Maxim

Maxim ist ein medizinisches Antitranspirant mit dem Wirkstoff Aluminiumchlorid-Hexahydrat (15%), das zur Behandlung der primaeren fokalen Hyperhidrose (uebermassiges Schwitzen) an Achseln, Haenden und Fussen eingesetzt wird.

Es wirkt durch physikalisch-chemische Blockade der ekkrinen Schweissdrusenausfuehrungsgaenge und reduziert die Schweissproduktion nachhaltig.

Maxim ist in deutschen Apotheken ohne Rezept erhaeltlich und eignet sich fuer Patienten, bei denen herkoemmliche Antitranspirantien keine ausreichende Wirkung zeigen.

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Maxim, Medizinisches Antitranspirant bei Hyperhidrose

Maxim ist ein medizinisches Antitranspirant, das den Wirkstoff Aluminiumchlorid-Hexahydrat in einer Konzentration von 15% enthalt und speziell zur Behandlung der primaeren fokalen Hyperhidrose entwickelt wurde.

Im Gegensatz zu kosmetischen Antitranspirantien des Alltags wirkt Maxim gezielt und anhaltend auf die ekkrinen Schweissdruesen und bietet eine deutlich staerkere und laenger anhaltende Reduktion der Schweissproduktion.

Das Produkt ist in deutschen Apotheken ohne aerztliche Verschreibung (OTC) erhaeltlich und richtet sich an Personen, die unter uebermassigem Schwitzen leiden und mit handelsublischen Deos und Antitranspirantien keine ausreichende Linderung erzielen.

Die Anwendung erfolgt ausschliesslich auf trockener, unversehrter Haut, bevorzugt abends vor dem Schlafengehen.

Wirkungsmechanismus

Der Wirkstoff Aluminiumchlorid-Hexahydrat entfaltet seine Wirkung durch einen physikalisch-chemischen Mechanismus an den ekkrinen Schweissdruesen.

Bei topischer Anwendung reagieren die Aluminiumionen mit dem Keratin in den Ausfuehrungsduktuli der Schweissdruesen und bilden Aluminiumhydroxid-Gele sowie Aluminiumchlorid-Proteinkomplexe.

Diese Substanzen verlegen die oberen Abschnitte der Schweissdrusenausfuehrungsgaenge mechanisch und blockieren so physisch den Schweissfluss.

Der entstandene Verschluss ist reversibel: Durch regelmaessiges Waschen wird das Gel nach und nach entfernt, weshalb Maxim bei nachlassender Wirkung erneut angewendet werden muss.

Die Schweissdruesen selbst werden dabei nicht dauerhaft zerstoert oder strukturell beschaedigt, was die Sicherheit des Praeparats unterstreicht.

Die systemische Resorption von Aluminiumchlorid durch die intakte Haut ist bei sachgemaesser topischer Anwendung gering und klinisch nicht bedeutsam.

Indikationen

Maxim wird eingesetzt bei:

  • Axillaere Hyperhidrose: Uebermassiges Schwitzen in den Achselbereichen, das die Lebensqualitaet, das Selbstbewusstsein und die soziale Interaktion beeintraechtig.
  • Palmaere Hyperhidrose: Uebermassiges Schwitzen der Handflaechen, das berufliche Taetigkeiten (z.B. Handschlag, Bedienen von Gerat, Schreiben) erheblich erschwert.
  • Plantaere Hyperhidrose: Uebermassiges Schwitzen der Fusssohlen, das zu Geruchsbildung, Hautmazeration und Pilzinfektionen fuehren kann.

Primaere fokale Hyperhidrose ist eine eigenstaendige Erkrankung ohne organische Grundursache und tritt haeufig symmetrisch auf. Sie ist abzugrenzen von der sekundaeren Hyperhidrose, die durch Grunderkrankungen (z.B.

Hyperthyreose, Lymphome, Menopause, Medikamentennebenwirkungen) verursacht wird. Bei Verdacht auf eine sekundaere Ursache sollte zunaechst ein Arzt aufgesucht werden.

Dosierung und Anwendung

Die korrekte Anwendung von Maxim ist entscheidend fuer den Behandlungserfolg und die Hautvertraglichkeit.

  • Vorbereitung: Die zu behandelnde Hautpartie muss vor der Anwendung vollstaendig trocken sein. Bei axillaerer Anwendung sind die Achselhaare idealerweise rasiert oder kurz gestutzt, um gleichmaessige Verteilung und geringeres Reizrisiko zu gewaehrleisten.
  • Anwendungszeitpunkt: Abends vor dem Schlafengehen, wenn die Schweissproduktion am niedrigsten ist. Die ekkrinen Schweissdruesen sind nachts weniger aktiv, was eine optimale Wirkstoffpenetration und Verweildauer ermoeg.
  • Auftragen: Die Loesung duenn und gleichmaessig auf die betroffene Hautpartie auftragen. Eine duenne Schicht genuegt; mehrfaches Auftragen bringt keinen Mehrnutzen.
  • Einwirkzeit: Ueber Nacht einwirken lassen (mindestens 6 bis 8 Stunden). Am naechsten Morgen die behandelte Stelle gruendlich mit Wasser abwaschen.
  • Anfangsphase: In den ersten 2 Wochen wird eine Anwendung an 3-4 aufeinanderfolgenden Abenden empfohlen, bis die gewuenschte Schweissreduktion erreicht ist.
  • Erhaltungsphase: Sobald der gewuenschte Effekt eingetreten ist, genuegen bei den meisten Anwendern 1-2 Anwendungen pro Woche zur Aufrechterhaltung des Ergebnisses.

Nebenwirkungen

Maxim wird bei korrekter Anwendung von der uberwiegenden Mehrheit der Anwender gut vertragen.

Die haeufigste Nebenwirkung ist eine leichte Hautreizung (Juckreiz, Brennen, Roetung) an der Applikationsstelle, insbesondere bei Anwendung auf frisch rasierter Haut oder wenn die Haut nicht vollstaendig trocken war.

Diese lokalen Reaktionen sind in der Regel leicht und klingen innerhalb weniger Stunden von selbst ab. Bei staerkerer Reizung die Anwendungshaeufigkeit reduzieren (z.B. auf jede zweite Nacht).

Gelegentlich kann bei Ueberempfindlichkeit gegen Aluminiumchlorid oder den Alkoholanteil eine ausgepraegter Kontaktdermatitis auftreten; in diesem Fall sollte die Anwendung unterbrochen und ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.

Systemische Nebenwirkungen durch Aluminiumchlorid sind bei topischer Anwendung in der therapeutischen Dosierung nicht zu erwarten, da die Hautbarriere eine relevante systemische Resorption verhindert.

Kontraindikationen

Maxim sollte nicht angewendet werden bei:

  • Bekannter Ueberempfindlichkeit gegen Aluminiumchlorid, Aluminiumverbindungen oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Akuten Hauterkrankungen, Wunden, Entzuendungen oder naessenden Ekzemen im Anwendungsbereich
  • Frisch rasierter oder durch Epilation gereizter Haut (mindestens 24 bis 48 Stunden warten)
  • Kindern unter 8 Jahren (mangels ausreichender Sicherheitsdaten)

Wechselwirkungen

Keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind fuer die topische Anwendung von Aluminiumchlorid-Hexahydrat bekannt.

Da die systemische Resorption des Wirkstoffs durch die intakte Haut minimal ist, sind pharmakodynamische oder pharmakokinetische Interaktionen mit oral oder parenterale eingenommenen Arzneimitteln nicht zu erwarten.

Andere topische Hautpraeparate sollten im Anwendungsbereich nicht gleichzeitig verwendet werden, um das Reizrisiko nicht zu vergroessern.

Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Zur Anwendung von Maxim waehrend Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine kontrollierten klinischen Studien vor.

Da die systemische Resorption von Aluminiumchlorid bei topischer Anwendung gering ist, ist ein klinisch relevantes Risiko fuer Mutter und Kind als unwahrscheinlich einzustufen.

Dennoch sollte die Anwendung waehrend der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Ruecksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Aufbewahrung

Maxim ist bei Raumtemperatur (15-25 Grad Celsius), trocken und lichtgeschuetzt zu lagern. Der Behaelter ist nach jedem Gebrauch fest zu verschliessen, da die alkoholische Loesung leicht verdunstet.

Das Produkt ist ausserhalb der Reichweite von Kindern zu lagern. Aufgrund des Alkoholgehalts ist Maxim von offenen Flammen und Zuendquellen fernzuhalten und nicht zu rauchen waehrend der Anwendung.

Das Produkt nicht nach Ablauf des auf der Verpackung aufgedruckten Verfallsdatums verwenden.

Weitergehende Behandlungsoptionen bei Hyperhidrose

Wenn Maxim keine ausreichende Wirkung zeigt oder nicht vertragen wird, stehen weitere anerkannte Behandlungsoptionen fuer die Hyperhidrose zur Verfuegung.

Die Iontophorese ist eine nicht-invasive, evidenzbasierte Behandlung, bei der Gleichstrom die Schweissdruesen voruebergehend hemmt; sie ist besonders wirksam bei palmarer und plantarer Hyperhidrose.

Botulinumtoxin-Injektionen (Botox) sind besonders effektiv bei axillaerer Hyperhidrose; in Deutschland koennen die Kosten bei schwerem Leidensdruck bei einigen gesetzlichen Krankenkassen beantragt werden.

Als letztes Mittel steht die endoskopische thorakale Sympathektomie (ETS) zur Verfuegung, die jedoch mit irreversiblen Veraenderungen und dem Risiko kompensatorischer Schweisse an anderen Koerperstellen verbunden ist.

Die Behandlungsstrategie sollte mit einem Dermatologen oder Hausarzt abgestimmt werden.

Haufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, bis Maxim wirkt?
Die ersten spuerbaren Verbesserungen treten in der Regel nach 3 bis 7 Nachtanwendungen auf. Das volle Behandlungsergebnis wird nach 2 bis 4 Wochen regelmaessiger Anwendung erreicht.

Kann ich Maxim auch am Tag verwenden? .

Die Anwendung am Abend ist bevorzugt, da die Schweissdruesen waehrend des Schlafs weniger aktiv sind und der Wirkstoff unggestoert eindringen kann.

Eine Tagesanwendung ist moeglich, kann aber bei gleichzeitigem Schwitzen weniger effektiv sein.

Muss ich die Achselhaare rasieren?
Eine Rasur ist nicht zwingend erforderlich, kann jedoch die Wirkstoffverteilung verbessern. Bei Rasur mindestens 24 bis 48 Stunden warten, bevor Maxim aufgetragen wird.

Ist Maxim fuer Kinder geeignet?
Maxim ist fuer Kinder unter 8 Jahren nicht empfohlen. Fuer aeltere Kinder und Jugendliche sollte die Anwendung mit einem Dermatologen oder Kinderarzt abgestimmt werden.

Kann ich Deodorant zusammen mit Maxim verwenden?
Am Abend der Maxim-Anwendung kein anderes Produkt auf die behandelte Stelle auftragen. Am naechsten Morgen nach gruendlichem Abwaschen kann ein normales Deo oder Antitranspirant verwendet werden.

Ist Hyperhidrose eine ernstzunehmende Erkrankung? . Ja. Primaere fokale Hyperhidrose ist eine anerkannte medizinische Erkrankung, die die Lebensqualitaet, das Selbstwertgefuehl und das soziale Leben erheblich beeintraechtigen kann.

Sie ist gut behandelbar; bei starkem Leidensdruck empfiehlt sich die Vorstellung beim Hausarzt oder Dermatologen.

Psychosoziale Dimension der Hyperhidrose

Primaere fokale Hyperhidrose ist nicht nur ein koerperliches, sondern auch ein erhebliches psychosoziales Problem.

Studien zeigen, dass betroffene Personen haeufig unter Scham, sozialem Rueckzug, vermindertem Selbstwertgefuehl und in schwereren Faellen unter klinisch relevanten Angststoerungen und depressiven Episoden leiden.

Im Berufsalltag kann uebermassiges Handschwitze berufliche Chancen beeintraechtigen; ausgepraegtes Achselschweissen kann zu sozialer Isolation fuehren.

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) betont, dass Hyperhidrose als eigenstaendige Erkrankung ernst genommen werden muss und dass Patienten Anspruch auf eine angemessene medizinische Versorgung haben.

Das IQWiG weist darauf hin, dass die GKV die Kosten fuer aerztlich verordnete Behandlungen wie Botulinumtoxin-Injektionen bei nachgewiesener schwerer axillaerer Hyperhidrose uebernehmen kann, wenn Standardtherapien nicht wirksam waren.

Ein entsprechender Antrag beim Hausarzt oder Dermatologen ist dafuer erforderlich.

Klassifikation und Schweregrade der Hyperhidrose

Die Schwere der Hyperhidrose wird in der klinischen Praxis haeufig mit dem Hyperhidrosis Disease Severity Scale (HDSS) beurteilt.

Dieser Fragebogen bewertet die Beeintraechtigung durch das Schwitzen auf einer Skala von 1 (kein Einfluss auf das taegliche Leben) bis 4 (unertraeglich, beeintraechtigt das taegliche Leben).

Ein HDSS-Score von 3 oder 4 gilt als schwere Hyperhidrose und kann eine intensivere Behandlung wie Botulinumtoxin-Injektionen rechtfertigen.

Maxim ist besonders fuer leichte bis mittelschwere Hyperhidrose (HDSS 1-3) geeignet; bei HDSS 4 oder bei Therapieversagen sollte ein Dermatologe oder Hautfacharzt aufgesucht werden.

Quellen

  • Bundesanstalt fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Produktinformation Maxim. www.bfarm.de
  • Gelbe Liste Pharmindex: Maxim Antitranspirant. www.gelbe-liste.de
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Leitlinie Hyperhidrose.
  • Institut fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Hyperhidrose, Behandlungsoptionen. www.iqwig.de

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