Desofenance
Desofenance ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum mit Desogestrel und Ethinylestradiol zur zuverlassigen Verhutung einer Schwangerschaft bei Frauen im gebarfahigen Alter.
Das Praparat der dritten Gestagengeneration ist in Deutschland verschreibungspflichtig und wird nach individueller arztlicher Beratung verordnet.
Die GKV ubernimmt die Kosten fur Patientinnen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr.
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Desofenance, Kombiniertes orales Kontrazeptivum der dritten Generation
Desofenance ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum (KOK), das die Wirkstoffe Desogestrel und Ethinylestradiol enthalt.
Es gehort zur Gruppe der niedrig dosierten hormonalen Verhutungsmittel und ist in Deutschland zur Verhutung einer Schwangerschaft bei Frauen im gebarfahigen Alter zugelassen.
Die Anwendung setzt eine arztliche Verschreibung sowie eine eingehende Beratung und Untersuchung voraus.
Desofenance ist ein Praparat der dritten Gestagengeneration, das sich durch eine hohe kontrazeptive Zuverlassigkeit bei gutem Vertralglichkeitsprofil auszeichnet.
Alle relevanten Informationen zur Arzneimittelzulassung sind beim BfArM (bfarm.de) und zur Nutzenbewertung beim IQWiG (iqwig.de) erhaltlich.
Verordnende Arzte konnen sich zudem auf den Webseiten der gynakologischen Fachgesellschaften sowie unter g-ba.de uber aktuelle Empfehlungen informieren.
Pharmakologische Eigenschaften und Wirkmechanismus
Desofenance enthalt Desogestrel, ein synthetisches Gestagen der dritten Generation mit hoher Selektivitat fur den Progesteronrezeptor und minimaler androgener Aktivitat, sowie Ethinylestradiol als ostrogene Komponente.
Die kontrazeptive Wirkung wird durch drei Mechanismen erzielt: Erstens wird die Ovulation durch Hemmung der Gonadotropinausschuttung (LH, FSH) aus der Hypophyse verlasslich unterddruckt.
Zweitens verdicht das Progestagen den Zervixschleim und macht ihn fur Spermien undurchdringlich. Drittens beeinflusst die Horminkombination das Endometrium so, dass eine Einnistung verhindert wird.
Der Pearl-Index von kombinierten oralen Kontrazeptiva liegt bei korrekter Anwendung unter 1 und entspricht damit einer sehr hohen Verhutungssicherheit.
Die gynakologische Forschung hat gezeigt, dass Gestagene der dritten Generation wie Desogestrel gunstigere Lipidprofile und eine geringere androgene Wirkung aufweisen als altere Gestagengenerationen, was fur Frauen mit bestimmten Risikoprofilen relevant sein kann.
Die Bioverfugbarkeit von Desogestrel nach oraler Einnahme betragt uber 60 Prozent; die Plasmaproteinbindung ist hoch. Ethinylestradiol wird nach intestinaler und hepatischer Verstoffwechslung in die systemische Zirkulation aufgenommen.
Beide Wirkstoffe werden hepatisch metabolisiert und renal und fecal ausgeschieden.
Zusammensetzung und galenkische Form
Jede Tablette Desofenance enthalt 0,150 mg Desogestrel und 0,020 mg Ethinylestradiol als Wirkstoffe.
Die niedrige Ethinylestradiol-Dosis von 20 Mikrogramm macht Desofenance zu einem besonders ostrogen-armen Praparat, das fur Frauen geeignet ist, die eine minimale Ostrogenexposition bevorzugen.
Als Hilfsstoffe sind Lactose-Monohydrat, Stearinsaure, Maistarke, Povidon sowie Bestandteile des Filmuberzugs enthalten. Das Praparat liegt als weisse, runde Filmtablette vor und wird in Blisterpackungen zu 21 Tabletten angeboten.
Die Handhabung ist einfach: 21 Tabletten werden eingenommen, gefolgt von 7 tablettenfreien Tagen, dann beginnt die nachste Packung.
Diese Struktur ermoglicht eine verlassliche Einnahmeroutine und erleichtert die Uberwachung des Einnahmezyklus.
Indikationen und therapeutische Anwendungsgebiete
Das zugelassene Anwendungsgebiet von Desofenance ist die Kontrazeption bei Frauen im reproduktiven Alter.
Die Entscheidung fur Desofenance als Verhutungsmethode sollte auf Basis einer umfassenden arztlichen Beratung erfolgen, die individuelle Risikofaktoren, Praferenzen und das allgemeine Gesundheitsprofil der Patientin berucksichtigt.
In Deutschland ist Desofenance ausschliesslich auf arztliche Verschreibung erhaltlich.
Die behandelnde Arztin wird das Praparat nur dann verordnen, wenn keine Kontraindikationen vorliegen und das Nutzen-Risiko-Verhaltnis als gunstig eingeschatzt wird.
Frauen, die sich fur kombinierte orale Kontrazeptiva interessieren, sollten alle relevanten Aspekte, einschliesslich Anwendungssicherheit, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und alternativer Methoden, mit ihrer Arztin besprechen.
Informationen zur Bewertung verschiedener Verhutungsmethoden finden sich auch beim IQWiG (iqwig.de).
Dosierungsschema und Einnahmeanleitung
Desofenance wird nach einem 21/7-Schema eingenommen: 21 Tage lang eine Tablette taglich zur gleichen Uhrzeit, gefolgt von 7 tablettenfreien Tagen.
Der Einnahmestart erfolgt idealerweise am ersten Tag der Menstruationsblutung, um sofortigen Konzeptionsschutz zu gewahrleisten.
Beginnt die Einnahme spater im Zyklus (Tag 2 bis 5), ist in den ersten 7 Einnahmetagen zusatzlicher Schutz erforderlich. Die 7-tagige Pause kann mit einer Entzugsblutung einhergehen.
Nach der Pause beginnt die Einnahme des nachsten Blisters, unabhangig vom Verlauf der Blutung.
Bei einem Wechsel von einem anderen kombinierten Praparat, einem Gestagen-Monopraparat oder einem Verhutungsring oder -pflaster gelten spezifische Umstiegsregeln, die die behandelnde Arztin erklart.
Nach einer Entbindung oder einem Abort in der zweiten Schwangerschaftshalfte sollte Desofenance fruhestens nach 21 bis 28 Tagen begonnen werden.
Bei einem Abort im ersten Trimester kann die Einnahme sofort aufgenommen werden. Genauere Angaben enthalt die Fachinformation des Herstellers.
Bekannte Wechselwirkungen und Einflussfaktoren
Die Wirksamkeit von Desofenance kann durch Arzneimittel vermindert werden, die Leberenzyme (insbesondere CYP3A4) induzieren.
Dazu zahlen Antiepileptika (Phenytoin, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, Barbiturate, Primidon, Felbamat), Rifampicin, Ritonavir und andere HIV-Medikamente sowie Johanniskraut-Praparte.
Bei Komedikation mit diesen Substanzen konnen die Plasmaspiegel der Hormonkomponenten erheblich sinken, was die kontrazeptive Sicherheit gefahrdet.
In solchen Fallen empfiehlt sich die Verwendung einer barrierebasierten Verhutungsmethode oder, je nach Dauer der Komedikation, die Umstellung auf eine nicht-hormonale oder hormonale Methode mit hoherer Hormonkonzentration.
Umgekehrt kann Desofenance den Metabolismus anderer Arzneimittel beeinflussen, z.B. konnen die Spiegel von Cyclosporin, Theophyllin oder Lamotrigin durch die Interaktion mit Hormonkontrazeptiva verandert werden.
Patientinnen sollten ihre Arztin stets uber alle eingenommenen Mittel informieren. Aktuelle Interaktionsdaten finden sich in der Fachinformation und unter gelbe-liste.de.
Kontraindikationen
Desofenance darf nicht eingenommen werden bei: aktuellen oder fruher aufgetretenen Thromboembolien (tief Venenthrombose, Lungenembolie, Schlaganfall, Herzinfarkt), schwerer Hypertonie (Blutdruck dauerhaft uber 160/100 mmHg), schwerer Hyperlipidamie, Migrane mit Aura, bekanntem oder vermutetem ostrogenabhangigem Tumor, schwerer Lebererkrankung oder Lebertumoren, unklarern genitalen Blutungen, Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft sowie Uberempfindlichkeit gegenuber Inhaltsstoffen des Praparats.
Frauen mit mehreren Risikofaktoren fur arterielle oder venose Thromboembolien (z.B. Rauchen kombiniert mit Ubergewicht oder hoheres Alter) sollten alterative Verhutungsmethoden erwagen.
Contraindikationen und Risikobewertung sind stets im klinischen Kontext der behandelnden Arztin zu beurteilen. Der G-BA (g-ba.de) und das BfArM (bfarm.de) stellen aktuelle regulatorische Informationen bereit.
Thromboserisiko und kardiovaskulare Sicherheit
Kombinierte orale Kontrazeptiva erhohen das Risiko fur venose Thromboembolien im Vergleich zu Nicht-Anwenderinnen.
Das absolute Risiko ist jedoch gering: Ohne Kontrazeption treten bei nicht schwangeren Frauen im reproduktiven Alter etwa 2 venose Thromboembolien pro 10.000 Frauenjahre auf; unter kombinierten Pillen der zweiten Generation steigt dieses Risiko auf etwa 5 bis 7 und unter Praparaten der dritten Generation (Desogestrel) auf etwa 9 bis 12 Ereignisse pro 10.000 Frauenjahre.
Zum Vergleich: In der Schwangerschaft liegt das Thromboserisiko bei etwa 29 Ereignissen pro 10.000 Frauenjahre. Die individuelle Risikoabschatzung durch die behandelnde Arztin ist deshalb unverzichtbar.
Frauen mit Risikofaktoren wie Thrombophilie, Adipositas, Immobilitat, Rauchen oder positiver Familienanamnese fur Thrombosen mussen besonders sorgfaltig aufgeklart werden.
Auch das Risiko fur arterielle Thromboembolien (Herzinfarkt, Schlaganfall) ist unter kombinierten oralen Kontrazeptiva leicht erhoht, vor allem bei Raucherinnen, Frauen mit Hypertonie oder Migrane mit Aura.
Auswirkungen auf den Zyklus und Vertralglichkeit
Unter Desofenance erfahren die meisten Frauen regelmasige, planbare Entzugsblutungen in der tablettenfreien Woche. Im Vergleich zu spontanen Menstruationsblutungen sind diese oft kurzer und schwacher.
Zwischenblutungen konnen vor allem in den ersten Einnahmemonaten auftreten, normalisieren sich aber haufig im Verlauf der weiteren Anwendung.
Das gunstige Nebenwirkungsprofil von Desogestrel, mit geringer androgener Wirkung, kann bei Frauen, die unter alteren Gestagenpraparaten unter Hautveranderungen oder Stimmungsschwankungen gelitten haben, zu einer verbesserten Vertraglichkeit fuhren.
Einzelne Frauen berichten uber positive Auswirkungen auf das Hautbild durch die antiandrogene Komponente, auch wenn Desofenance nicht spezifisch zur Aknebehandlung zugelassen ist.
Veranderungen der Libido, Gewichtsschwankungen oder Stimmungsveranderungen sollten mit der behandelnden Arztin besprochen werden.
Verhalten bei vergessenen Tabletten und Fehlerquellen
Eine vergessene Tablette, die weniger als 12 Stunden zu spat eingenommen wird, hat in der Regel keinen Einfluss auf die Wirksamkeit.
Liegt die Vergessenheit uber 12 Stunden, kann die kontrazeptive Sicherheit eingeschrankt sein.
Je nachdem, in welcher Einnahmewoche die Tablette vergessen wurde, gelten unterschiedliche Empfehlungen: In Woche 1 ist in den nachsten 7 Tagen zusatzliche Verhutung empfohlen.
In Woche 2 ist in der Regel keine zusatzliche Massnahme erforderlich. In Woche 3 wird empfohlen, die Einnahmepause auszulassen und direkt mit dem nachsten Blister zu beginnen.
Erbrechen oder Durchfall innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme kann die Resorption storen und ist wie eine vergessene Tablette zu behandeln.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten konnen die Wirksamkeit ebenfalls vermindern, daher muss die Arztin stets uber alle Begleitmedikationen informiert sein.
Schwangerschaft und Stillzeit
Desofenance ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Bei Feststellung einer Schwangerschaft ist das Praparat sofort abzusetzen.
Aus epidemiologischen Studien gibt es keine Hinweise auf ein erhohtes Fehlbildungsrisiko durch kombinierte orale Kontrazeptiva, die wahrend der Fruhschwangerschaft unbeabsichtigt eingenommen wurden.
Dennoch ist die Einnahme wahrend einer Schwangerschaft zu vermeiden.
In der Stillzeit ist die Anwendung von kombinierten ostrogen-gestagenhaltigen Kontrazeptiva nicht empfohlen, da Ostrogene die Milchproduktion vermindern konnen und in geringen Mengen in die Muttermilch ubergehen.
Fur stillende Mutter eignen sich Gestagen-Monopraparte besser. Die behandelnde Arztin oder Hebamme beratsie zur geeigneten Verhutungsmethode nach der Entbindung.
Erstattungsfahigkeit und Verordnung in Deutschland
In Deutschland ist Desofenance verschreibungspflichtig. Frauen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr haben uber die GKV einen Anspruch auf Kostenerstattung fur verschreibungspflichtige hormonale Verhutungsmittel.
Fur altere Frauen sind die Kosten in der Regel selbst zu tragen, sofern keine soziale Indikation oder Verordnung aus einem anderen Behandlungsgrund vorliegt.
Die Erstattungsmodalitaten konnen je nach Krankenkasse und Rabattvertragen variieren; die jeweils zustandige Krankenkasse gibt Auskunft.
Informationen zur Nutzenbewertung und Verordnungsfahigkeit finden sich auf den Webseiten des G-BA (g-ba.de) und des BfArM (bfarm.de). Kassenarzte verschreiben Desofenance auf Muster-16-Rezept.
Notfallmassnahmen und Sicherheitshinweise
Bei Auftreten moglicher Anzeichen einer Thrombose, plotzlicher schwerer Kopfschmerz, Sehstorungen, Brustschmerzen, Atemnot, einseitiger Beinschmerz oder -schwellung, ist umgehend der Notruf 112 zu wahlen und das Praparat zu unterbrechen.
In weniger dringenden Situationen ist die behandelnde Arztin zu kontaktieren. Bei versehentlicher Uberdosierung oder Einnahme durch Kinder ist das Giftinformationszentrum zu erreichen (Bundesweite Rufnummer: 030 19240).
Das BfArM (bfarm.de) und das RKI stellen aktuelle Sicherheitsinformationen zu Arzneimitteln bereit. Alle Frauen, die Desofenance einnehmen, sollten regelmasige gynakologische Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, einschliesslich Blutdruckkontrolle, Brustuntersuchung und Zervixabstrich.
Lagerungsempfehlungen
Desofenance ist bei Raumtemperatur bis maximal 25 Grad Celsius, vor Licht und Feuchtigkeit geschutzt, aufzubewahren. Die Packung ist ausserhalb der Reichweite von Kindern zu halten.
Nicht verwendete oder abgelaufene Tabletten sollten uber die Apotheke oder den Hausmull entsorgt werden und durfen nicht ins Abwasser gelangen. Informationen zur sachgerechten Entsorgung gibt die Apotheke.
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