Amitriptylin
Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum, das zur Behandlung von Depressionen, neuropathischen Schmerzen und zur Migraneprophylaxe eingesetzt wird.
Es ist in Deutschland verschreibungspflichtig und wird nach arztlicher Verordnung von der GKV erstattet.
Wegen seiner anticholinergen Wirkungen und der geringen therapeutischen Breite ist eine engmaschige arztliche Begleitung erforderlich.
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Was ist Amitriptylin?
Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum (TZA), das seit den 1960er-Jahren in der klinischen Praxis eingesetzt wird.
Der Wirkstoff hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Serotonin an prasynaptischen Nervenendigungen und verandert dadurch die Neurotransmission im zentralen Nervensystem.
Amitriptylin gehort zu den am besten untersuchten Antidepressiva und wird in Deutschland unter verschiedenen Handelsnamen vertrieben, darunter Saroten und Amineurin.
In Deutschland ist Amitriptylin seit Jahrzehnten zugelassen und unterliegt der Verschreibungspflicht.
Das Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Zulassungsbedingungen im Laufe der Jahre mehrfach aktualisiert, um dem aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft Rechnung zu tragen.
Kassenpatientinnen und -patienten erhalten Amitriptylin nach Verordnung durch den Hausarzt oder Facharzt in der Regel auf Kassenrezept.
Zugelassene Anwendungsgebiete
Amitriptylin ist in Deutschland zugelassen zur Behandlung von Episoden einer Major Depression sowie zur Prophylaxe von Migrane und Kopfschmerz vom Spannungstyp.
Daruber hinaus wird es bei bestimmten chronischen Schmerzsyndromen, insbesondere neuropathischen Schmerzen, eingesetzt. Die Behandlung erfolgt ausschliesslich auf arztliche Anordnung, da Dosierung und Therapiedauer individuell angepasst werden mussen.
In der Schmerztherapie kommt Amitriptylin haufig in niedrigeren Dosen als in der Depressionsbehandlung zum Einsatz. Studien belegen die Wirksamkeit bei diabetischer Polyneuropathie, postherpetischer Neuralgie und Fibromyalgie.
Die S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft fur Neurologie bewertet Amitriptylin als Mittel der ersten Wahl bei verschiedenen neuropathischen Schmerzerkrankungen.
Wirkmechanismus
Der antidepressive Effekt von Amitriptylin beruht in erster Linie auf der Hemmung des Noradrenalin- und Serotonin-Transporters (NET und SERT).
Dadurch stehen diese Neurotransmitter im synaptischen Spalt in hoherer Konzentration zur Verfugung und konnen langer an ihren Rezeptoren wirken.
Zusatzlich blockiert Amitriptylin muskarinische Acetylcholinrezeptoren, Histamin-H1-Rezeptoren und alpha-adrenerge Rezeptoren, was sowohl die therapeutischen als auch die unerwunschten Wirkungen beeinflusst.
Die analgetische Wirkung bei Schmerzzustanden ist teilweise unabhangig vom antidepressiven Effekt und tritt bereits bei deutlich niedrigeren Dosen auf. Amitriptylin moduliert die absteigende Schmerzverarbeitung im Ruckenmark und beeinflusst Natriumkanale sowie NMDA-Rezeptoren, was zur Dampfung chronischer Schmerzsignale beitragt.
Dosierung und Anwendung
Die Dosierung von Amitriptylin richtet sich nach Indikation, Alter und individueller Vertraglichkeit.
Bei der Behandlung von Depressionen beginnt man ublicherweise mit 25 mg bis 50 mg taglich und steigert die Dosis schrittweise auf 75 mg bis 150 mg taglich, aufgeteilt auf zwei bis drei Einnahmen.
Die maximale Tagesdosis betragt in der Regel 150 mg ambulant und kann stationar auf bis zu 300 mg erhoht werden.
Bei der Schmerzbehandlung und Migraneprophylaxe werden deutlich niedrigere Dosen eingesetzt, typischerweise 10 mg bis 75 mg taglich, oft als Einmalgabe am Abend.
Die einschleichende Dosierung hilft, Nebenwirkungen zu minimieren. Amitriptylin-Tabletten sollen mit ausreichend Flussigkeit eingenommen werden; Mahlzeiten beeinflussen die Resorption nur geringfugig.
Gegenanzeigen
Amitriptylin darf nicht angewendet werden bei bekannter Uberempfindlichkeit gegenuber dem Wirkstoff oder anderen trizyklischen Antidepressiva.
Absolute Kontraindikationen umfassen einen akuten Myokardinfarkt, schwere Herzrhythmusstorungen, insbesondere AV-Block zweiten und dritten Grades, sowie das Long-QT-Syndrom.
Die gleichzeitige Einnahme von MAO-Hemmern ist strengstens kontraindiziert und muss mindestens 14 Tage nach Absetzen eines MAO-Hemmers unterbleiben.
Weitere Gegenanzeigen sind akuter Harnverhalt, unkontrolliertes Engwinkelglaukom sowie schwere Lebererkrankungen.
Bei alteren Patientinnen und Patienten ist besondere Vorsicht geboten, da sie empfindlicher auf die anticholinergen Wirkungen reagieren und ein erhohtes Sturzrisiko aufweisen.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren durfen Amitriptylin nur in Ausnahmefallen erhalten.
Wechselwirkungen
Amitriptylin weist zahlreiche klinisch relevante Wechselwirkungen auf. Die gleichzeitige Einnahme anderer zentraldampfender Substanzen wie Benzodiazepine, Opioide oder Alkohol verstarkt die sedierenden Effekte erheblich. Anticholinerge Mittel wie bestimmte Antihistaminika oder Antiparkinsonmittel konnen die entsprechenden Nebenwirkungen von Amitriptylin potenzieren.
CYP2D6-Hemmer wie Fluoxetin oder Paroxetin erhohen den Amitriptylin-Plasmaspiegel signifikant und erfordern eine Dosisanpassung. Trizyklika konnen die blutdrucksenkende Wirkung von Antihypertensiva beeinflussen. Patientinnen und Patienten sollten alle eingenommenen Medikamente, einschliesslich freiverkauflicher Praparate und Nahrungserganzungsmittel, mit ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
Nebenwirkungen
Haufige Nebenwirkungen von Amitriptylin umfassen Mundtrockenheit, Verstopfung, Schwindel, Sedierung und Gewichtszunahme.
Diese anticholinergen und antihistaminergen Wirkungen treten zu Beginn der Therapie besonders ausgepragt auf und bilden sich bei vielen Patientinnen und Patienten im Verlauf zuruck.
Orthostatische Hypotonie, also Blutdruckabfall beim Aufstehen, kann zu Sturzgefahr fuhren.
Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen umfassen Herzrhythmusstorungen, Krampfanfalle und Leberfunktionsstorungen. Bei Auftreten von Brustschmerzen, starkem Herzrasen oder plotzlichem Bewusstseinsverlust ist sofort der Notruf 112 zu rufen.
In den ersten Wochen der Behandlung mit Antidepressiva besteht besonders bei jungen Erwachsenen ein erhohtes Risiko fur suizidale Gedanken, weshalb engmaschige arztliche Begleitung erforderlich ist.
Sicherheitshinweise und Warnungen
Amitriptylin hat eine geringe therapeutische Breite, das heisst die Spanne zwischen therapeutisch wirksamer und toxischer Dosis ist vergleichsweise klein.
Eine Uberdosierung kann zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstorungen, Krampfanfallen und Koma fuhren.
Aus diesem Grund darf das Medikament nur in der verordneten Menge angewendet und sicher aufbewahrt werden, insbesondere wenn Personen mit suizidalen Gedanken im Haushalt leben.
Das Fahren von Kraftfahrzeugen und das Bedienen von Maschinen kann durch die sedierenden Wirkungen beeintrachtigt werden, besonders zu Behandlungsbeginn oder nach Dosiserhoung. Alkohol sollte wahrend der Therapie gemieden werden. Schwangerschaft und Stillzeit erfordern eine sorgfaltige Nutzen-Risiko-Abwagung durch den behandelnden Arzt.
Absetzung und Abhangigkeit
Amitriptylin sollte nicht abrupt abgesetzt werden, da Absetzsymptome wie Ubelkeit, Schlafstorungen, Reizbarkeit und grippeahnliche Beschwerden auftreten konnen.
Die Dosis sollte stets schrittweise uber mehrere Wochen unter arztlicher Aufsicht reduziert werden.
Eine physische Abhangigkeit im klassischen Sinne entsteht durch Amitriptylin nicht, jedoch ist der Korper an die Substanz gewohnt und benotigt Zeit zur Anpassung.
Patientinnen und Patienten sollten die Therapie nicht eigenmachtig beenden, auch wenn sie sich besser fuhlen.
Die Mindestbehandlungsdauer bei Depressionen betragt in der Regel sechs Monate nach Erreichen der Vollremission, um Ruckfalle zu verhindern.
Der Hausarzt oder Psychiater plant den geeigneten Zeitpunkt und die Modalitaten des Absetzens.
Amitriptylin in der Schwangerschaft und Stillzeit
Amitriptylin ist plazentagangig und geht in die Muttermilch uber. Tierexperimentelle Studien zeigen kein teratogenes Potenzial, jedoch liegen fur den Menschen keine kontrollierten Studien vor.
Bei Einnahme gegen Ende der Schwangerschaft konnen beim Neugeborenen Absetzsymptome auftreten.
Eine Behandlung in Schwangerschaft und Stillzeit sollte nur erfolgen, wenn der Nutzen das Risiko klar uberwiegt und unter engmaschiger arztlicher Uberwachung.
Frauen im gebarfahigen Alter sollten bei Kinderwunsch fruhzeitig das arztliche Gesprach suchen, um die Therapie gegebenenfalls umzustellen. Das Pharmakovigilanzzentrum Embryonaltoxikologie Berlin bietet weitergehende Informationen und Beratung zur Arzneimittelanwendung in der Schwangerschaft.
Kosten und Erstattung durch die GKV
Amitriptylin ist ein generisch verfugbarer Wirkstoff, und Generika sind in Deutschland erheblich gunstiger als fruhere Originalpraparate.
Gesetzlich Krankenversicherte erhalten Amitriptylin nach arztlicher Verordnung auf Kassenrezept, wobei die ubliche Zuzahlung von 5 bis 10 Euro pro Packung anfallen kann.
Patientinnen und Patienten mit Befreiungsausweis sind von der Zuzahlung befreit.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Amitriptylin nicht in die Negativliste aufgenommen; es ist somit erstattungsfahig. Apotheken geben haufig das gunstigste Generikum ab, sofern der Arzt keine Substitution ausgeschlossen hat. Der Hausarzt kann bei der Auswahl des wirtschaftlichsten Praparats beraten.
Lagerung und Haltbarkeit
Amitriptylin-Tabletten sollten bei Raumtemperatur (15 bis 25 Grad Celsius), trocken und lichtgeschutzt aufbewahrt werden. Das Medikament muss ausserhalb der Reichweite von Kindern und Jugendlichen sicher verwahrt werden.
Nach Ablauf des Verfallsdatums, das auf der Packung aufgedruckt ist, darf das Medikament nicht mehr verwendet werden.
Nicht mehr benotigte Medikamente gehoren nicht in den Hausmull oder das Abwasser. Kommunale Schadstoffsammelstellen oder Apotheken nehmen Altmedikamente zur fachgerechten Entsorgung entgegen. Detaillierte Hinweise zur Entsorgung stehen in der Packungsbeilage.
Quellen und weiterfuhrende Informationen
Ausfuhrliche Fachinformationen zu Amitriptylin stehen auf den Webseiten des BfArM (bfarm.de), des G-BA (g-ba.de), des IQWiG (iqwig.de) sowie der Gelben Liste (gelbe-liste.de) zur Verfugung.
Patientinnen und Patienten konnen sich auch an die Unabhangige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111) bei psychischen Belastungen kontaktieren.
Klinische Studien und Evidenz
Amitriptylin ist eines der meistuntersuchten Antidepressiva und gilt trotz seines Alters in bestimmten Indikationen als Goldstandard.
Bei chronischen Schmerzzuständen, insbesondere der diabetischen Neuropathie und dem zentralen Schmerzsyndrom, zeigen Cochrane-Metaanalysen eine NNT (Number Needed to Treat) von 3 bis 4 für eine klinisch bedeutsame Schmerzreduktion, was Amitriptylin zu einem der wirksamsten Analgetika bei neuropathischen Schmerzen macht.
In der Migräneprophylaxe ergibt sich eine NNT von ca. 4 für eine Reduktion der Attackenfrequenz um mindestens 50 %.
In der Behandlung schwerer depressiver Episoden ist Amitriptylin den meisten neueren Antidepressiva (SSRI, SNRI) in der Wirksamkeit nicht unterlegen, jedoch mit erheblich mehr Nebenwirkungen behaftet, weswegen es in dieser Indikation heute nur noch bei therapierefraktären Depressionen oder besonderer klinischer Indikation eingesetzt wird.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Macht Amitriptylin abhängig?
- Amitriptylin erzeugt keine klassische körperliche Abhängigkeit wie Opioide oder Benzodiazepine. Beim abrupten Absetzen nach längerer Einnahme können jedoch Absetzphänomene auftreten: Schlafstörungen, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden und ein vorübergehendes Wiederaufflackern depressiver Symptome. Deshalb sollte Amitriptylin stets schrittweise und unter ärztlicher Aufsicht ausgeschlichen werden.
- Warum nehme ich Amitriptylin abends ein?
- Amitriptylin hat eine ausgeprägte sedierende Wirkung, bedingt durch seine antihistaminerge und anticholinerge Aktivität. Die abendliche Einnahme nutzt diese Sedierung für einen guten Schlaf und minimiert Tagesmüdigkeit. Außerdem wird so die anticholinerge Beeinträchtigung am Tag (Mundtrockenheit, Sehverschwommenheit, Konzentrationsprobleme) reduziert.
- Kann ich bei Amitriptylin-Einnahme Auto fahren?
- Insbesondere zu Behandlungsbeginn und nach Dosiserhöhungen kann Amitriptylin die Reaktionsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen beeinträchtigen. Fahren Sie kein Auto oder bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen, wie das Medikament auf Sie wirkt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie auf die Fahreignung angewiesen sind.
- Ist Amitriptylin bei Herzerkrankungen gefährlich?
- Ja. Amitriptylin verlängert das QT-Intervall im EKG und hat chinidinähnliche Effekte auf das Reizleitungssystem. Bei vorbestehenden Herzrhythmusstörungen, frischem Herzinfarkt oder Herzleitungsstörungen ist Amitriptylin kontraindiziert. Bei älteren Patienten sollte vor Beginn der Therapie ein EKG durchgeführt werden.
Quellen und weiterführende Informationen
- BfArM: Fachinformation Amitriptylin, aktuelle Fassung
- AWMF S3-Leitlinie: Unipolare Depression (Registernummer 038-013)
- AWMF S1-Leitlinie: Neuropathischer Schmerz (Registernummer 030-114)
- Finnerup NB et al.: Pharmacotherapy for neuropathic pain in adults. Lancet Neurol 2015
- Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG): Empfehlungen zur Migräneprophylaxe
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