Migräne
Migräne-Therapie im Überblick: Triptane, Prophylaxe und moderne CGRP-Antikörper. Tipps zur Auslösererkennung und alltagstaugliche Selbsthilfe.
Migräne Behandlungen
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Verfuegbare Behandlungen
Migräne verstehen — Der Ratgeber Ihrer Hausärztin
Migräne ist weit mehr als nur Kopfschmerz. Die neurologische Erkrankung betrifft in Deutschland etwa 12 Prozent der Frauen und 6 Prozent der Männer. Moderne Therapien lindern Anfälle und beugen neuen vor.
Behandlungsleitfaden für Migräne
Alles, was Sie über Migräne und Ihre Behandlungsoptionen wissen müssen
Was ist Migräne?
Migräne äußert sich in anfallsartigen, meist einseitigen pulsierenden Kopfschmerzen mit Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Bei etwa 30 Prozent tritt vorher eine Aura mit Sehstörungen auf.
Wann zum Arzt
Bei plötzlichem, stärkstem Kopfschmerz, neuen neurologischen Ausfällen oder Veränderung der gewohnten Migräne sofort Arzt aufsuchen. Auch bei mehr als drei Anfällen pro Monat ärztliche Beratung einholen.
Behandlungsmöglichkeiten
Akutmittel sind Triptane (Sumatriptan, Rizatriptan) und NSAR. Zur Prophylaxe werden Betablocker, Topiramat, Amitriptylin oder moderne CGRP-Antikörper eingesetzt.
Was Sie erwarten können
Triptane wirken bei korrekter Anwendung in 60 bis 80 Prozent der Fälle innerhalb von zwei Stunden. Prophylaxe reduziert Anfallshäufigkeit um etwa die Hälfte.
Selbstfürsorge
Kopfschmerztagebuch führen, regelmäßige Schlaf- und Essenszeiten, ausreichend Flüssigkeit, moderater Ausdauersport und Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation helfen.