Sildenafil

Sildenafil ist ein Phosphodiesterase-5-Hemmer, der ursprunglich zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zugelassen wurde und heute auch bei pulmonaler arterieller Hypertonie eingesetzt wird.

Der Wirkstoff fordert die Entspannung der glatten Muskulatur in den Blutgefassen des Penis und erleichtert so die Erektion bei sexueller Stimulation.

Sildenafil ist in Deutschland als Generikum weit verbreitet und in verschiedenen Starken erhaltlich.

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Sildenafil, Phosphodiesterase-5-Hemmer zur Behandlung erektiler Dysfunktion

Sildenafil ist der Wirkstoff des Originalpraparats Viagra und zahlt zu den meistverordneten Medikamenten weltweit.

In Deutschland ist Sildenafil seit dem Patentablauf als Generikum in verschiedenen Dosierungen (25 mg, 50 mg, 100 mg) erhaltlich.

Das Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) uberwacht Zulassung und Qualitat aller zugelassenen Sildenafil-Generika auf dem deutschen Markt.

Sildenafil gehort zur Arzneimittelklasse der Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) und wirkt durch Hemmung des Enzyms PDE-5 in der glatten Muskulatur der Corpora cavernosa des Penis.

Sildenafil ist verschreibungspflichtig und wird in Deutschland nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fur die Indikation erektile Dysfunktion ubernommen; eine Erstattung ist jedoch bei pulmonaler arterieller Hypertonie moglich.

Wirkungsmechanismus von Sildenafil

Bei sexueller Stimulation wird Stickstoffmonoxid (NO) aus den Nervenenden und Endothelzellen des Corpus cavernosum freigesetzt. NO aktiviert das Enzym Guanylatzyklase, was zur Bildung von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) fuhrt.

cGMP relaxiert die glatte Muskulatur der Schwellkorperarterien, erhoht den Blutfluss in den Penis und bewirkt so eine Erektion.

Das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5) baut cGMP ab und beendet damit die Erektion. Sildenafil hemmt PDE-5 selektiv und kompetitiv, wodurch cGMP langer wirksam bleibt.

Da Sildenafil die NO-cGMP-Kaskade lediglich potenziert und nicht initiiert, ist eine sexuelle Stimulation fur die Wirkung unbedingt erforderlich. Ohne Erregung hat Sildenafil keinen nennenswerten Effekt auf die Erektion.

Zugelassene Indikationen

Sildenafil ist in Deutschland fur zwei Hauptindikationen zugelassen: erstens zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) bei erwachsenen Mannern, also der Unfahigkeit, eine fur den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.

Zweitens ist Sildenafil (unter dem Handelsnamen Revatio in hoherer Tagesdosis) zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) zugelassen, um die Belastungstoleranz zu verbessern.

Fur die Behandlung der ED ist eine arztliche Diagnose und Verschreibung erforderlich.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Rahmen der fruhen Nutzenbewertung den Zusatznutzen von Sildenafil bei PAH bewertet.

Bei ED-Patienten sollte vor Beginn der Therapie eine umfassende Diagnostik zum Ausschluss organischer Ursachen und kardiovaskularer Risikofaktoren erfolgen.

Dosierung und Anwendung

Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion wird Sildenafil in einer Anfangsdosierung von 50 mg etwa 1 Stunde vor dem geplanten Geschlechtsverkehr empfohlen.

Je nach Wirkung und Vertraglichkeit kann die Dosis auf 100 mg erhoht oder auf 25 mg reduziert werden.

Die maximale empfohlene Dosierung betragt 100 mg pro Tag; Sildenafil sollte nicht haufiger als einmal taglich eingenommen werden.

Die Einnahme kann mit oder ohne Mahlzeit erfolgen, jedoch verlangsamt eine fettreiche Mahlzeit die Resorption und verzogert den Wirkungseintritt.

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung verstarken und die Fahigkeit zur Erektion beeintrachtigen. Bei Patienten mit eingeschrankter Leber- oder Nierenfunktion ist eine Dosisanpassung erforderlich.

Sildenafil wird als Filmtablette eingenommen und sollte mit ausreichend Wasser geschluckt werden. Die Wirkungsdauer betragt in der Regel 4-6 Stunden.

Fur die PAH-Behandlung gelten gesonderte Dosierungsregimes, die ausschliesslich unter arztlicher Aufsicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Die haufigsten Nebenwirkungen von Sildenafil (bei mehr als 1 von 10 Patienten) sind Kopfschmerzen und Flush (Gesichtsrotung mit Warmegefuhl).

Haufig (bei 1-10 von 100 Patienten) treten auf: Schwindel, Sehstorungen (verschwommenes Sehen, Blauliche Farbung des Sehfelds, Cyanopsie), Nasenbluten, Dyspepsie (Magenbeschwrden) und Nasenverstopfung.

Gelegentlich konnen auftreten: voribergehende Sehverschlechterung, Diplopie (Doppeltsehen), Tinnitus, Herzrasen sowie Hautausschlag.

Zu den schwerwiegenden, wenn auch seltenen Nebenwirkungen zahlen: plotzlicher Horturverlust, anteriore ischamische Optikusneuropathie (NAION, plotzlicher Sehverlust), Priapismus (schmerzhafte Dauererektion von mehr als 4 Stunden) sowie schwere kardiovaskulare Ereignisse.

Bei Priapismus oder plotzlichem Sehverlust sollten Sie sofort den Notruf 112 rufen oder die nachste Notaufnahme aufsuchen. Melden Sie alle Nebenwirkungen Ihrem Arzt und gegebenenfalls dem BfArM.

Kontraindikationen

Sildenafil ist kontraindiziert bei gleichzeitiger Einnahme von Nitraten (z.B. Glyceroltrinitrat, Isosorbiddinitrat oder -mononitrat) oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (z.B. Amylnitrit), da es zu einem schweren, lebensbedrohlichen Blutdruckabfall kommen kann.

Weitere Kontraindikationen umfassen schwere Herzerkrankungen (z.B.

instabile Angina pectoris, karzlicher Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz NYHA III-IV), schwere Leberfunktionsstorungen, schwere Hypotonie (Blutdruck unter 90/50 mmHg), Retinitis pigmentosa sowie eine bekannte Uberempfindlichkeit gegenuber Sildenafil oder einem der Hilfstoffe.

Sildenafil ist bei Frauen und Kindern (ausser PAH-Indikation in speziellen Praparaten) nicht zugelassen.

Wechselwirkungen

Die bedeutsamste und gefahrlichste Wechselwirkung besteht mit Nitraten: Die Kombination ist absolut kontraindiziert. Auch Alphablocker (z.B.

Doxazosin, Tamsulosin) konnen in Kombination mit Sildenafil zu einem relevanten Blutdruckabfall fuhren; die Kombination erfordert besondere Vorsicht und in der Regel einen zeitlichen Abstand. CYP3A4-Hemmer (z.B.

Ritonavir, Saquinavir, Ketoconazol, Erythromycin, Clarithromycin) erhohen den Sildenafil-Plasmaspiegel erheblich und erfordern Dosisanpassungen. CYP3A4-Induktoren (z.B. Rifampicin) konnen die Wirkung von Sildenafil abschwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt uber alle eingenommenen Medikamente, insbesondere Herzmedikamente und Antihypertensiva.

Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Sildenafil ist fur die Anwendung bei Frauen zur Behandlung der erektilen Dysfunktion nicht vorgesehen.

Bei der Indikation pulmonale arterielle Hypertonie (Revatio) liegen begrenzte Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vor.

Tierexperimentelle Studien zeigen keine direkten teratogenen Effekte, jedoch sind die Daten beim Menschen unzureichend.

Eine Anwendung wahrend der Schwangerschaft sollte nur nach sorgfaltiger Nutzen-Risiko-Abwagung durch den behandelnden Arzt erfolgen.

Es ist nicht bekannt, ob Sildenafil beim Menschen in die Muttermilch ubergeht; Vorsicht ist in der Stillzeit geboten.

Aufbewahrung

Sildenafil-Tabletten sollten bei Raumtemperatur (15-30 Grad Celsius), trocken und vor Licht geschutzt gelagert werden. Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.

Verwenden Sie das Praparat nicht nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum. Nicht mehr benotige Tabletten sollten sachgerecht entsorgt werden, fragen Sie Ihren Apotheker.

Sildenafil und sexuelle Gesundheit

Erektile Dysfunktion kann psychologische und organische Ursachen haben. Organische Ursachen umfassen vaskulare Erkrankungen (arteriosklerotische Veranderungen), Diabetes mellitus, Hormonstorungen, neurologische Erkrankungen sowie Nebenwirkungen anderer Medikamente.

Eine umfassende Diagnostik durch Ihren Hausarzt oder Urologen ist vor dem Einsatz von Sildenafil empfehlenswert. Sildenafil behandelt die Symptome der ED, nicht deren Ursache.

Massnahmen zur Lebensstilanderung (Gewichtsreduktion, Bewegung, Rauchstopp, Alkoholreduktion) konnen die Ursachen der ED gunstig beeinflussen und sollten erganzt werden.

Haufig gestellte Fragen

Wie lange vor dem Geschlechtsverkehr soll ich Sildenafil einnehmen?
Nehmen Sie Sildenafil etwa 30-60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr ein. Die optimale Wirkung wird nach ca. 1 Stunde erreicht, kann aber bei fettreicher Mahlzeit verzogerter eintreten.

Wirkt Sildenafil ohne sexuelle Stimulation?
Nein. Sildenafil benotigt sexuelle Stimulation, um eine Erektion auszulosen. Der Wirkstoff verstarkt die naturliche Erektionsreaktion, initiiert sie aber nicht eigenstandig.

Kann ich Sildenafil zusammen mit Alkohol einnehmen?
Massvoll ist Alkohol vertretbar, jedoch kann eine grossere Alkoholmenge die Wirkung von Sildenafil abschwachen und das Risiko von Nebenwirkungen wie Schwindel und Blutdruckabfall erhohen.

Ist Sildenafil dasselbe wie Viagra?
Sildenafil ist der Wirkstoff in Viagra. Generische Sildenafil-Praparate enthalten denselben Wirkstoff in identischer Dosierung und sind bioaquivalent zu Viagra, jedoch in der Regel deutlich gunstiger.

Kann ich Sildenafil kaufen, ohne zum Arzt zu gehen? . In Deutschland ist Sildenafil verschreibungspflichtig. Es ist nicht legal, Sildenafil ohne gultige arztliche Verschreibung zu kaufen.

Kaufen Sie keine Praparate aus unbekannten Online-Quellen, da diese gefalschte oder gefahrliche Inhaltsstoffe enthalten konnen.

Wird Sildenafil von der Krankenkasse bezahlt?
Fur die Indikation erektile Dysfunktion ist Sildenafil in Deutschland von der GKV-Erstattung ausgeschlossen. Bei pulmonaler arterieller Hypertonie kann eine Erstattung nach Bewertung durch den G-BA moglich sein.

Ab welchem Alter kann ich Sildenafil einnehmen?
Sildenafil ist fur Manner ab 18 Jahren zugelassen. Bei alteren Patienten (uber 65 Jahren) kann eine niedrigere Startdosis (25 mg) empfohlen werden, da der Wirkstoff langsamer abgebaut wird.

Sildenafil in der deutschen Versorgungslandschaft

In Deutschland ist erektile Dysfunktion eine haufige Erkrankung, die schatzungsweise jeden funften Mann uber 40 Jahre betrifft.

Trotz ihrer Haufigkeit sprechen viele Manner das Thema nicht offen mit ihrem Arzt an.

Dabei ist die ED oft ein fruher Hinweis auf kardiovaskulare Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Hormonstorungen.

Ihr Hausarzt ist der erste Ansprechpartner: Eine offene Kommunikation ermoglicht eine umfassende Diagnostik und individuelle Therapieplanung.

Neben Sildenafil stehen weitere PDE-5-Hemmer wie Tadalafil (Cialis, mit Wirkdauer bis zu 36 Stunden), Vardenafil (Levitra) und Avanafil (Spedra) zur Verfugung.

Da die GKV Sildenafil fur die ED-Indikation nicht erstattet, tragen Patienten die Kosten selbst. Der Markt fur Generika bietet deutlich gunstigere Alternativen zum Originalpraparat Viagra.

Kaufen Sie ausschliesslich in zugelassenen deutschen Apotheken, online nur bei Apotheken mit EU-Sicherheitslogo (DIMDI-Register). Apotheker und Arzte unterliegen der Schweigepflicht; sprechen Sie Ihre Fragen offen an.

Praventive Aspekte und alternative Therapieoptionen

Neben der medikamentosen Therapie gibt es weitere Behandlungsoptionen fur ED: Vakuumerektionshilfen (mechanisch, ohne Medikamente), intrakavernose Injektionstherapie (ICI, z.B.

mit Alprostadil), urethrale Applikation (MUSE), psychologische und Paartherapie sowie bei organischen Ursachen operative Moglichkeiten (Penisprothese). Die Wahl der Therapie hangt von Ursache, Schweregrad, Patientenpraferenz und Kontraindikationen ab.

Lebensstilanderungen, Gewichtsabnahme, Bewegung, Rauchstopp, Diabeteseinstellung, konnen die erektile Funktion bei organischen Ursachen deutlich verbessern und sollten immer begleitend empfohlen werden.

Sprechen Sie offen mit Ihrem Urologen oder Hausarzt uber alle Optionen.

Quellen

  • Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.bfarm.de
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): www.g-ba.de
  • Institut fur Qualitat und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.iqwig.de
  • Gelbe Liste Pharmindex: www.gelbe-liste.de
  • Deutsche Gesellschaft fur Urologie (DGU): www.dgu.de
  • Fachinformation Sildenafil-Generika, verschiedene Hersteller

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