Vardenafil

Vardenafil ist ein verschreibungspflichtiger PDE-5-Inhibitor zur Behandlung der erektilen Dysfunktion beim erwachsenen Mann.

Das Praparat wirkt durch Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase-5 und verstarkt so die naturliche Erektion bei sexueller Stimulation.

Die Einnahme erfolgt auf arztliche Verschreibung und setzt eine vollstandige medizinische Beurteilung voraus.

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Vardenafil: Rezeptpflichtiges Arzneimittel bei erektiler Dysfunktion

Vardenafil ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) bei erwachsenen Mannern.

Der Wirkstoff gehort zur Gruppe der Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (PDE-5-Inhibitoren) und ist in Deutschland unter dem Markennamen Levitra sowie als Generikum erhaltlich.

Die Zulassung durch die Europaische Arzneimittelagentur (EMA) und die Uberwachung durch das Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gewahrleisten Qualitat, Sicherheit und Wirksamkeit.

Vardenafil wird ausschliesslich auf arztliche Verschreibung abgegeben. In Deutschland sind rund 4,7 Millionen Manner von erektiler Dysfunktion betroffen; Vardenafil bietet eine klinisch bewiesene Therapieoption, sofern keine Kontraindikationen bestehen.

Da erektile Dysfunktion nach geltendem Recht grundsatzlich von der GKV-Erstattung ausgeschlossen ist, tragen die meisten Patienten die Kosten selbst.

Informationen zur Nutzenbewertung durch den G-BA sind auf g-ba.de abrufbar.

Wirkungsmechanismus von Vardenafil

Vardenafil hemmt selektiv das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5) im Corpus cavernosum penis. PDE-5 baut das Molekul cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) ab.

Bei sexueller Stimulation schuttet das Gefassendothel Stickstoffmonoxid (NO) aus, das die cGMP-Produktion anregt; cGMP relaxiert die glatte Muskulatur der Schwellkorperarterien und ermoglicht die Erektion.

Durch PDE-5-Hemmung verlangert Vardenafil die cGMP-Verfugbarkeit und verstarkt diesen Prozess. Vardenafil wirkt ausschliesslich bei vorhandener sexueller Stimulation und induziert keine spontane Erektion.

Die maximale Plasmakonzentration wird nach 30 bis 60 Minuten erreicht, die Halbwertszeit betragt etwa 4 bis 5 Stunden.

Vardenafil weist eine rund 15-fach hohere Selektivitat fur PDE-5 gegenuber PDE-6 auf als Sildenafil, was mit geringeren Farbsehstorungen assoziiert wird. Fettreiche Mahlzeiten konnen die Resorption verzogern.

Indikationen: Wann wird Vardenafil eingesetzt?

Vardenafil ist ausschliesslich fur die Behandlung der erektilen Dysfunktion beim erwachsenen Mann zugelassen.

Erektile Dysfunktion ist definiert als die anhaltende Unfahigkeit, eine fur befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.

Die Ursachen umfassen vaskulare Erkrankungen (Arteriosklerose, Hypertonie), neurologische Storungen (Diabetische Neuropathie, Multiple Sklerose), hormonelle Dysbalancen (Hypogonadismus), psychogene Faktoren sowie iatrogene Ursachen nach chirurgischen Eingriffen (z. B. radikale Prostatektomie).

Vardenafil kann sowohl bei organisch als auch bei psychogen oder gemischt bedingter ED eingesetzt werden.

Klinische Studiendaten belegen die Wirksamkeit uber alle Schweregrade der ED, auch bei Patienten mit Diabetes mellitus und nach nervschonendem Eingriff an der Prostata, wenngleich die Ansprechraten in diesen Gruppen etwas niedriger ausfallen.

Das Praparat ist nicht fur Frauen, Kinder oder Jugendliche zugelassen.

Da ED oft ein Fruhsymptom kardiovaskularer Erkrankungen ist, sollte die Behandlung stets eine vollstandige Anamnese und gegebenenfalls eine kardiologische Abklarung voraussetzen.

Dosierung und Anwendung von Vardenafil

Die empfohlene Anfangsdosis betragt 10 mg, eingenommen 25 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr.

Je nach Wirksamkeit und Vertraglichkeit kann die Dosis auf 20 mg erhoht oder auf 5 mg reduziert werden.

Die maximale Einnahmefrequenz betragt einmal taglich; eine zweite Einnahme innerhalb von 24 Stunden ist nicht angezeigt.

Bei alteren Patienten (uber 65 Jahre) und bei leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz wird eine Anfangsdosis von 5 mg empfohlen; die maximale Dosis betragt dann 10 mg.

Bei schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh C) ist Vardenafil kontraindiziert. Die orodispersible Schmelztablette (Levitra ODT) zerfallt ohne Wasser direkt auf der Zunge und bietet eine praktische Alternative.

Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass Vardenafil keine Verhutungswirkung hat und keinen Schutz vor sexuell ubertragbaren Infektionen bietet.

Fettreiche Mahlzeiten sollten vermieden werden, da sie die Aufnahme verlangsamen konnen.

Die arztliche Verschreibung sollte alle sechs bis zwolf Monate uberpruft werden, um den Therapieerfolg zu bestatigen und zugrundeliegende Erkrankungen neu zu evaluieren.

Nebenwirkungen von Vardenafil

Die haufigsten Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Anwendern) sind Kopfschmerzen und Gesichtsrotung (Flush).

Haufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Anwendern) umfassen Schwindel, Nasenverstopfung, Dyspepsie, Ubelkeit sowie Rucken- und Gliederschmerzen. Sehstorungen wie verschwommenes Sehen oder Blautoning treten seltener auf.

Schwerwiegende seltene Nebenwirkungen umfassen plotzlichen Horverlust oder Tinnitus (sofortiger Abbruch und arztliche Konsultation erforderlich), eine nichtarteriitische anteriore ischamische Optikusneuropathie (NAION) mit plotzlichem Sehverlust sowie Priapismus, eine uber 4 Stunden anhaltende, schmerzhafte Erektion, die einen medizinischen Notfall darstellt (Notruf 112).

Patienten mit Sichelzellanamie, multiplem Myelom oder Leukamie haben ein erhohtes Priapismus-Risiko. Schwere allergische Reaktionen (Angiodem, Urtikaria) sind selten moglich.

Kontraindikationen fur Vardenafil

Vardenafil ist absolut kontraindiziert bei Einnahme organischer Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (Glyceroltrinitrat, Isosorbidmononitrat, Isosorbiddinitrat, Amylnitrit) in jeglicher Form, die Kombination fuhrt zu lebensgefahrlicher additiver Blutdrucksenkung. Gleiches gilt fur Riociguat.

Weitere absolute Kontraindikationen: bekannte Uberempfindlichkeit gegenuber Vardenafil oder Hilfstoffen; schwere Herzerkrankungen (instabile Angina pectoris, signifikante Herzinsuffizienz, relevante Herzrhythmusstorungen); klinisch relevante Hypotonie (unter 90/50 mmHg) oder unkontrollierte Hypertonie (uber 170/100 mmHg); Herzinfarkt oder Schlaganfall in den letzten 6 Monaten; schwere Leberinsuffizienz (Child-Pugh C); Retinitis pigmentosa.

Der Arzt muss das kardiovaskulare Risiko vor Verschreibung sorgfaltig abwagen.

Wechselwirkungen von Vardenafil

Die gefahrlichste Wechselwirkung besteht mit organischen Nitraten (absolut kontraindiziert). Alpha-Blocker (z. B.

Tamsulosin, Doxazosin) konnen in Kombination zu symptomatischer Hypotonie fuhren; falls notig, Vardenafil nur in der niedrigsten Dosis (5 mg) geben.

CYP3A4-Inhibitoren (Ketoconazol, Itraconazol, Erythromycin, Clarithromycin) erhohen die Vardenafil-Plasmakonzentration erheblich, maximale Vardenafil-Dosis dann 5 mg. Ritonavir (HIV-Proteaseinhibitor) erhoht die Vardenafil-AUC um bis zu 49-fach: Kombination ist kontraindiziert.

CYP3A4-Induktoren wie Rifampicin konnen die Wirksamkeit durch erhohten Metabolismus verringern. Antihypertensiva und Alkohol konnen vasodilatatorische Effekte additiv verstarken. Wechselwirkungschecks sind auf gelbe-liste.de verfugbar.

Vardenafil in Schwangerschaft und Stillzeit

Vardenafil ist ausschliesslich fur mannliche Patienten indiziert und daher in Schwangerschaft und Stillzeit nicht anwendbar. Das Praparat ist nicht fur Frauen zugelassen.

Falls eine Frau versehentlich Vardenafil einnimmt, sollte unverzuglich arztlicher Rat eingeholt werden.

Frauen, die eine Behandlung sexueller Dysfunktionen anstreben, sollten geeignete und fur Frauen zugelassene Therapieoptionen mit einem Gynako- oder Sexualmediziner besprechen.

Das BfArM stellt auf bfarm.de aktuelle Informationen zu zugelassenen Indikationen bereit.

Da der Wirkstoff Vardenafil ausschliesslich auf die physiologie des mannlichen Reproduktionstrakts abzielt, ist eine Anwendung ausserhalb dieser Indikation pharmakologisch nicht begrundet und potenziell mit unerwunschten Wirkungen verbunden, die klinisch nicht ausreichend untersucht wurden.

Aufbewahrung von Vardenafil

Vardenafil-Filmtabletten und -Schmelztabletten sollten bei Raumtemperatur (nicht uber 30 Grad Celsius) und vor Feuchtigkeit geschutzt gelagert werden. Das Arzneimittel ist ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Eine Lagerung im Badezimmer oder in der Kuche sollte vermieden werden, da Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen die chemische Stabilitat des Wirkstoffs beeintrachtigen konnen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist zu beachten; abgelaufene Arzneimittel uber die Apotheke oder Schadstoffsammelstellen entsorgen, keinesfalls uber den Haushaltsmill oder die Kanalisation.

In Haushalten mit Kindern oder kognitiv beeintrachtigen Personen ist besondere Sorgfalt geboten. Die Originalverpackung enthalt alle relevanten Informationen einschliesslich Chargennummer, Verfallsdatum und Hilfstoffe.

Weitere Hinweise zur sicheren Aufbewahrung und Entsorgung sind auf bfarm.de und in der Packungsbeilage verfugbar. Bei Unsicherheiten uber die korrekte Lagerung oder Entsorgung bietet die Apotheke fachkundige Beratung.

Haufig gestellte Fragen zu Vardenafil (FAQ)

Frage 1: Wie unterscheidet sich Vardenafil von Sildenafil und Tadalafil? . Vardenafil und Sildenafil haben eine Wirkdauer von 4-5 Stunden; Tadalafil wirkt bis zu 36 Stunden.

Vardenafil weist eine hohere PDE-5/PDE-6-Selektivitat als Sildenafil auf, was mit weniger Farbsehstorungen assoziiert wird. Die Wahl trifft der Arzt gemeinsam mit dem Patienten.

Frage 2: Kann ich Vardenafil zusammen mit Alkohol einnehmen?
Moderater Alkoholkonsum (bis zu 3 Einheiten) gilt als kombinierbar. Grossere Mengen konnen die blutdrucksenkende Wirkung verstarken und die sexuelle Leistungsfahigkeit beeintrachtigen. Alkoholkonsum bei Einnahme minimieren.

Frage 3: Wie schnell wirkt Vardenafil?
Die maximale Plasmakonzentration wird nach 30 bis 60 Minuten erreicht; viele Manner berichten von Wirkungseintritt bereits nach 15 bis 25 Minuten. Fettreiche Mahlzeiten verlangsamen den Wirkungsbeginn.

Frage 4: Ist Vardenafil suchtbildend?
Nein. Vardenafil erzeugt keine physische Abhangigkeit. Es handelt sich um ein Bedarfsmedikament. Psychologische Abhangigkeit kann in Einzelfallen auftreten und sollte psychotherapeutisch adressiert werden.

Frage 5: Wird Vardenafil von der GKV erstattet?
Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion sind grundsatzlich von der GKV-Erstattung ausgeschlossen. Patienten tragen die Kosten in der Regel selbst. Detaillierte Informationen sind auf g-ba.de abrufbar.

Frage 6: Was tun bei einer Erektion langer als 4 Stunden?
Priapismus ist ein medizinischer Notfall. Sofort den Notruf 112 anrufen oder die nachste Notaufnahme aufsuchen. Ohne prompte Behandlung konnen dauerhafte Schaden am Erektionsgewebe entstehen.

Quellen und weiterfuhrende Informationen

Das BfArM (bfarm.de) veroffentlicht Fachinformation, Packungsbeilage und aktuelle Sicherheitsinformationen zu Vardenafil. Der G-BA (g-ba.de) informiert uber Nutzenbewertungen und Erstattungsentscheidungen.

Das IQWiG (iqwig.de) stellt evidenzbasierte Patienteninformationen zur erektilen Dysfunktion bereit, einschliesslich strukturierter Vergleiche der verschiedenen PDE-5-Inhibitoren auf Basis klinischer Studiendaten.

Umfassende Arzneimittelinformationen einschliesslich Wechselwirkungschecks finden Patienten und Fachkreise auf gelbe-liste.de.

Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion werden von der Deutschen Gesellschaft fur Urologie (DGU) und der European Association of Urology (EAU) herausgegeben und regelmasig aktualisiert.

Bei akuten gesundheitlichen Problemen oder unerwarteten Reaktionen auf das Arzneimittel steht der Notruf 112 rund um die Uhr zur Verfugung.

Patienten konnen vermutete Nebenwirkungen auch direkt uber das Online-Portal des BfArM unter bfarm.de melden und so zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit beitragen.

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