberwachen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft: Salbutamol kann die Plazenta passieren. Tierstudien haben bei sehr hohen Dosen teratogene Effekte gezeigt.
In der Schwangerschaft sollte Salbubronch nur dann angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen das Risiko fur den Fetus uberwiegt.
Asthma selbst stellt ein erhebliches Risiko fur Mutter und Kind dar, sodass eine wirksame Asthmakontrolle wahrend der Schwangerschaft von entscheidender Bedeutung ist.
Die Entscheidung trifft stets der behandelnde Arzt.
Stillzeit: Salbutamol geht in geringen Mengen in die Muttermilch uber. Bei bestimmungsgemasser inhalativer Anwendung sind die systemischen Spiegel gering und klinisch bedeutsame Auswirkungen auf den Saugling unwahrscheinlich. Trotzdem sollte die Anwendung mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Aufbewahrung
Salbubronch Inhalationslosung sollte bei Raumtemperatur (15 bis 25 Grad Celsius), lichtgeschutzt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Einzeldosisampullen sind, einmal geoffnet, sofort zu verwenden und danach zu verwerfen. Das Verfallsdatum ist stets zu beachten.
Nicht verwendete Ampullen mussen sachgerecht entsorgt werden, fragen Sie Ihren Apotheker nach der korrekten Entsorgung.
Haufig gestellte Fragen
Wie schnell wirkt Salbubronch? . Nach inhalativer Anwendung setzt die bronchodilatierende Wirkung innerhalb von 5 Minuten ein und erreicht ihr Maximum nach etwa 15 bis 30 Minuten.
Die Wirkungsdauer betragt 4 bis 6 Stunden.
Wenn sich keine Verbesserung innerhalb von 10 bis 15 Minuten einstellt, suchen Sie sofort arztliche Hilfe oder rufen Sie den Notruf 112 an.
Kann ich Salbubronch taglich anwenden? . Als Bedarfsmedikament ist Salbubronch fur die Linderung akuter Beschwerden vorgesehen. Eine regelmasige tagliche Anwendung kann auf eine unzureichende Kontrolle der Grunderkrankung hinweisen.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Eskalation der Therapie (z. B. inhalative Kortikosteroide) sinnvoll ist.
Was tue ich bei einem schweren Asthmaanfall? . Bei einem schweren Asthmaanfall, der nicht auf die ubliche Dosis Salbubronch anspricht, rufen Sie sofort den Notruf 112.
Setzen Sie die Inhalation fort, bis Hilfe eintrifft. Versuchen Sie, aufrecht zu sitzen und ruhig zu bleiben.
Informieren Sie den Rettungsdienst, dass Sie an Asthma leiden und welche Medikamente Sie eingenommen haben.
Kann ich Salbubronch mit anderen Inhalatoren kombinieren?
Ja, Salbubronch wird oft als Bedarfsmedikament neben einer Dauermedikation (z. B. inhalative Kortikosteroide, langwirksame Beta-2-Agonisten) verwendet. Die Kombination verschiedener Inhalatoren sollte jedoch immer arztlich abgestimmt werden, um Wechselwirkungen und Uberdosierungen zu vermeiden.
Ist Salbubronch von der GKV erstattungsfahig? . Salbubronch ist in der Regel fur Erwachsene mit entsprechender Diagnose auf Rezept von der GKV erstattungsfahig.
Fur Kinder bis 12 Jahre ist die Erstattung in der Regel ohne Einschrankungen moglich. Es kann eine gesetzliche Zuzahlung anfallen. Ihr Hausarzt kann die Verordnung ausstellen.
Wie reinige ich den Vernebler?
Nach jeder Anwendung sollte der Vernebler gemas den Herstelleranleitungen gereinigt und desinfiziert werden, um Kontaminationen zu vermeiden. Verwenden Sie nur stierile oder gereinigte Verneblerlosungen und befolgen Sie die Anweisungen im Beipackzettel des Verneblers.
Kann Salbubronch den Herzschlag beschleunigen? . Ja, Tachykardie (Herzrasen) ist eine haufige Nebenwirkung von Salbutamol.
Bei Patienten mit bekannten Herzerkrankungen sollte die Anwendung besonders vorsichtig und unter arztlicher Aufsicht erfolgen. Bei anhaltendem Herzrasen oder Brustschmerzen nach der Anwendung sofort Ihren Arzt aufsuchen.
Salbubronch im Vergleich zu anderen Inhalatoren
Salbubronch mit dem Wirkstoff Salbutamol ist ein kurzwirksamer Beta-2-Agonist (SABA) und unterscheidet sich von langwirksamen Bronchodilatatoren (LABA) wie Formoterol oder Salmeterol grundlegend in der Anwendungsweise.
Wahrend LABA regelmaBlug zur Dauertherapie eingenommen werden, ist Salbubronch ausschlieBlich als Bedarfsmedikament bei akuter Atemnot vorgesehen.
Die Kombination beider Substanzklassen kann im Rahmen eines arztlich uberwachten Stufentherapieplans sinnvoll sein.
Ebenso unterscheidet sich Salbubronch von inhalativen Kortikosteroiden (ICS), die entzundungshemmend wirken, aber keine sofortige Bronchodilatation bewirken.
Fur eine optimale Asthmakontrolle empfiehlt die Deutsche Atemwegsliga in ihren aktuellen Leitlinien eine Kombination aus entzundungshemmender Basistherapie und einem Bedarfsinhalator wie Salbubronch.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt uber das fur Sie optimale Therapiekonzept und lassen Sie sich regelmaBlug in der Inhalationstechnik schulen, um die volle Wirksamkeit von Salbubronch zu nutzen.
Quellen
- Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.bfarm.de
- Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): www.g-ba.de
- Institut fur Qualitat und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.iqwig.de
- Gelbe Liste Online: www.gelbe-liste.de
- Deutsche Atemwegsliga: Leitlinien Asthma und COPD
- Global Initiative for Asthma (GINA) Leitlinien
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