Indometacin

Indometacin ist ein potentes nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, akuten Gichtanfaellen, Morbus Bechterew und anderen entzuendlichen Gelenkerkrankungen eingesetzt wird.

Durch die unselektive Hemmung der Cyclooxygenasen COX-1 und COX-2 reduziert es wirksam Entzuendung, Schmerz und Fieber.

Die Anwendung erfordert aerztliche Aufsicht, da Indometacin ein erhoehtes gastrointestinales und kardiovaskulaeres Risikoprofil aufweist und bei bestimmten Patientengruppen kontraindiziert ist.

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Indometacin: Ein bewaehrtes nichtsteroidales Antirheumatikum

Indometacin gehoert zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und wird seit Jahrzehnten erfolgreich zur Behandlung entzuendlicher und schmerzhafter Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt.

Als potenter Hemmstoff der Cyclooxygenase (COX) entfaltet Indometacin eine starke antiinflammatorische, analgetische und antipyretische Wirkung.

In Deutschland ist Indometacin durch das Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen und steht Patientinnen und Patienten in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfuegung.

Dieser Beitrag informiert Sie umfassend ueber Wirkung, Anwendung, Nebenwirkungen und wichtige Sicherheitshinweise zu Indometacin auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Empfehlungen deutscher Gesundheitsbehoerden.

Wirkungsmechanismus von Indometacin

Indometacin hemmt unselektiv die Enzyme Cyclooxygenase-1 (COX-1) und Cyclooxygenase-2 (COX-2), die fuer die Synthese von Prostaglandinen aus Arachidonsaeure verantwortlich sind.

Prostaglandine spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Entzuendung, Schmerz und Fieber. Durch die Hemmung ihrer Bildung reduziert Indometacin diese Symptome wirksam.

Darueber hinaus hemmt Indometacin die Leukozytenmigration und -aktivierung sowie die Freisetzung von Leukotrienen, was seine antiinflammatorische Wirkung verstaerkt.

Im Vergleich zu anderen NSAR gilt Indometacin als eines der wirksamsten Praeparate dieser Klasse, ist jedoch aufgrund seiner unselektiven COX-Hemmung mit einem erhoehten gastrointestinalen Risiko verbunden.

Das Wirkungsprofil macht Indometacin besonders geeignet fuer akute Gichtanfaelle sowie entzuendliche Gelenkerkrankungen, bei denen eine rasche Symptomlinderung erforderlich ist.

Die Halbwertszeit betraegt etwa 4 bis 5 Stunden bei oraler Einnahme; Retardformen erzielen laengere Wirkspiegel.

Zugelassene Indikationen

In Deutschland ist Indometacin fuer folgende Anwendungsgebiete zugelassen:

  • Rheumatoide Arthritis und verwandte Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Akuter Gichtanfall (Podagra)
  • Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
  • Aktivierte Arthrose und degenerative Gelenkerkrankungen
  • Periarthritis humeroscapularis (Schulter-Arm-Syndrom)
  • Lumbalgie, Ischias und andere Wirbelsaeulenerkrankungen
  • Sportverletzungen und posttraumatische Entzuendungen
  • Dysmenorrhoe (schmerzhafte Menstruation)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bewertet im Rahmen der fruehen Nutzenbewertung neue Arzneimittel und deren Zusatznutzen gegenueber der zweckmaessigen Vergleichstherapie.

Das Institut fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) empfiehlt bei der Auswahl eines NSAR eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwaegung unter Beruecksichtigung der gastrointestinalen und kardiovaskulaeren Risiken der Patientin oder des Patienten.

Ihr Hausarzt bzw. Ihre Hausaerztin kann im Rahmen der vertragsaerztlichen Versorgung der Kassenraerztlichen Vereinigung die optimale Therapieoption fuer Sie bestimmen.

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung von Indometacin richtet sich nach der Indikation, dem Schweregrad der Erkrankung und der individuellen Vertraeglichkeit. Ihre Aerztin oder Ihr Arzt wird die geeignete Dosis individuell anpassen.

Erwachsene, Standarddosierung

  • Tabletten/Kapseln: 50 bis 150 mg taeglich, aufgeteilt in 2 bis 3 Einzelgaben
  • Akuter Gichtanfall: Initialdosis 100 bis 150 mg; Dosisreduktion nach Abklingen der akuten Symptome
  • Retardkapseln (75 mg): 1- bis 2-mal taeglich
  • Maximaldosis: 200 mg pro Tag (nur unter aerztlicher Aufsicht)

Besondere Patientengruppen

  • Aeltere Patienten (ueber 65 Jahre): Niedrigste wirksame Dosis; engmaschige Ueberwachung von Niere, Blutbild und Blutdruck
  • Niereninsuffizienz (GFR 30-60 ml/min): Vorsicht; regelmaessige Kontrollen erforderlich
  • Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min): Kontraindiziert
  • Leberinsuffizienz: Vorsicht geboten; bei schwerer Leberinsuffizienz kontraindiziert
  • Kinder und Jugendliche: Im Allgemeinen nicht empfohlen; nur unter strenger aerztlicher Indikationsstellung

Indometacin sollte stets mit einer Mahlzeit oder einem Glas Milch eingenommen werden, um gastrointestinale Beschwerden zu minimieren. Die Einnahmedauer sollte so kurz wie moeglich gehalten werden.

Beachten Sie stets die Packungsbeilage und befolgen Sie die Anweisungen Ihrer behandelnden Aerztin oder Ihres behandelnden Arztes.

Nebenwirkungen von Indometacin

Wie alle NSAR kann Indometacin Nebenwirkungen verursachen. Die haeufigsten und klinisch bedeutsamsten Nebenwirkungen umfassen:

Haeufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

  • Gastrointestinale Beschwerden: Uebelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magendrucken, Diarrhoee
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Erhoehte Leberwerte (Transaminasen)
  • Hautausschlag, Pruritus (Juckreiz)

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 1.000 Anwendern)

  • Magengeschwuere (Ulcera ventriculi et duodeni), auch mit Blutung oder Perforation
  • Bluthochdruck oder Blutdruckverschlechterung
  • Oedeme der Extremitaeten (Wasseransammlungen)
  • Schlafstoerungen, Reizbarkeit, Angst, Depression
  • Sehstoerungen, Tinnitus (Ohrensausen)
  • Blutbildveraenderungen (Thrombozytopenie, Leukozytopenie)

Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen

  • Schwere gastrointestinale Blutungen und Perforationen (Haematemesis, Melaena)
  • Leberschaeden bis hin zum akuten Leberversagen
  • Akutes Nierenversagen
  • Schwere Hautreaktionen: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse
  • Anaphylaxie, angioneurotisches Oedem
  • Aseptische Meningitis (insbesondere bei Autoimmunerkrankungen)
  • Zerebrovaskulaere Ereignisse (Schlaganfall) bei kardiovaskulaer vorbelasteten Patienten

Bei Auftreten von Teerstuhl, Bluthusten, starken Hautreaktionen, Atemnot oder neurologischen Ausfaellen setzen Sie das Medikament sofort ab und rufen Sie den Notruf 112 an. Bei Vergiftungsverdacht wenden Sie sich an die Giftnotrufzentrale (z.B. Berlin: 030 19240, Bonn: 0228 19240).

Kontraindikationen

Indometacin darf nicht eingenommen werden bei:

  • Bekannter Ueberempfindlichkeit gegenueber Indometacin oder anderen NSAR
  • Analgetikaasthma (Aspirin-Intoleranz-Trias: Asthma, Urtikaria oder Rhinitis nach NSAR)
  • Aktiven Magengeschwueren oder gastrointestinalen Blutungen in der Vorgeschichte
  • Schwerer Herzinsuffizienz (NYHA III-IV)
  • Schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min)
  • Schwerer Leberinsuffizienz
  • Ab dem 6. Schwangerschaftsmonat (3. Trimenon, ab 28. SSW)
  • Gleichzeitiger Behandlung mit anderen NSAR einschliesslich Acetylsalicylsaeure in analgetischer Dosis
  • Unkontrollierter schwerer arterieller Hypertonie

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Indometacin kann mit zahlreichen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten. Informieren Sie Ihre Aerztin oder Ihren Arzt sowie Ihre Apotheke vollstaendig ueber alle Medikamente, Nahrungsergaenzungsmittel und pflanzlichen Praeparate, die Sie einnehmen:

  • Antikoagulanzien (Warfarin, Phenprocoumon, direkte orale Antikoagulanzien): Erhoehtes Blutungsrisiko; regelmaessige INR-Kontrollen erforderlich
  • Lithium: Indometacin erhoht den Lithiumspiegel im Blut; Lithiumtoxizitaet moeglich; engmaschige Spiegelkontrollen notwendig
  • Methotrexat: Erhoehte Methotrexattoxizitaet durch verminderte renale Elimination; Kombination nur unter strenger Kontrolle
  • ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Antagonisten: Abgeschwachte antihypertensive Wirkung; Risiko einer akuten Nierenfunktionsstoerung, insbesondere bei aelteren Patienten oder Hypovolaemie
  • Diuretika: Abgeschwachte diuretische Wirkung; Risiko einer Nierenfunktionsstoerung
  • Kortikosteroide: Erhoehtes Risiko gastrointestinaler Blutungen und Ulzerationen
  • Andere NSAR und hoch dosierte Acetylsalicylsaeure: Kombinationen erhoehen das Nebenwirkungsrisiko erheblich; zu vermeiden
  • Ciclosporin und Tacrolimus: Erhoehte Nephrotoxizitaet moeglich
  • Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe): Moegliche Verstaerkung der blutzuckersenkenden Wirkung mit Hypoglykamiegefahr
  • Probenecid: Verlangsamt die Elimination von Indometacin; erhoehte Indometacin-Plasmaspiegel moeglich
  • SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer): Erhoehtes Risiko gastrointestinaler Blutungen in Kombination mit NSAR

Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Die Anwendung von Indometacin waehrend der Schwangerschaft ist mit ernsthaften Risiken verbunden und erfordert eine sorgfaeltige aerztliche Abwaegung:

  • 1. und 2. Trimenon (bis 27. SSW): Indometacin sollte nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwaegung angewendet werden. Es kann die Fertilitaet beeintraechtigen und das Risiko von Spontanaborten sowie Herzfehlbildungen des Kindes erhoehen. Die Anwendung sollte so kurz und niedrig dosiert wie moeglich erfolgen.
  • 3. Trimenon (ab 28. SSW): Indometacin ist kontraindiziert. Die Anwendung kann zu vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus Botalli beim Fetus, pulmonaler Hypertonie, fetaler Nierenfunktionsstoerung mit Oligohydramnion und perinatalen Komplikationen fuehren.
  • Stillzeit: Indometacin geht in geringen Mengen in die Muttermilch ueber. Bei saeugendem Neugeborenen oder Fruegeborenen sollte Indometacin nicht angewendet werden. Fuer aeltere gestillte Saeuglingen ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwaegung erforderlich.

Besprechen Sie eine notwendige Schmerztherapie waehrend der Schwangerschaft oder Stillzeit stets mit Ihrer Gynaekologin oder Ihrem Gynaekologen sowie mit Ihrer Hausaerztin oder Ihrem Hausarzt. Bei Vergiftungsfragen steht Ihnen die Giftnotrufzentrale zur Verfuegung.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

  • Bei Raumtemperatur (15 bis 25 Grad Celsius) lagern
  • Vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung schuetzen
  • Ausser Reichweite und Sichtweite von Kindern aufbewahren
  • Nicht im Badezimmer oder in der Naehe der Kuechenspuele lagern
  • Verfallsdatum auf der Packung beachten; abgelaufene Arzneimittel nicht verwenden
  • Nicht mehr benoetigte Arzneimittel ueber die Apotheke oder kommunale Sammelstellen entsorgen; nicht in den Hausmuell oder die Toilette geben

Haeufig gestellte Fragen zu Indometacin

Kann ich Indometacin zusammen mit Ibuprofen einnehmen?

Nein. Die gleichzeitige Einnahme zweier NSAR erhoht das Risiko von Nebenwirkungen erheblich, insbesondere das Risiko gastrointestinaler Blutungen und Nierenfunktionsstoerungen.

Kombinieren Sie Indometacin nicht mit Ibuprofen, Diclofenac oder anderen NSAR ohne ausdruckliche aerztliche Anweisung.

Wenn Sie eine zusaetzliche Schmerztherapie benoetigen, sprechen Sie zuerst mit Ihrer Aerztin oder Ihrem Arzt.

Wie schnell wirkt Indometacin nach der Einnahme?

Indometacin wird rasch aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert. Schmerzlindernde Effekte sind oft bereits nach 30 bis 60 Minuten spuerbar.

Die maximale Plasmakonzentration bei Standardkapseln wird nach etwa 1 bis 2 Stunden erreicht. Bei Retardkapseln tritt die Wirkung etwas langsamer ein, haelt dafuer aber laenger an.

Die entzuendungshemmende Wirkung bei chronischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis entwickelt sich ueber mehrere Tage bis Wochen.

Darf ich waehrend der Einnahme von Indometacin Alkohol trinken?

Alkohol und Indometacin sollten nicht kombiniert werden. Alkohol erhoht das Risiko gastrointestinaler Blutungen und kann die zentralnervosen Nebenwirkungen von Indometacin wie Schwindel und Benommenheit verstaerken.

Vermeiden Sie Alkohol waehrend der gesamten Behandlungsdauer oder reduzieren Sie den Konsum auf ein absolutes Minimum.

Was soll ich tun, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie moeglich ein, sofern der naechste regulaere Einnahmezeitpunkt noch weit entfernt ist.

Wenn die naechste Einnahme jedoch bereits bald faellig ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die naechste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie niemals eine doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen. Bei Unsicherheiten fragen Sie Ihre Apotheke oder Ihre Arztpraxis.

Ist Indometacin in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattungsfaehig?

Verschreibungspflichtige Indometacin-Praeparate sind in Deutschland fuer GKV-Versicherte grundsaetzlich erstattungsfaehig, sofern sie aerztlich verordnet werden und die Verordnung den Richtlinien des G-BA entspricht. Rezeptfreie topische Formen (z.B.

Indometacin-Gel) sind in der Regel nicht Gegenstand der GKV-Erstattung. Zuzahlungspflichten gemaess Sozialgesetzbuch V koennen anfallen.

Ihr Hausarzt oder Ihre Hausaerztin im Rahmen der kassenraerztlichen Versorgung kann Sie zu den konkreten Erstattungsmoeglichkeiten beraten.

Wann muss ich bei Indometacin sofort aerztliche Hilfe suchen?

Suchen Sie unverzueglich aerztliche Hilfe (Notruf 112) oder fahren Sie in die naechste Notaufnahme bei: Teerstuhl oder Blut im Stuhl (Zeichen einer Magenblutung), Erbrechen von rotem oder kaffeesatzartigem Blut, plotzlichen starken Brustschmerzen oder Atemnot, plotzlicher einseitiger Lahmung oder Sprachstoerung (moegliche Schlaganfallzeichen), starken Hautreaktionen mit Blasenbildung oder Abloesung der Haut, schweren allergischen Reaktionen mit Schwellung der Lippen, Zunge oder des Halses.

Bei Vergiftungsverdacht wenden Sie sich sofort an die Giftnotrufzentrale.

Kann ich Indometacin langfristig einnehmen?

Indometacin ist fuer die Langzeitanwendung nur unter regelmaessiger aerztlicher Kontrolle geeignet. Bei Dauergebrauch sind periodische Kontrollen des Blutbildes, der Nieren- und Leberfunktion sowie des Blutdrucks zwingend erforderlich.

Ihre Aerztin oder Ihr Arzt wird die Therapie regelmaessig auf ihre Notwendigkeit hin ueberprufen. Die Langzeitanwendung hochdosierter NSAR ist mit einem erhoehten kardiovaskulaeren Risiko verbunden.

In vielen Faellen kann eine Dosisreduktion oder ein Wechsel auf ein anderes Praeparat das Risikoprofil verbessern.

Welche Alternativen gibt es zu Indometacin?

Zu den therapeutischen Alternativen zaehlen andere NSAR wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen mit einem vergleichbaren Wirkprofil, aber unterschiedlichem Nebenwirkungsspektrum.

Bei Patienten mit erhoehtem gastrointestinalem Risiko koennen selektive COX-2-Hemmer (Coxibe) wie Celecoxib oder Etoricoxib in Erwaegung gezogen werden.

Bei rheumatoider Arthritis kommen krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) wie Methotrexat zum Einsatz. Ihr Arzt wird die beste Alternative fuer Ihre individuelle Situation beurteilen und empfehlen.

Quellen und weiterführende Informationen

  • Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.bfarm.de
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): www.g-ba.de
  • Institut fuer Qualitaet und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.iqwig.de
  • Gelbe Liste Pharmindex: www.gelbe-liste.de
  • Fachinformation Indometacin, aktuelle Fassung gemaess BfArM-Zulassung
  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft fuer Rheumatologie (DGRh) zur medikamentoesen Therapie entzuendlich-rheumatischer Erkrankungen
  • Arzneiverordnungs-Report, aktuellste Ausgabe

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